Fokus Pokus – der Podcast für mehr Struktur und weniger Chaos im Alltag

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Episoden

Selbstregulation in der Praxis – oder: Wie man am Campingplatz nicht ausrastet
04.05.2026
50 Minuten
Nele meldet sich wieder aus Katalonien. Die Sonne scheint, der Winterdepression ist sie erfolgreich entflohen, und vor allem: Sie hat ihre Hausaufgaben gemacht.


Nicole und Nele knüpfen direkt an die letzte Folge an und gucken, wie das mit der Selbstregulation im echten Leben so läuft. Spoiler: Erstaunlich gut, obwohl ein patziger Campingplatz-Rezeptionist und ein Wohnwagen, der rückwärts in einen Kreisverkehr rangiert werden musste, ihr Bestes gegeben haben, das zu verhindern.


Daran entlang besprechen die beiden, wie Selbstregulation eigentlich funktioniert und auf welchen Ebenen sie passiert.


Niki nimmt die Situation auseinander und zeigt, was bei Nele da auf körperlicher, kognitiver, emotionaler und Aufmerksamkeits-Eebene alles gleichzeitig abgelaufen ist:


Nele teilt außerdem eine prägende Geschichte aus dem Kindergarten und die beiden überlegen gemeinsam, ob dieses "lieber gleich ordentlich draufhauen" womöglich von diesen Erlebnissen kommt. Ein gutes Beispiel dafür, wie alte Erfahrungen heute noch unsere Reaktionen steuern und wie Bewertungen mittel- und langfristig veränderbar sind.


Praktische Strategien für den Alltag


Was du selbst bis zur nächsten Folge üben kannst:


Mentalen Stoppknopf drücken, wenn du merkst, dass etwas in dir hochkocht Innehalten und schauen: Was denke ich gerade, was fühle ich gerade, was macht mein Körper? Gefühl benennen ("Ich bin gerade total genervt") und damit Distanz schaffen Auslöser identifizieren, vor allem die wiederkehrenden Motive Bei Bedarf rausgehen aus der Situation, aber dem Gegenüber kurz erklären, warum Hilfe holen, wenn es geht. Auch von Fremden Auf Umgebungsfaktoren achten: aufgeräumt, ruhig, gegessen, getrunken?


und natürlich gilt wie immer: Bei traumatischen Erfahrungen unbedingt fachliche Begleitung suchen, am besten bei traumatherapeutisch ausgebildeten Psychotherapeut:innen


Beim nächsten Mal gehen wir dann konkret in die Übungen rein, mit denen du dich beruhigen und deinen Parasympathikus ansprechen kannst.





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Selbstregulation – zwischen Filter-Fails, Messe-Stress und Systemkritik (#012)
13.04.2026
59 Minuten
In dieser Folge wird es stellenweise ziemlich direkt. Nele meldet sich nach einer längeren krankheitsbedingten Pause zurück – mit jeder Menge Energie im Gepäck, aber auch mit spannenden Erkenntnissen zum Thema Selbstregulation.


Zwischen Messe-Marathon, innerem Chaos und einem ziemlich peinlichen Filter-Fail wird klar: Selbstregulation ist kein theoretisches Konstrukt, sondern ein echtes Alltagsthema.


Wie sich körperliche, emotionale und gedankliche Ebenen gegenseitig beeinflussen Woran du erkennst, dass deine Selbstregulation gerade funktioniert – oder eben nicht Warum Impulskontrolle so verdammt anstrengend sein kann Wie alte Erfahrungen (z. B. Schule, Autoritäten) dein Verhalten heute noch prägen können Und: Was du konkret tun kannst, um besser mit Stress, Wut und Überforderung umzugehen


Gerade in stressigen Phasen zeigt sich ziemlich schnell: Selbstfürsorge klappt in der Theorie oft besser als im echten Leben.


Die Learnings:


Pausen sind kein Luxus, sondern notwendig Körperliche Bedürfnisse (Essen, Wärme, Ruhe) sind die Basis jeder Regulation „Zähne zusammenbeißen“ funktioniert – aber hat Konsequenzen Erfolgserlebnisse helfen, schwierige Situationen mental zu stabilisieren


Selbstregulation bedeutet:


Deine Gedanken, Gefühle und körperlichen Reaktionen so zu steuern, dass dein Verhalten zu dem passt, wie du eigentlich sein willst.


Ziel ist es, wieder in einen Zustand zu kommen, in dem du handlungsfähig bleibst – statt impulsiv zu reagieren.


Nele beschreibt ziemlich anschaulich, wie sich das anfühlt:


„Rot sehen“ Körperliche Anspannung bis hin zu Zittern Impulse, die schneller sind als der Verstand


Oder in kurz: Der Mund spricht, bevor das Gehirn fertig gedacht hat.


Hausaufgabe


Beobachte in den nächsten Tagen:


Wann gerätst du aus dem Gleichgewicht? Was passiert dabei körperlich? Welche Gedanken tauchen auf? Was hilft dir, wieder runterzukommen?


Ziel ist nicht Perfektion – sondern Bewusstsein.


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Männer, Frauen und AD(H)S: Ticken wir wirklich so unterschiedlich? (#011)
23.02.2026
1 Stunde 4 Minuten
Nach einer ungeplanten messe- und krankheitsbedingten Pause (sorry dafür!) geht's heute weiter mit unserem AD(H)S-Deepdive.


Wir analysieren, ob und wie sich AD(H)S bei Männern und Frauen unterscheidet – und was davon wirklich Biologie ist und was vielleicht doch eher Rollenmuster.


Unter anderem dreht sich die Folge um diese Fragen:


Wie unterschiedlich kann sich ADHS bei Männern vs. Frauen äußern? Warum werden Mädchen und Frauen oft so spät diagnostiziert? Was bedeutet „Maskierung“ – und warum kostet sie so viel Energie? Welche Rolle spielen gesellschaftliche Erwartungen und gibt es auch biologische Unterschiede? Warum fühlen sich manche AD(H)Sler so schnell persönlich angegriffen?


Nele beschreibt ihre eigenen Erfahrungen: von verbalem Übers-Ziel-Hinausschießen über beruflich erlernte Diplomatie bis hin zum inneren Konflikt zwischen „Ich will direkt sein“ und „Ich will gemocht werden“.


Außerdem geht’s um Sport-Ausreden, impulsive Gegenschläge und die Frage: wie reguliere ich emotionalen Überschwang?


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ADHS bei Kindern und Erwachsenen – Warum es sich nicht "auswächst" (#010)
27.01.2026
1 Stunde 5 Minuten
In dieser Folge steigen Nele und Niki tiefer in den ADHS-Kosmos ein – mit dem Fokus auf die Unterschiede (und Gemeinsamkeiten) zwischen kindlicher und erwachsener ADHS. Was passiert eigentlich mit den klassischen Symptomen, wenn man älter wird?


Warum ist das H für Hyperaktivität bei Erwachsenen oft nicht mehr sichtbar – aber trotzdem da? Und welche Rolle spielen Kindheitserfahrungen, Geschlechterrollen und das liebe Schulsystem?


Darüber haben wir unter anderem gesprochen:


Warum Erwachsene mit ADHS oft einfach „erschöpft“ wirken Wie sich ADHS-Symptome im Lauf des Lebens verändern Warum gute Begleitung in der Kindheit so entscheidend ist Was Eltern für ihre Kinder (und vielleicht auch für sich selbst) tun können


Nele berichtet außerdem, wie sie es geschafft hat, das Doomscrolling gegen sinnvolle Mini-Aktionen zu tauschen – und warum „Experimente“ das bessere Wort für „Hausaufgaben“ sein könnte.


Und wir haben eine neue Kategorie: Filter-Fail mit Anekdoten zum Fremdschämen und Mitlachen!


Eine hoffentlich erkenntnisreiche Folge für alle, die sich selbst (oder ihre Kinder) besser verstehen möchten.


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ADHS: Die ersten Puzzle-Teile (#009)
12.01.2026
57 Minuten
In dieser Folge wird’s persönlich – und auch ein bisschen theoretisch. Nele steht kurz davor, den Schritt zur ADHS-Diagnostik zu gehen, und gemeinsam mit Nici tastet sie sich in gewohnt offener, manchmal humorvoller, manchmal nachdenklicher Weise ans Thema heran.


Dabei geht’s um Fragen wie:


Was ist ADHS überhaupt – und wie äußert es sich im Erwachsenenalter? Wie erkennt man erste Anzeichen (bitte ohne Selbstdiagnose!) Was hat Kindheit damit zu tun – und was nicht? Warum ist der Weg zur Diagnostik oft so schwer (Stichwort: Gesundheitssystem, Landarztmangel, Telefonphobie)? Welche Rolle spielen Medikation, Online-Angebote und individuelle Lebensumstände?


Nele berichtet von ihren persönlichen Erfahrungen – vom Verdacht bis zur Hürde, Hilfe zu finden – und Nici ordnet fachlich ein, was wirklich zählt, wenn man über ADHS spricht: Leidensdruck, Kindheitsmerkmale, Diagnosekriterien und die vielen kleinen Puzzlestücke, die sich erst nach und nach zu einem stimmigen Bild zusammenfügen.


Ein Gespräch über Selbstwahrnehmung, medizinische Bürokratie, Grenzerfahrungen (auch mit Messern), und die befreiende Erkenntnis: Du bist nicht allein.


Hinweis: Dieser Podcast ersetzt keine Therapie und keine Diagnostik. Wenn du dich belastet fühlst, hol dir bitte professionelle Hilfe. Und: Nicht jede Schwierigkeit mit Konzentration bedeutet automatisch ADHS – aber kann sich lohnen, genauer hinzusehen.


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Über diesen Podcast

Leidest du auch unter Aufschieberitis, suchst täglich deine Autoschüssel und deine Gedanken fahren öfter mal Karussell? Dann willkommen im Club. Denn auch bei uns geht es gerne mal drunter und drüber. Und genau da setzen wir an: Wir sprechen über Fokus, Flow, Prokrastination, Routinen und wie du trotz Smartphone, Katzenvideos und Nachrichtenflut bei dir bleibst. Nicole (Kinder- und Jungendlichenpsychotherapeutin) & Nele (chaotisch-kreative Journalistin) nehmen dich mit auf die Reise zu mehr Klarheit Struktur im Alltag. Mit vielen Impulsen und Tool – und ganz ohne Anspruch auf Perfektion!
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