Beschreibung
vor 4 Tagen
Geben ist ein gutes Werk, das andere segnet, Gottes Reich
fördert, von Gott belohnt wird und ihm als wohlriechendes Opfer
gefällt – wahre Investition mit ewigem Gewinn im Himmel.
#### Details
**Einleitung**
Anhand eines Wirtschaftslehrers, der zum Investieren in Aktien
riet, wird gezeigt: Auch Gott möchte, dass wir investieren –
jedoch anders, als es die Gesellschaft vorschlägt. Grundlage ist
Philipper 4,10–20, wo Paulus sich für die finanzielle
Unterstützung der Philipper bedankt. Predigtthema: „Geben segnet
und wird gesegnet", entfaltet in fünf Aspekten.
**Geben ist ein gutes Werk**
Paulus bestätigt, dass die Philipper trotz seiner gelernten
Genügsamkeit richtig handelten. Das griechische *kalos* (gut,
edel, schön) beschreibt ihr Tun als gutes Werk nach Gottes Willen
und Wesen. Gott selbst ist ein gebender Gott, dessen größte Gabe
Jesus Christus ist, der arm wurde, damit wir reich würden (2.
Korinther 8,9). Geben spiegelt Gottes freigebiges Wesen wider und
gehört zum evangeliumswürdigen Leben – gegen unsere
selbstzentrierte alte Natur. Das Beispiel der armen Witwe (Markus
12) zeigt, dass es nicht auf die Menge ankommt.
**Geben segnet andere**
Die Philipper spendeten nicht bloß, sondern nahmen an Paulus'
Drangsal teil (*synkoinoneo* – echtes Mitleiden). Diese Liebe und
Verbundenheit wurde Paulus zum Segen; aus Mangel wurde Überfluss
und Erfüllung (Vers 18). Wer Not sieht und sein Herz verschließt,
in dem bleibt die Liebe Gottes nicht (1. Johannes 3,17). Wir sind
nur Verwalter von Gottes Gütern und dürfen Werkzeug seines Segens
sein.
**Geben fördert Gottes Reich**
Die Philipper unterstützten Paulus schon von Anfang an, bereits
in Mazedonien (Philippi, Thessalonich), aus tiefer Verbundenheit
– nicht des Geldes wegen. Sie wurden zum Vorbild. Gott ordnet an,
dass Evangelisten vom Evangelium leben (1. Korinther 9,13–14) und
Älteste Ehre und Lohn empfangen (1. Timotheus 5,17–18). So trägt
finanzielle Unterstützung den geistlichen Dienst und lässt Gottes
Reich wachsen – auch heute vor Ort.
**Geben wird von Gott gesegnet**
Paulus sucht nicht die Gabe, sondern die „Frucht", den Gewinn für
die Philipper (Vers 17). Gott vergisst kein gutes Werk, sondern
belohnt es gerecht (Hebräer 6,10; Matthäus 10,41–42). Wer
kärglich sät, erntet kärglich (2. Korinther 9,6). Solche
Investitionen haben ewigen Bestand – Schätze im Himmel statt
vergänglichem Luxus (Matthäus 6,20). Zudem verspricht Gott
Versorgung mit allem Nötigen (Vers 19; Matthäus 6,33; Sprüche
19,17; Maleachi 3,10). Die Philipper gaben trotz eigener Armut
über ihr Vermögen hinaus – aus Gottes Gnade (2. Korinther
8,1–4).
**Geben gefällt Gott**
Die Gabe wird als „Wohlgeruch, angenehmes Opfer" beschrieben
(Vers 18) – alttestamentliche Opfersprache (3. Mose, Noah). Gott
erfreut sich an solchen Gaben. Warnung: Gute Werke und Spenden
können keine Sünde bedecken; allein das Blut Jesu Christi macht
gerecht. Wahres Geben ist dankbare Antwort auf Christi Erlösung,
nicht Mittel zur Selbstrechtfertigung. Abschließende Ermutigung:
viel geben, um den größten Gewinn zu erzielen – denn einen
fröhlichen Geber liebt Gott.
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