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  4. Kraftstoff mit Hebelwirkung: Bio-LNG bringt Klima- und Kostenvorteile
Kraftstoff mit Hebelwirkung: Bio-LNG bringt sofortige Klima-
und Kostenvorteile

Weg von den Abhängigkeiten im Nahen Osten, weg von den
Preissprüngen an der Tankstelle: Wer BIO-LNG tankt, macht sich
unabhängig von Krisenregionen und Kostenrisiken. Und er kann
sofort einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, lassen sich die
CO2-Emissionen, bezogen auf die Gesamtbilanz um bis zu 90 Prozent
gegenüber dem Einsatz von fossilem Diesel drosseln.

Ein Aspekt dürfte in der angespannten wirtschaftlichen Situation
für Flottenbetreiber besonders interessant sein: der
Kostenvorteil. „Aktuell liegt der Preis für Bio-LNG etwa bei
einem Drittel des Dieselpreises, wenn man von einem Dieselpreis
zwischen 1,50 bis 1,70 netto ausgeht“, erläutert Benedikt Rolfes,
Geschäftsführer des Bio-LNG-Anbieters und
Tankstellen-Netzbetreibers Alternoil aus Bakum, in Episode #11
des Podcast-Formats AntriebsWEDE&ModeRATHMANN. Hinzu komme,
dass der Lkw weniger Bio-LNG als Diesel benötige. „Damit liegen
die Kraftstoffkosten etwa bei einem Viertel im Vergleich zum
Diesel.“ Die Mehrkosten für den Erwerb eines LNG-Trucks seien
damit rasch kompensiert. Damit sei Bio-LNG gegenüber den anderen
alternativen Antriebs- und Kraftstofflösungen in der
TCO-Kalkulation momentan unschlagbar. Alternoil bietet Verträge
mit Laufzeiten von drei bis vier Jahren an, was Flottenbetreibern
Planungssicherheit bietet.

Im Gespräch mit Zero-Emission-Experte Christoph Wede und
Fachjournalist Matthias Rathmann spricht Podcast-Gast Benedikt
Rolfes auch über die weiteren Pläne beim Ausbau des
Tankstellennetzes in Deutschland. Aktuell besteht es aus 56
Stationen, darunter 41 eigene Standorte. „Wir bauen unser Netz
weiter aus und haben Equipment für 40 weitere Tankstellen
gekauft“, kündigt der studierte Wirtschaftsingenieur an. Ziel sei
es, diese weiteren Stationen innerhalb der nächsten fünf Jahre
aufzubauen. Insgesamt gibt es aktuell mehr als 200
LNG-Tankstellen in Deutschland, Alternoil ist damit einer der
größten Anbieter. Bei Bedarf stellt Alternoil gemeinsam mit der
Schwesterfirma Green Solutions Flottenbetreibern auch eine
Tankstelle auf den Betriebshof. Dabei übernehmen Alternoil und
Green Solutions den gesamten Prozess von der Planung und
Genehmigung über die Ausführung und Inbetriebnahme, die Abnahme
bei der Dekra bis hin zu den abschließenden Fahrerschulungen.

Im Talk mit den Podcast-Hosts Christoph Wede und Matthias
Rathmann macht Benedikt Rolfes auch deutlich, dass der Umstieg
auf Bio-LNG nicht an den Mengen scheitert. Eben erst hat
Alternoil einen großen Abnahmevertrag mit dem finnischen Erzeuger
Ren-Gas bekannt gegeben. Dabei geht es um den Bezug von E-Methan,
hergestellt aus grünem Wasserstoff und abgeschiedenem
Kohlendioxid, im Wert von einer Milliarde Euro. Es wird ins
bestehende LNG-Netz eingespeist. Die Logistik dahinter ist
ebenfalls nachhaltig: Das Logistikunternehmen Paneuropa –
ebenfalls ein Schwesterunternehmen von Alternoil – befördert den
Kraftstoff in speziellen Containern im Intermodalverkehr.
Paneuropa übernimmt auch die Versorgung der Tankstellen, sodass
Flottenkunden und Fahrern immer ausreichend Bio-LNG zur Verfügung
steht.

Die Hosts des Podcasts AntriebsWEDE & ModeRATHMANN gibt es in
Bälde auch live und in Farbe: Am 16. September, um 10:30 Uhr
moderieren die beiden eine hochkarätige Podiumsdiskussion am
Stand von Alternoil (Stand F06, Halle 12), unterstützt vom
Medienpartner KFZanzeiger.

Wie hat Ihnen der Podcast gefallen? Wir freuen uns über Feedback.
Gleich bewerten und weiterempfehlen.

Kontakt

Matthias Rathmann

matthias@rathmann-communications.de

Christoph Wede

christoph.wede@emobilityconsult.com
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„Kraftstoff mit Hebelwirkung: Bio-LNG bringt Klima- und Kostenvorteile“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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