Podcaster
Episoden
16.05.2026
43 Minuten
Zero Emission: Erkenntnisse der Handelsblatt-Jahrestagung Nutzfahrzeuge
Die Transport- und Logistikbranche ist mit gewaltigen Herausforderungen konfrontiert. Die EU-Flottenziele sehen eine CO2-Minderung um 90 Prozent bis 2040 vor. In einem Zwischenschritt müssen die CO2-Emissionen bis 2030 bereits um 45 Prozent sinken. Das dürfte angesichts der zurzeit noch überschaubaren Zulassungszahlen von Null-Emissions-Lkw ein ziemlicher Kraftakt werden. Wie ein roter Faden zogen sich diese Erwartungen und die Antworten der Hersteller und Logistiker darauf auch durch die Jahrestagung Nutzfahrzeuge 2026 des Handelsblatts in München.
Einer der Moderatoren und Organisatoren der renommierten Jahrestagung ist der langjährige Fachjournalist Thomas Rosenberger. In unserem Podcast AntriebsWEDE & ModeRATHMANN schildert er seine Eindrücke und Erkenntnisse der Veranstaltung, die mit hochkarätigen Referenten aus der Fahrzeugindustrie, der Logistik, Politik und Verbänden besetzt war. „Die Dekarbonisierung der Flotten ist alles andere als banal“, sagt der Branchenkenner – dieses Statement habe den ersten Tag geprägt und sei so etwas wie die Spaßbremse gewesen. Denn die EU-Länder hinken den Erwartungen deutlich hinterher, was die Neuzulassungen von Null-Emissions-Lkw angeht. Es gebe eine Riesenlücke von der Ist- zur Solllinie. Der Handelsblatt-Moderator sieht aber auch positive Entwicklungen: „Die Flotten müssen etwas tun und wollen etwas tun.“ Er habe in die Runde der versammelten Transportunternehmer gefragt: „Werdet Ihr mit Eurer eigenen Flotte 33 Prozent Elektro-Anteil bis 2030 erreichen?“ Mehrere Hände gingen daraufhin in die Höhe. „Das war der Hoffnungsschimmer, das hätte ich so nicht erwartet.“
Insofern ging von der Jahrestagung auch viel Zuversicht aus. Denn – so die Experten-Einschätzung: Haben Flotten bis 2030 einen Elektro-Anteil von einem Drittel, wäre das Flottenziel erreicht. Eine weitere Erkenntnis war, dass es nur gemeinsam funktioniert, wenn also alle Akteure ihre Kräfte bündeln. Die Bundesregierung hat soeben ein Förderprogramm mit einem Volumen von einer Milliarde Euro auf den Weg gebracht, um den Hochlauf von Ladeinfrastruktur bis 2030 zu unterstützen. Die Fahrzeughersteller sind, was Elektro-Lkw angeht, quasi durch die Bank lieferfähig – und das nahezu über das komplette Produktportfolio hinweg. Hinzu kommen weitere Akteure aus Fernost wie BYD, Sany und Superpanther, die ebenfalls auf den europäischen Markt drängen und ins Programm eingebunden waren. Zusätzlich zeigten Praxisbeispiele aus der Logistik, wie Flottenbetreiber heute schon Verkehre mit Elektro-Lkw wirtschaftlich realisieren können.
Das zeigt: Die Transformation ist durchaus anspruchsvoll, aber schon in vollem Gange. Hinzu kommt, dass auch die Kostensteigerung auf fossile Energieträger ein Treiber für die Transformation ist – auch darin herrschte bei dem Event Einigkeit.
Gerne unseren Podcast anhören, downloaden, weiterempfehlen und uns folgen. Viel Freude beim Reinhören – und vielen Dank für das viele positive Feedback auf unseren Podcast.
Wir freuen uns auf das Feedback und Impulse aus unserer Community.
Kontakt: Matthias Rathmann matthias@rathmann-communications.de Christoph Wede christoph.wede@emobilityconsult.com
Die Transport- und Logistikbranche ist mit gewaltigen Herausforderungen konfrontiert. Die EU-Flottenziele sehen eine CO2-Minderung um 90 Prozent bis 2040 vor. In einem Zwischenschritt müssen die CO2-Emissionen bis 2030 bereits um 45 Prozent sinken. Das dürfte angesichts der zurzeit noch überschaubaren Zulassungszahlen von Null-Emissions-Lkw ein ziemlicher Kraftakt werden. Wie ein roter Faden zogen sich diese Erwartungen und die Antworten der Hersteller und Logistiker darauf auch durch die Jahrestagung Nutzfahrzeuge 2026 des Handelsblatts in München.
Einer der Moderatoren und Organisatoren der renommierten Jahrestagung ist der langjährige Fachjournalist Thomas Rosenberger. In unserem Podcast AntriebsWEDE & ModeRATHMANN schildert er seine Eindrücke und Erkenntnisse der Veranstaltung, die mit hochkarätigen Referenten aus der Fahrzeugindustrie, der Logistik, Politik und Verbänden besetzt war. „Die Dekarbonisierung der Flotten ist alles andere als banal“, sagt der Branchenkenner – dieses Statement habe den ersten Tag geprägt und sei so etwas wie die Spaßbremse gewesen. Denn die EU-Länder hinken den Erwartungen deutlich hinterher, was die Neuzulassungen von Null-Emissions-Lkw angeht. Es gebe eine Riesenlücke von der Ist- zur Solllinie. Der Handelsblatt-Moderator sieht aber auch positive Entwicklungen: „Die Flotten müssen etwas tun und wollen etwas tun.“ Er habe in die Runde der versammelten Transportunternehmer gefragt: „Werdet Ihr mit Eurer eigenen Flotte 33 Prozent Elektro-Anteil bis 2030 erreichen?“ Mehrere Hände gingen daraufhin in die Höhe. „Das war der Hoffnungsschimmer, das hätte ich so nicht erwartet.“
Insofern ging von der Jahrestagung auch viel Zuversicht aus. Denn – so die Experten-Einschätzung: Haben Flotten bis 2030 einen Elektro-Anteil von einem Drittel, wäre das Flottenziel erreicht. Eine weitere Erkenntnis war, dass es nur gemeinsam funktioniert, wenn also alle Akteure ihre Kräfte bündeln. Die Bundesregierung hat soeben ein Förderprogramm mit einem Volumen von einer Milliarde Euro auf den Weg gebracht, um den Hochlauf von Ladeinfrastruktur bis 2030 zu unterstützen. Die Fahrzeughersteller sind, was Elektro-Lkw angeht, quasi durch die Bank lieferfähig – und das nahezu über das komplette Produktportfolio hinweg. Hinzu kommen weitere Akteure aus Fernost wie BYD, Sany und Superpanther, die ebenfalls auf den europäischen Markt drängen und ins Programm eingebunden waren. Zusätzlich zeigten Praxisbeispiele aus der Logistik, wie Flottenbetreiber heute schon Verkehre mit Elektro-Lkw wirtschaftlich realisieren können.
Das zeigt: Die Transformation ist durchaus anspruchsvoll, aber schon in vollem Gange. Hinzu kommt, dass auch die Kostensteigerung auf fossile Energieträger ein Treiber für die Transformation ist – auch darin herrschte bei dem Event Einigkeit.
Gerne unseren Podcast anhören, downloaden, weiterempfehlen und uns folgen. Viel Freude beim Reinhören – und vielen Dank für das viele positive Feedback auf unseren Podcast.
Wir freuen uns auf das Feedback und Impulse aus unserer Community.
Kontakt: Matthias Rathmann matthias@rathmann-communications.de Christoph Wede christoph.wede@emobilityconsult.com
Mehr
18.04.2026
35 Minuten
EXTRA Schock an der Tanke – ein Treiber für die Transformation
Sie hören Episode #5 des Podcasts AntriebsWEDE & ModeRATHMANN. DER Podcast zur erfolgreichen Transformation der Flotte. Hier ein Teaser zu unserem EXTRA.
Die Kraftstoffpreise sind im April auf ein neues Rekordniveau geklettert. Mehr denn je wird vielen die Abhängigkeit von autokratischen Systemen und von fossilen Brennstoffen bewusst. Ist der Schock an der Tanke ein Treiber für die Transformation? Vieles spricht dafür. Andererseits sind die finanziellen Spielräume von Flottenbetreibern aktuell zu klein, um überhaupt in neue Fahrzeuge zu investieren – ob in Verbrenner- oder Elektro-Lkw.
Die Dieselpreisexplosion bleibt für die Transport- und Logistikbranche nicht ohne Folgen. 52 Prozent der Unternehmen sprechen in einer Blitzumfrage unseres Podcast-Formats AntriebsWEDE & ModeRATHMANN von erheblichen Auswirkungen auf ihr Unternehmen, für 17 Prozent sind die Auswirkungen sogar existenzbedrohend. Kein Wunder: Ein Dieselpreis von 2,50 Euro pro Liter bedeutet bei einer Flotte von 50 Lkw jährliche Mehrkosten von fast einer Million Euro, wie der Branchenverband BGL errechnet hat.
Mitte April hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, um Bürger und Unternehmen zu entlasten. Um 14,04 Cent soll die Energiesteuer auf Benzin und Diesel zum 1. Mai sinken, sodass sich zusammen mit der darauf anfallenden Umsatzsteuer eine Summe von 17 Cent ergibt. Die Entlastung, über die der Bundestag am 23. April abstimmen wird, ist auf zwei Monate befristet.
Geht sie weit genung? Wird die Steuersenkung überhaupt bei den Kraftfahrern und Unternehmen ankommen oder führt sie zu Mitnahmeeffekten bei der Mineralölindustrie? Unsere beiden Podcast-Partner Christoph Wede und Matthias Rathmann beleuchten und bewerten die aktuellen Entwicklungen und geben ein Update zur Elektro- und Wasserstoffmobilität. Reinhören lohnt sich! Zero Emission-Experte Wede (AntriebsWEDE) und Fachjournalist Rathmann (ModeRATHMANN) freuen sich über Feedback der Hörerschaft.
Kontakt Matthias Rathmann matthias@rathmann-communications.de
Christoph Wede christoph.wede@emobilityconsult.com
Sie hören Episode #5 des Podcasts AntriebsWEDE & ModeRATHMANN. DER Podcast zur erfolgreichen Transformation der Flotte. Hier ein Teaser zu unserem EXTRA.
Die Kraftstoffpreise sind im April auf ein neues Rekordniveau geklettert. Mehr denn je wird vielen die Abhängigkeit von autokratischen Systemen und von fossilen Brennstoffen bewusst. Ist der Schock an der Tanke ein Treiber für die Transformation? Vieles spricht dafür. Andererseits sind die finanziellen Spielräume von Flottenbetreibern aktuell zu klein, um überhaupt in neue Fahrzeuge zu investieren – ob in Verbrenner- oder Elektro-Lkw.
Die Dieselpreisexplosion bleibt für die Transport- und Logistikbranche nicht ohne Folgen. 52 Prozent der Unternehmen sprechen in einer Blitzumfrage unseres Podcast-Formats AntriebsWEDE & ModeRATHMANN von erheblichen Auswirkungen auf ihr Unternehmen, für 17 Prozent sind die Auswirkungen sogar existenzbedrohend. Kein Wunder: Ein Dieselpreis von 2,50 Euro pro Liter bedeutet bei einer Flotte von 50 Lkw jährliche Mehrkosten von fast einer Million Euro, wie der Branchenverband BGL errechnet hat.
Mitte April hat die Bundesregierung ein Maßnahmenpaket auf den Weg gebracht, um Bürger und Unternehmen zu entlasten. Um 14,04 Cent soll die Energiesteuer auf Benzin und Diesel zum 1. Mai sinken, sodass sich zusammen mit der darauf anfallenden Umsatzsteuer eine Summe von 17 Cent ergibt. Die Entlastung, über die der Bundestag am 23. April abstimmen wird, ist auf zwei Monate befristet.
Geht sie weit genung? Wird die Steuersenkung überhaupt bei den Kraftfahrern und Unternehmen ankommen oder führt sie zu Mitnahmeeffekten bei der Mineralölindustrie? Unsere beiden Podcast-Partner Christoph Wede und Matthias Rathmann beleuchten und bewerten die aktuellen Entwicklungen und geben ein Update zur Elektro- und Wasserstoffmobilität. Reinhören lohnt sich! Zero Emission-Experte Wede (AntriebsWEDE) und Fachjournalist Rathmann (ModeRATHMANN) freuen sich über Feedback der Hörerschaft.
Kontakt Matthias Rathmann matthias@rathmann-communications.de
Christoph Wede christoph.wede@emobilityconsult.com
Mehr
28.03.2026
32 Minuten
Günstig Strom beziehen, clever laden – so gelingt die Elektrifizierung der Logistik
Der Strompreis ist der Dreh- und Angelpunkt für einen wirtschaftlichen Betrieb des Elektro-Lkw. Dem eigenen Energiesystem kommt dabei eine hohe Bedeutung zu. Die Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Teil davon, damit die Elektro-Trucks überhaupt am Depot laden können, ebenso ein Lastmanagement, um teure Peaks zu vermeiden. Maßgeblich für einen wirtschaftlichen Betrieb aber ist ein günstiger Stromeinkauf oder eine günstige Stromgewinnung zum Beispiel über selbst erzeugten Sonnenstrom. Können Flottenbetreiber ihn auch noch speichern, sind sie im Vorteil. Sie können ihn auch nutzen, wenn die Sonne nicht scheint.
Das eigene Elektro-Ökosystem ist ein komplexes Gebilde. Eine vernünftige Planung ist entscheidend, damit die Elektrifizierung im Unternehmen auch wirklich eine Erfolgsgeschichte wird. Groß denken, ist wichtig. Trotzdem können Flottenbetreiber auch klein beginnen und ihre Ladeinfrastruktur und Speicherkapazitäten Schritt für Schritt dem wachsenden Bedarf anpassen, wie Stefan Häfner, Vertriebsleiter beim Energie-Spezialisten CITYWATT aus Ruderting (Landkreis Passau), in Episode #4 unseres Podcasts AntriebsWEDE & ModeRATHMANN erläutert.
Dabei gebe es keine Standardlösung. „Wir schauen uns jeden Kunden einzeln an, was er für einen Bedarf hat und welche Voraussetzungen mit Blick auf die Energie vorliegen.“ Wie viel Strom muss er aus dem Netz beziehen, um seine Elektro-Lkw zu laden, wie viel Energie bezieht er bereits aus PV-Anlagen und aus Blockheizkraftwerken? Braucht er den Strom für sich selbst oder sollen Dritte bei ihm laden? Viele Fragen sind im Vorfeld zu klären.
Vertriebsprofi Stefan Häfner gibt in der Podcast-Episode wertvolle Tipps, was Speditionen und Werkverkehre bei der Transformation im Blick behalten müssen, wie sie vorgehen und wie viel Zeit sie einplanen sollten. Steht das eigene Energiesystem, braucht es im zweiten Schritt meistens auch Lösungen für das Laden unterwegs. Auch hieran hat das Unternehmen CITYWATT, das zur Praml Group gehört, gedacht. Die Gruppe betreibt bundesweit bereits mehr als 50 Ladeparks, weitere sind im Aufbau. Spediteure profitieren von einem Heavy-User Tarif und können für 37,2 Cent laden (Stand März 2026). Das macht den Einsatz von E-Trucks auch im Fernverkehr planbar.
Viel Freude beim Anhören. Wir freuen uns über Euer Feedback, Eure Bewertung und Eure Kommentare.
Kontakt:
Matthias Rathmann #ModeRATHMANN
matthias@rathmann-communications.de
Christoph Wede #AntriebsWEDE
christoph.wede@emobilityconsult.com
Der Strompreis ist der Dreh- und Angelpunkt für einen wirtschaftlichen Betrieb des Elektro-Lkw. Dem eigenen Energiesystem kommt dabei eine hohe Bedeutung zu. Die Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Teil davon, damit die Elektro-Trucks überhaupt am Depot laden können, ebenso ein Lastmanagement, um teure Peaks zu vermeiden. Maßgeblich für einen wirtschaftlichen Betrieb aber ist ein günstiger Stromeinkauf oder eine günstige Stromgewinnung zum Beispiel über selbst erzeugten Sonnenstrom. Können Flottenbetreiber ihn auch noch speichern, sind sie im Vorteil. Sie können ihn auch nutzen, wenn die Sonne nicht scheint.
Das eigene Elektro-Ökosystem ist ein komplexes Gebilde. Eine vernünftige Planung ist entscheidend, damit die Elektrifizierung im Unternehmen auch wirklich eine Erfolgsgeschichte wird. Groß denken, ist wichtig. Trotzdem können Flottenbetreiber auch klein beginnen und ihre Ladeinfrastruktur und Speicherkapazitäten Schritt für Schritt dem wachsenden Bedarf anpassen, wie Stefan Häfner, Vertriebsleiter beim Energie-Spezialisten CITYWATT aus Ruderting (Landkreis Passau), in Episode #4 unseres Podcasts AntriebsWEDE & ModeRATHMANN erläutert.
Dabei gebe es keine Standardlösung. „Wir schauen uns jeden Kunden einzeln an, was er für einen Bedarf hat und welche Voraussetzungen mit Blick auf die Energie vorliegen.“ Wie viel Strom muss er aus dem Netz beziehen, um seine Elektro-Lkw zu laden, wie viel Energie bezieht er bereits aus PV-Anlagen und aus Blockheizkraftwerken? Braucht er den Strom für sich selbst oder sollen Dritte bei ihm laden? Viele Fragen sind im Vorfeld zu klären.
Vertriebsprofi Stefan Häfner gibt in der Podcast-Episode wertvolle Tipps, was Speditionen und Werkverkehre bei der Transformation im Blick behalten müssen, wie sie vorgehen und wie viel Zeit sie einplanen sollten. Steht das eigene Energiesystem, braucht es im zweiten Schritt meistens auch Lösungen für das Laden unterwegs. Auch hieran hat das Unternehmen CITYWATT, das zur Praml Group gehört, gedacht. Die Gruppe betreibt bundesweit bereits mehr als 50 Ladeparks, weitere sind im Aufbau. Spediteure profitieren von einem Heavy-User Tarif und können für 37,2 Cent laden (Stand März 2026). Das macht den Einsatz von E-Trucks auch im Fernverkehr planbar.
Viel Freude beim Anhören. Wir freuen uns über Euer Feedback, Eure Bewertung und Eure Kommentare.
Kontakt:
Matthias Rathmann #ModeRATHMANN
matthias@rathmann-communications.de
Christoph Wede #AntriebsWEDE
christoph.wede@emobilityconsult.com
Mehr
13.03.2026
33 Minuten
Die Metzger Spedition und ihre Erfahrungen mit der E-Mobilität in der Logistik
Die Elektromobilität in der Logistik nimmt Fahrt auf. Sehr früh dabei war die Metzger Spedition aus Kupferzell (Hohenlohekreis). Ihre Erfahrungen reichen schon rund fünf Jahre zurück. Mit einem batterieelektrischen Verteiler-Lkw eTGM von MAN fing alles an. Fahrten um den Kirchturm mit maximal 190 Kilometer Reichweite, Laden über Nacht mit dem Baustromkasten – anfangs musste man etwas improvisieren. Geschäftsführer Johannes Metzger will diese Erfahrungen nicht missen.
Inzwischen hat das von ihm in dritter Generation geführte Familienunternehmen vier schwere Elektro-Lkw von Volvo Trucks und MAN im Einsatz, die Transportaufgaben in Baden-Württemberg und Bayern übernehmen. Der weitere Fahrplan ist ehrgeizig: Bis 2030 soll jedes zweite Fahrzeug in der Flotte mit Strom betrieben werden. „Das halten wir für realistisch“, sagt der Geschäftsführer in der Episode #3 des Podcast Formats „AntriebsWEDE & ModeRATHMANN“ – dem Podcast-Format, das sich mit der erfolgreichen Transformation der Flotte beschäftigt.
Im Gespräch mit den Hosts Christoph Wede und Matthias Rathmann erläutert der Spediteur, wie sich die Fahrzeuge im Betrieb bewähren und welche weiteren Pläne er verfolgt – auch mit Blick auf die Ladeinfrastruktur. Zusätzlich spricht Johannes Metzger von den Erkenntnissen des Projekts Truck Charging, an dem sein Unternehmen als einer von mehreren Partnern mitgewirkt hatte. Ziel war es, das Laden der Trucks unterwegs planbar zu gestalten und im Idealfall mit den Ruhepausen zu synchronisieren. Dem Fahrer des eTGM hatte die Disposition anfangs noch eine Powerbank mitgegeben. „Um den Truck zu laden?“, hatte dieser scherzhaft gefragt. Nein, damit er anrufen kann, falls der Saft des Handys ausgeht.
Wir wünschen einen angenehmen Hörgenuss! Zero-Emission-Experte Christoph Wede und Fachjournalist Matthias Rathmann freuen sich über Ihr Feedback, Empfehlungen und positive Bewertungen.
Kontakt: Matthias Rathmann matthias@rathmann-communications.de
Christoph Wede christoph.wede@emobilityconsult.com
Die Elektromobilität in der Logistik nimmt Fahrt auf. Sehr früh dabei war die Metzger Spedition aus Kupferzell (Hohenlohekreis). Ihre Erfahrungen reichen schon rund fünf Jahre zurück. Mit einem batterieelektrischen Verteiler-Lkw eTGM von MAN fing alles an. Fahrten um den Kirchturm mit maximal 190 Kilometer Reichweite, Laden über Nacht mit dem Baustromkasten – anfangs musste man etwas improvisieren. Geschäftsführer Johannes Metzger will diese Erfahrungen nicht missen.
Inzwischen hat das von ihm in dritter Generation geführte Familienunternehmen vier schwere Elektro-Lkw von Volvo Trucks und MAN im Einsatz, die Transportaufgaben in Baden-Württemberg und Bayern übernehmen. Der weitere Fahrplan ist ehrgeizig: Bis 2030 soll jedes zweite Fahrzeug in der Flotte mit Strom betrieben werden. „Das halten wir für realistisch“, sagt der Geschäftsführer in der Episode #3 des Podcast Formats „AntriebsWEDE & ModeRATHMANN“ – dem Podcast-Format, das sich mit der erfolgreichen Transformation der Flotte beschäftigt.
Im Gespräch mit den Hosts Christoph Wede und Matthias Rathmann erläutert der Spediteur, wie sich die Fahrzeuge im Betrieb bewähren und welche weiteren Pläne er verfolgt – auch mit Blick auf die Ladeinfrastruktur. Zusätzlich spricht Johannes Metzger von den Erkenntnissen des Projekts Truck Charging, an dem sein Unternehmen als einer von mehreren Partnern mitgewirkt hatte. Ziel war es, das Laden der Trucks unterwegs planbar zu gestalten und im Idealfall mit den Ruhepausen zu synchronisieren. Dem Fahrer des eTGM hatte die Disposition anfangs noch eine Powerbank mitgegeben. „Um den Truck zu laden?“, hatte dieser scherzhaft gefragt. Nein, damit er anrufen kann, falls der Saft des Handys ausgeht.
Wir wünschen einen angenehmen Hörgenuss! Zero-Emission-Experte Christoph Wede und Fachjournalist Matthias Rathmann freuen sich über Ihr Feedback, Empfehlungen und positive Bewertungen.
Kontakt: Matthias Rathmann matthias@rathmann-communications.de
Christoph Wede christoph.wede@emobilityconsult.com
Mehr
22.02.2026
42 Minuten
Aufbruch in die Elektromobilität: wie sich Girr Logistik vorbereitet
Wie bereitet sich eine mittelständische Spedition auf die Elektromobilität vor? Dieser Frage geht Episode 2 unseres Podcasts AntriebsWEDE & ModeRATHMANN am Beispiel von Girr Logistik nach. Das Unternehmen ist in der Region Augsburg zu Hause, in der zweiten Generation von Oliver Girr geführt und erfolgreich in Nischengeschäften. Das Unternehmen betreibt einen modernen eigenen Fuhrpark und ist mit eigenen Lagerflächen auch in der Logistik tätig.
Zero-Emission-Experte Christoph Wede (AntriebsWEDE) und Fachjournalist Matthias Rathmann (ModeRATHMANN) befragen Prokurist Oliver Girr zu seinen Plänen. Welches sind die Herausforderungen bei der Elektromobilität? Wie viele Elektro-Lkw sind bestellt? Wo sollen sie zum Einsatz kommen? Wie wird der Betrieb wirtschaftlich und wie soll die Ladeinfrastruktur aussehen? Erfrischend offen stellt sich der Logistikunternehmer den Fragen der Hosts und erläutert, was ihn in puncto Transformation antreibt.
AntriebsWEDE & ModeRATHMANN ordnen die Äußerungen ein und teilen ihre Erfahrungen aus eigenen Projekten und aus Gesprächen mit anderen Unternehmen.
AntriebsWEDE & ModeRATHMANN ist der einzige Podcast, der sich ausschließlich mit der erfolgreichen Transformation in der Transport- und Logistikbranche beschäftigt. Am besten gleich reinhören, die Episode downloaden, uns folgen, empfehlen und gerne bewerten. Wir freuen uns auf Euer Feedback.
Kontakt:
Matthias Rathmann matthias@rathmann-communications.de
Christoph Wede christoph.wede@emobilityconsult.com
Wie bereitet sich eine mittelständische Spedition auf die Elektromobilität vor? Dieser Frage geht Episode 2 unseres Podcasts AntriebsWEDE & ModeRATHMANN am Beispiel von Girr Logistik nach. Das Unternehmen ist in der Region Augsburg zu Hause, in der zweiten Generation von Oliver Girr geführt und erfolgreich in Nischengeschäften. Das Unternehmen betreibt einen modernen eigenen Fuhrpark und ist mit eigenen Lagerflächen auch in der Logistik tätig.
Zero-Emission-Experte Christoph Wede (AntriebsWEDE) und Fachjournalist Matthias Rathmann (ModeRATHMANN) befragen Prokurist Oliver Girr zu seinen Plänen. Welches sind die Herausforderungen bei der Elektromobilität? Wie viele Elektro-Lkw sind bestellt? Wo sollen sie zum Einsatz kommen? Wie wird der Betrieb wirtschaftlich und wie soll die Ladeinfrastruktur aussehen? Erfrischend offen stellt sich der Logistikunternehmer den Fragen der Hosts und erläutert, was ihn in puncto Transformation antreibt.
AntriebsWEDE & ModeRATHMANN ordnen die Äußerungen ein und teilen ihre Erfahrungen aus eigenen Projekten und aus Gesprächen mit anderen Unternehmen.
AntriebsWEDE & ModeRATHMANN ist der einzige Podcast, der sich ausschließlich mit der erfolgreichen Transformation in der Transport- und Logistikbranche beschäftigt. Am besten gleich reinhören, die Episode downloaden, uns folgen, empfehlen und gerne bewerten. Wir freuen uns auf Euer Feedback.
Kontakt:
Matthias Rathmann matthias@rathmann-communications.de
Christoph Wede christoph.wede@emobilityconsult.com
Mehr
Über diesen Podcast
Zwei Branchenkenner, ein gemeinsames Thema – die
Antriebswende. Der Zero-Emission-Profi Christoph Wede
und der Fachjournalist Matthias Rathmann sprechen in
„AntriebsWEDE & ModeRATHMANN“ über nichts Geringeres
als die Zukunft der Nutzfahrzeug- und Logistikbranche.
Transformation ist kein Trend – sie ist Realität.
Elektromobilität, Wasserstoff, Lade- und Tankinfrastruktur, neue
Geschäftsmodelle und die große Frage: Wie wird aus der
Flottenumstellung ein tragfähiger Business Case?
Dieser Podcast liefert praxisnahe Antworten für:
Transport- und Logistikunternehmer
OEMs und Zulieferer
Energieversorger und Netzbetreiber
Entscheider im Mittelstand
Was macht diesen Podcast besonders?
Er verbindet jahrzehntelange Führungserfahrung aus der
Fahrzeugindustrie mit journalistischer Einordnung,
Markttransparenz und einem starken Netzwerk in die
Logistikbranche.
Ein Rheinländer und ein Schwabe im Dialog – kontrovers, ehrlich,
lösungsorientiert.
Mit regelmäßigen Talkgästen aus Praxis, Industrie und Politik
entsteht eine Podcast-Reihe, die sich ausschließlich der
Transformation widmet – verständlich, strategisch fundiert und
mit einer guten Portion Entertainment.
Unser Versprechen:
keine Ideologie, keine Theorieblasen, sondern
Technologieoffenheit, Klartext und umsetzbare Impulse für die
Praxis
neue Episoden regelmäßig – jetzt abonnieren und
Transformation aktiv mitgestalten
Wir freuen uns über Euer Feedback und Interesse an einem
Mitwirken oder Sponsoring.
Kontakt
rathmann.matthias@gmail.com
www.rathmann-communications.de
christoph.wede@emobilityconsult.com
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.