Fokus Pokus – der Podcast für mehr Struktur und weniger Chaos im Alltag
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Podcaster
Episoden
10.08.2026
57 Minuten
In dieser Folge drehen wir den Spieß mal um. Ausnahmsweise geht es nicht um Neles Fokusprobleme, sondern um Nici. Denn die hat als Psychotherapeutin in den letzten Wochen gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen gegen die geplanten Kürzungen in der Psychotherapie gekämpft. Proteste organisieren, Falschbehauptungen richtigstellen und nebenbei läuft der normale Praxisalltag weiter.
Das Ergebnis: Tunnelblick, durchgearbeitete Wochen, miese Laune und Bildschirmzeiten von bis zu acht Stunden am Tag.
Höchste Zeit also für die Frage: Was macht eine Therapeutin, wenn sie selbst in der Krise steckt? Klappt dann alles wie im Lehrbuch, oder kämpft auch eine Fachfrau mit sich?
Nici gewährt einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen und erzählt, wie sich ihr Selbstversuch angefühlt hat, wann sie die Reißleine gezogen hat und warum sie jetzt viel besser versteht, wie schwer es ist, das Handy einfach wegzulegen.
Wer sich fragt, worum es bei den Kürzungen überhaupt geht, hört am besten zuerst in unsere Folge zu diesem Thema rein.
Heute erfährst du:
Warum ein gewisses Maß an Selbstöffnung auch für Therapeut:innen gesund ist und Vertrauen schafft Wie sich Nicis Gedankentunnel angefühlt hat und woran sie gemerkt hat, dass es zu viel wird Was Partner:innen tun können, wenn der andere feststeckt: Verständnis zeigen, im Alltag entlasten und im richtigen Moment ein Eis vorschlagen Warum acht Stunden Scrollen am Tag auch das Gehirn einer Therapeutin matschig machen Welche Warnsignale du ernst nehmen solltest: Kopfschmerzen, schlechter Schlaf, Dauergrübeln und wenn die Freude wie ausgeknipst ist Wo der Unterschied liegt zwischen einer stressigen Hochphase und einer Depression, bei der ein „Geh doch mal spazieren“ nichts zu suchen hat
Die Learnings:
Krisen fressen zuerst die Struktur: Yoga, Pausen und Schlaf fallen als Erstes weg, dabei brauchst du sie dann am dringendsten Beeinflusse, was du beeinflussen kannst. Den Rest musst du akzeptieren und schauen, wie du damit klarkommst Engagement ist gesund, aber nur in einem Maß, das du auf Dauer durchhältst Grenzen setzt du am besten mit Ich-Botschaften: „Mich zieht das runter, lass uns mal über was anderes reden“ Gemeinsames Jammern tut kurz gut, zieht auf Dauer aber alle runter. Vorsicht vor dem Lehrerzimmersyndrom!
Buchtipps
Nici empfiehlt die Bücher von Irvin D. Yalom sowie „Der schwarze Hund“ – eine liebevolle Allegorie darauf, wie du jemanden begleiten kannst, dem es gerade nicht gut geht.
Unsere Organisationsvorlagen für dich zum kostenlosen Download:
Tagesplan Wochenplan
So erreichst du uns:info@fokuspokuspodcast.de oder über unser Kontaktformular: https://fokuspokuspodcast.de/kontakt/
Impressum: https://fokuspokuspodcast.de/impressum/
Ein Dankeschön auch an unsere fleißigen Helfer im Hintergrund: Michael Harnischmacher (Musik & Schnitt), Jalil Landero Flores (Technik & Schnitt) und Sebastian Vogt (Website)
Das Ergebnis: Tunnelblick, durchgearbeitete Wochen, miese Laune und Bildschirmzeiten von bis zu acht Stunden am Tag.
Höchste Zeit also für die Frage: Was macht eine Therapeutin, wenn sie selbst in der Krise steckt? Klappt dann alles wie im Lehrbuch, oder kämpft auch eine Fachfrau mit sich?
Nici gewährt einen ehrlichen Blick hinter die Kulissen und erzählt, wie sich ihr Selbstversuch angefühlt hat, wann sie die Reißleine gezogen hat und warum sie jetzt viel besser versteht, wie schwer es ist, das Handy einfach wegzulegen.
Wer sich fragt, worum es bei den Kürzungen überhaupt geht, hört am besten zuerst in unsere Folge zu diesem Thema rein.
Heute erfährst du:
Warum ein gewisses Maß an Selbstöffnung auch für Therapeut:innen gesund ist und Vertrauen schafft Wie sich Nicis Gedankentunnel angefühlt hat und woran sie gemerkt hat, dass es zu viel wird Was Partner:innen tun können, wenn der andere feststeckt: Verständnis zeigen, im Alltag entlasten und im richtigen Moment ein Eis vorschlagen Warum acht Stunden Scrollen am Tag auch das Gehirn einer Therapeutin matschig machen Welche Warnsignale du ernst nehmen solltest: Kopfschmerzen, schlechter Schlaf, Dauergrübeln und wenn die Freude wie ausgeknipst ist Wo der Unterschied liegt zwischen einer stressigen Hochphase und einer Depression, bei der ein „Geh doch mal spazieren“ nichts zu suchen hat
Die Learnings:
Krisen fressen zuerst die Struktur: Yoga, Pausen und Schlaf fallen als Erstes weg, dabei brauchst du sie dann am dringendsten Beeinflusse, was du beeinflussen kannst. Den Rest musst du akzeptieren und schauen, wie du damit klarkommst Engagement ist gesund, aber nur in einem Maß, das du auf Dauer durchhältst Grenzen setzt du am besten mit Ich-Botschaften: „Mich zieht das runter, lass uns mal über was anderes reden“ Gemeinsames Jammern tut kurz gut, zieht auf Dauer aber alle runter. Vorsicht vor dem Lehrerzimmersyndrom!
Buchtipps
Nici empfiehlt die Bücher von Irvin D. Yalom sowie „Der schwarze Hund“ – eine liebevolle Allegorie darauf, wie du jemanden begleiten kannst, dem es gerade nicht gut geht.
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29.06.2026
48 Minuten
Nicole steckt mitten in den Protesten gegen die Honorarkürzung, hat leichten Bluthochdruck und nimmt sich für ständig vor, das Handy mal liegen zu lassen. Heißt: Sie kann die Übungen aus dieser Folge gleich selbst gebrauchen.
Praktisch, denn nach viel Theorie geht es diesmal richtig ans Tun. Heute arbeiten wir vor allem körperbasiert – die mentalen Übungen heben wir uns fürs nächste Mal auf.
Kurz nochmal: Selbstregulation ist nicht Selbstkontrolle. Denk an einen Lautstärkeregler. Stress und Wut lassen sich hochdrehen, wenn wir uns reinsteigern, und genauso wieder runterregeln. Kein Wegdrücken von Gefühlen, sondern Bemerken und dann mit etwas Selbstmitgefühl damit umgehen.
Und: Am besten üben, wenn es dir gut geht. Dann ist das Werkzeug in stressigen Situationen schon verfügbar.
Deine Hausaufgabe
Such dir aus dem Werkzeugkasten was raus und probier es aus, am besten wenn es dir gerade gut geht. Atmen, schütteln, erden, 5-4-3-2-1. Je höher der Stresspegel, desto eher musst du mehrere Sachen kombinieren. Manchmal reicht eine allein nicht.
In zwei Wochen kommt Teil 4: die kognitive Selbstregulation, also das mentale Runterregeln. Gerade für alle, die nachts gern in Gedankenspiralen abrutschen, ein wichtiges Thema. Damit wollen Niki und Nele die Reihe zur Selbstregulation dann abrunden.
Zum Schluss Nikis Lieblingsstrategie, die sie von einem anderen Therapeuten geklaut hat: einfach mal die Klappe halten. Dem anderen Raum geben. In diesem Sinne machen wir genau das und wünschen euch einen entspannten Tag mit wenig Stress.
Wie es weitergeht
In zwei Wochen kommt Teil 4: die kognitive Selbstregulation, also das mentale Runterregeln. Gerade für alle, die nachts gern in Gedankenspiralen abrutschen, ein wichtiges Thema. Damit wollen Niki und Nele die Reihe zur Selbstregulation dann abrunden.
Zum Schluss Nikis Lieblingsstrategie, die sie von einem anderen Therapeuten geklaut hat: einfach mal die Klappe halten. Dem anderen Raum geben. In diesem Sinne machen wir genau das und wünschen euch einen entspannten Tag mit wenig Stress.
Neles Organizer zum kostenlosen Download:
Tagesplan https://fokuspokuspodcast.de/wp-content/uploads/2025/12/fokus-pokus-tagesplan.pdf
Wochenplan https://fokuspokuspodcast.de/wp-content/uploads/2025/12/fokus-pokus-wochenplan.pdf
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Praktisch, denn nach viel Theorie geht es diesmal richtig ans Tun. Heute arbeiten wir vor allem körperbasiert – die mentalen Übungen heben wir uns fürs nächste Mal auf.
Kurz nochmal: Selbstregulation ist nicht Selbstkontrolle. Denk an einen Lautstärkeregler. Stress und Wut lassen sich hochdrehen, wenn wir uns reinsteigern, und genauso wieder runterregeln. Kein Wegdrücken von Gefühlen, sondern Bemerken und dann mit etwas Selbstmitgefühl damit umgehen.
Und: Am besten üben, wenn es dir gut geht. Dann ist das Werkzeug in stressigen Situationen schon verfügbar.
Deine Hausaufgabe
Such dir aus dem Werkzeugkasten was raus und probier es aus, am besten wenn es dir gerade gut geht. Atmen, schütteln, erden, 5-4-3-2-1. Je höher der Stresspegel, desto eher musst du mehrere Sachen kombinieren. Manchmal reicht eine allein nicht.
In zwei Wochen kommt Teil 4: die kognitive Selbstregulation, also das mentale Runterregeln. Gerade für alle, die nachts gern in Gedankenspiralen abrutschen, ein wichtiges Thema. Damit wollen Niki und Nele die Reihe zur Selbstregulation dann abrunden.
Zum Schluss Nikis Lieblingsstrategie, die sie von einem anderen Therapeuten geklaut hat: einfach mal die Klappe halten. Dem anderen Raum geben. In diesem Sinne machen wir genau das und wünschen euch einen entspannten Tag mit wenig Stress.
Wie es weitergeht
In zwei Wochen kommt Teil 4: die kognitive Selbstregulation, also das mentale Runterregeln. Gerade für alle, die nachts gern in Gedankenspiralen abrutschen, ein wichtiges Thema. Damit wollen Niki und Nele die Reihe zur Selbstregulation dann abrunden.
Zum Schluss Nikis Lieblingsstrategie, die sie von einem anderen Therapeuten geklaut hat: einfach mal die Klappe halten. Dem anderen Raum geben. In diesem Sinne machen wir genau das und wünschen euch einen entspannten Tag mit wenig Stress.
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02.06.2026
32 Minuten
Heute geht's mal nicht um Konzentration, Filterfails oder Fokus-Tipps für den Alltag. Nicole ist berufspolitisch aktuell im Dauereinsatz, und der Grund ist ein handfester Skandal im deutschen Gesundheitssystem.
Am 11. März wurden Kürzungen von 4,5 Prozent für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten beschlossen. Verpackt als Teil einer angeblichen „Gesundheitsreform". Wir nehmen uns die Zeit, das in Ruhe einzuordnen, denn die Medien haben da unserer Meinung nach ziemlich versagt.
Hintergrund in Kürze:
Die Selbstverwaltung der Krankenkassen behauptet: "Psychotherapeutinnen bekommen zu viel Geld". In Pressemitteilungen tauchten absurde Zahlen zum angeblichen Jahresverdienst auf. Die Realität sieht komplett anders aus, und Nicole dröselt einmal die echten Daten auf.
Leider haben die Medien sich bei diesem Thema auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Selbst große, seriöse Häuser übernahmen mehr oder weniger ungeprüft und unkommentiert die Pressemitteilungen der Krankenkassen-Lobby. Keine Gegenseite angehört, keine Patientenvertretung befragt, keine wirtschaftliche und gesellschaftliche Einordnung, sondern reines Nachplappern von Zahlen, die bei genauerem Hinsehen nicht standhalten.
Warum wir diese "Reform" uns alle angeht
Statistisch erkrankt fast jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens psychisch. Schon reichen die Therapieplätze nicht aus.
Wenn die geplanten Maßnahmen so durchkommen, fällt ca. ein Drittel der Therapieplätze weg. Die Folgekosten in Wirtschaft und Gesundheitswesen werden enorm sein – vom menschlichen Faktor mal ganz abgesehen.
Wenn auch dich das Thema bewegt: Es gibt mehrere Hebel.
Mit Politikerinnen und Politikern ins Gespräch kommen. Als gesetzlich Versicherte:r bei deiner Krankenkasse protestieren (vermutlich die wirkungsvollste Variante) Auf Demos gehen. Auf Social Media die Stimme erheben, damit klar wird, dass nicht nur die Therapeutinnen ein Problem haben, sondern alle, die irgendwann mal Hilfe brauchen.
Musterbriefe, Kontaktadressen von Bundestagsabgeordneten und Demo-Termine findest du beim Aktionsbündnis Psychotherapie.
Wer sich mehr einlesen möchte, findet hier eine ganz tolle Seite: couch-und-agora.de
Und hier gibt's noch mehr über Fakten zur Psychotherapie: psychowatchdog.de/hintergrund
Wenn du nur eine Sache aus dieser Folge mitnimmst:
Die Debatte um Kürzungen in der Psychotherapie ist keine Lohnverhandlung. Es geht darum, ob Menschen mit psychischen Erkrankungen in den nächsten Jahren überhaupt noch Therapieplätze bekommen.
Und: Schau bei Gesundheitsthemen genauer hin, woher die Zahlen kommen. Eine Pressemitteilung ist keine neutrale Quelle.
Hier findest du unsere kostenlosen Organizer zum Download:
Tagesplan: fokuspokuspodcast.de/tagesplanWochenplan: fokuspokuspodcast.de/wochenplan
So erreichst du uns:
Kontakt und Impressum: fokuspokuspodcast.de
Musik und Schnitt: Michael HarnischmacherTechnik und Schnitt: Jalil Landero FloresWebsite: Sebastian Vogt
Worum es gehtWie diese Zahlen zustande kommenWas Nele wütend machtWarum das alle angehtNiki's Anekdote aus dem AlltagWas du tun kannstTakeawaysWie es weitergeht
Am 11. März wurden Kürzungen von 4,5 Prozent für Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten beschlossen. Verpackt als Teil einer angeblichen „Gesundheitsreform". Wir nehmen uns die Zeit, das in Ruhe einzuordnen, denn die Medien haben da unserer Meinung nach ziemlich versagt.
Hintergrund in Kürze:
Die Selbstverwaltung der Krankenkassen behauptet: "Psychotherapeutinnen bekommen zu viel Geld". In Pressemitteilungen tauchten absurde Zahlen zum angeblichen Jahresverdienst auf. Die Realität sieht komplett anders aus, und Nicole dröselt einmal die echten Daten auf.
Leider haben die Medien sich bei diesem Thema auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Selbst große, seriöse Häuser übernahmen mehr oder weniger ungeprüft und unkommentiert die Pressemitteilungen der Krankenkassen-Lobby. Keine Gegenseite angehört, keine Patientenvertretung befragt, keine wirtschaftliche und gesellschaftliche Einordnung, sondern reines Nachplappern von Zahlen, die bei genauerem Hinsehen nicht standhalten.
Warum wir diese "Reform" uns alle angeht
Statistisch erkrankt fast jeder zweite Mensch im Laufe seines Lebens psychisch. Schon reichen die Therapieplätze nicht aus.
Wenn die geplanten Maßnahmen so durchkommen, fällt ca. ein Drittel der Therapieplätze weg. Die Folgekosten in Wirtschaft und Gesundheitswesen werden enorm sein – vom menschlichen Faktor mal ganz abgesehen.
Wenn auch dich das Thema bewegt: Es gibt mehrere Hebel.
Mit Politikerinnen und Politikern ins Gespräch kommen. Als gesetzlich Versicherte:r bei deiner Krankenkasse protestieren (vermutlich die wirkungsvollste Variante) Auf Demos gehen. Auf Social Media die Stimme erheben, damit klar wird, dass nicht nur die Therapeutinnen ein Problem haben, sondern alle, die irgendwann mal Hilfe brauchen.
Musterbriefe, Kontaktadressen von Bundestagsabgeordneten und Demo-Termine findest du beim Aktionsbündnis Psychotherapie.
Wer sich mehr einlesen möchte, findet hier eine ganz tolle Seite: couch-und-agora.de
Und hier gibt's noch mehr über Fakten zur Psychotherapie: psychowatchdog.de/hintergrund
Wenn du nur eine Sache aus dieser Folge mitnimmst:
Die Debatte um Kürzungen in der Psychotherapie ist keine Lohnverhandlung. Es geht darum, ob Menschen mit psychischen Erkrankungen in den nächsten Jahren überhaupt noch Therapieplätze bekommen.
Und: Schau bei Gesundheitsthemen genauer hin, woher die Zahlen kommen. Eine Pressemitteilung ist keine neutrale Quelle.
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Worum es gehtWie diese Zahlen zustande kommenWas Nele wütend machtWarum das alle angehtNiki's Anekdote aus dem AlltagWas du tun kannstTakeawaysWie es weitergeht
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04.05.2026
50 Minuten
Nele meldet sich wieder aus Katalonien. Die Sonne scheint, der Winterdepression ist sie erfolgreich entflohen, und vor allem: Sie hat ihre Hausaufgaben gemacht.
Nicole und Nele knüpfen direkt an die letzte Folge an und gucken, wie das mit der Selbstregulation im echten Leben so läuft. Spoiler: Erstaunlich gut, obwohl ein patziger Campingplatz-Rezeptionist und ein Wohnwagen, der rückwärts in einen Kreisverkehr rangiert werden musste, ihr Bestes gegeben haben, das zu verhindern.
Daran entlang besprechen die beiden, wie Selbstregulation eigentlich funktioniert und auf welchen Ebenen sie passiert.
Niki nimmt die Situation auseinander und zeigt, was bei Nele da auf körperlicher, kognitiver, emotionaler und Aufmerksamkeits-Eebene alles gleichzeitig abgelaufen ist:
Nele teilt außerdem eine prägende Geschichte aus dem Kindergarten und die beiden überlegen gemeinsam, ob dieses "lieber gleich ordentlich draufhauen" womöglich von diesen Erlebnissen kommt. Ein gutes Beispiel dafür, wie alte Erfahrungen heute noch unsere Reaktionen steuern und wie Bewertungen mittel- und langfristig veränderbar sind.
Praktische Strategien für den Alltag
Was du selbst bis zur nächsten Folge üben kannst:
Mentalen Stoppknopf drücken, wenn du merkst, dass etwas in dir hochkocht Innehalten und schauen: Was denke ich gerade, was fühle ich gerade, was macht mein Körper? Gefühl benennen ("Ich bin gerade total genervt") und damit Distanz schaffen Auslöser identifizieren, vor allem die wiederkehrenden Motive Bei Bedarf rausgehen aus der Situation, aber dem Gegenüber kurz erklären, warum Hilfe holen, wenn es geht. Auch von Fremden Auf Umgebungsfaktoren achten: aufgeräumt, ruhig, gegessen, getrunken?
und natürlich gilt wie immer: Bei traumatischen Erfahrungen unbedingt fachliche Begleitung suchen, am besten bei traumatherapeutisch ausgebildeten Psychotherapeut:innen
Beim nächsten Mal gehen wir dann konkret in die Übungen rein, mit denen du dich beruhigen und deinen Parasympathikus ansprechen kannst.
Neles Organizer zum kostenlosen Download:
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Ein Dankeschön auch an unsere fleißigen Helfer im Hintergrund: Michael Harnischmacher (Musik & Schnitt), Jalil Landero Flores (Technik & Schnitt) und Sebastian Vogt (Website)
Nicole und Nele knüpfen direkt an die letzte Folge an und gucken, wie das mit der Selbstregulation im echten Leben so läuft. Spoiler: Erstaunlich gut, obwohl ein patziger Campingplatz-Rezeptionist und ein Wohnwagen, der rückwärts in einen Kreisverkehr rangiert werden musste, ihr Bestes gegeben haben, das zu verhindern.
Daran entlang besprechen die beiden, wie Selbstregulation eigentlich funktioniert und auf welchen Ebenen sie passiert.
Niki nimmt die Situation auseinander und zeigt, was bei Nele da auf körperlicher, kognitiver, emotionaler und Aufmerksamkeits-Eebene alles gleichzeitig abgelaufen ist:
Nele teilt außerdem eine prägende Geschichte aus dem Kindergarten und die beiden überlegen gemeinsam, ob dieses "lieber gleich ordentlich draufhauen" womöglich von diesen Erlebnissen kommt. Ein gutes Beispiel dafür, wie alte Erfahrungen heute noch unsere Reaktionen steuern und wie Bewertungen mittel- und langfristig veränderbar sind.
Praktische Strategien für den Alltag
Was du selbst bis zur nächsten Folge üben kannst:
Mentalen Stoppknopf drücken, wenn du merkst, dass etwas in dir hochkocht Innehalten und schauen: Was denke ich gerade, was fühle ich gerade, was macht mein Körper? Gefühl benennen ("Ich bin gerade total genervt") und damit Distanz schaffen Auslöser identifizieren, vor allem die wiederkehrenden Motive Bei Bedarf rausgehen aus der Situation, aber dem Gegenüber kurz erklären, warum Hilfe holen, wenn es geht. Auch von Fremden Auf Umgebungsfaktoren achten: aufgeräumt, ruhig, gegessen, getrunken?
und natürlich gilt wie immer: Bei traumatischen Erfahrungen unbedingt fachliche Begleitung suchen, am besten bei traumatherapeutisch ausgebildeten Psychotherapeut:innen
Beim nächsten Mal gehen wir dann konkret in die Übungen rein, mit denen du dich beruhigen und deinen Parasympathikus ansprechen kannst.
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13.04.2026
59 Minuten
In dieser Folge wird es stellenweise ziemlich direkt. Nele meldet sich nach einer längeren krankheitsbedingten Pause zurück – mit jeder Menge Energie im Gepäck, aber auch mit spannenden Erkenntnissen zum Thema Selbstregulation.
Zwischen Messe-Marathon, innerem Chaos und einem ziemlich peinlichen Filter-Fail wird klar: Selbstregulation ist kein theoretisches Konstrukt, sondern ein echtes Alltagsthema.
Wie sich körperliche, emotionale und gedankliche Ebenen gegenseitig beeinflussen Woran du erkennst, dass deine Selbstregulation gerade funktioniert – oder eben nicht Warum Impulskontrolle so verdammt anstrengend sein kann Wie alte Erfahrungen (z. B. Schule, Autoritäten) dein Verhalten heute noch prägen können Und: Was du konkret tun kannst, um besser mit Stress, Wut und Überforderung umzugehen
Gerade in stressigen Phasen zeigt sich ziemlich schnell: Selbstfürsorge klappt in der Theorie oft besser als im echten Leben.
Die Learnings:
Pausen sind kein Luxus, sondern notwendig Körperliche Bedürfnisse (Essen, Wärme, Ruhe) sind die Basis jeder Regulation „Zähne zusammenbeißen“ funktioniert – aber hat Konsequenzen Erfolgserlebnisse helfen, schwierige Situationen mental zu stabilisieren
Selbstregulation bedeutet:
Deine Gedanken, Gefühle und körperlichen Reaktionen so zu steuern, dass dein Verhalten zu dem passt, wie du eigentlich sein willst.
Ziel ist es, wieder in einen Zustand zu kommen, in dem du handlungsfähig bleibst – statt impulsiv zu reagieren.
Nele beschreibt ziemlich anschaulich, wie sich das anfühlt:
„Rot sehen“ Körperliche Anspannung bis hin zu Zittern Impulse, die schneller sind als der Verstand
Oder in kurz: Der Mund spricht, bevor das Gehirn fertig gedacht hat.
Hausaufgabe
Beobachte in den nächsten Tagen:
Wann gerätst du aus dem Gleichgewicht? Was passiert dabei körperlich? Welche Gedanken tauchen auf? Was hilft dir, wieder runterzukommen?
Ziel ist nicht Perfektion – sondern Bewusstsein.
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Wie sich körperliche, emotionale und gedankliche Ebenen gegenseitig beeinflussen Woran du erkennst, dass deine Selbstregulation gerade funktioniert – oder eben nicht Warum Impulskontrolle so verdammt anstrengend sein kann Wie alte Erfahrungen (z. B. Schule, Autoritäten) dein Verhalten heute noch prägen können Und: Was du konkret tun kannst, um besser mit Stress, Wut und Überforderung umzugehen
Gerade in stressigen Phasen zeigt sich ziemlich schnell: Selbstfürsorge klappt in der Theorie oft besser als im echten Leben.
Die Learnings:
Pausen sind kein Luxus, sondern notwendig Körperliche Bedürfnisse (Essen, Wärme, Ruhe) sind die Basis jeder Regulation „Zähne zusammenbeißen“ funktioniert – aber hat Konsequenzen Erfolgserlebnisse helfen, schwierige Situationen mental zu stabilisieren
Selbstregulation bedeutet:
Deine Gedanken, Gefühle und körperlichen Reaktionen so zu steuern, dass dein Verhalten zu dem passt, wie du eigentlich sein willst.
Ziel ist es, wieder in einen Zustand zu kommen, in dem du handlungsfähig bleibst – statt impulsiv zu reagieren.
Nele beschreibt ziemlich anschaulich, wie sich das anfühlt:
„Rot sehen“ Körperliche Anspannung bis hin zu Zittern Impulse, die schneller sind als der Verstand
Oder in kurz: Der Mund spricht, bevor das Gehirn fertig gedacht hat.
Hausaufgabe
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Wann gerätst du aus dem Gleichgewicht? Was passiert dabei körperlich? Welche Gedanken tauchen auf? Was hilft dir, wieder runterzukommen?
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Leidest du auch unter Aufschieberitis, suchst täglich deine
Autoschüssel und deine Gedanken fahren öfter mal Karussell? Dann
willkommen im Club. Denn auch bei uns geht es gerne mal drunter und
drüber. Und genau da setzen wir an: Wir sprechen über Fokus, Flow,
Prokrastination, Routinen und wie du trotz Smartphone, Katzenvideos
und Nachrichtenflut bei dir bleibst. Nicole (Kinder- und
Jungendlichenpsychotherapeutin) & Nele (chaotisch-kreative
Journalistin) nehmen dich mit auf die Reise zu mehr Klarheit
Struktur im Alltag. Mit vielen Impulsen und Tool – und ganz ohne
Anspruch auf Perfektion!
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