Die überschwängliche Güte Gottes (Psalm 103) - Richard Friesen

Die überschwängliche Güte Gottes (Psalm 103) - Richard Friesen

vor 2 Wochen
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Beschreibung

vor 2 Wochen

## Zusammenfassung
David lobt Gott in Psalm 103 dafür, dass Er uns nicht nach
unseren Sünden behandelt, sondern Seine unendliche Güte über uns
walten lässt.


## Details


Die Predigt behandelt Psalm 103, Verse 10-12, einen Lobgesang
Davids über Gottes Gnadenerweise. Der Prediger strukturiert seine
Auslegung in drei zentrale Aspekte der göttlichen Güte:


**1. Was Gott nicht getan hat (Vers 10)**
David bekennt, dass Gott ihm nicht nach seinen Sünden vergolten
hat. Obwohl David Ehebruch und Mord begangen hatte – Vergehen,
die laut mosaischem Gesetz den Tod verdienten – wurde er nicht
gesteinigt. Der Prediger betont, dass dies auch für jeden Zuhörer
gilt: Jede einzelne Sünde verdient eigentlich den Tod (Römer
6,23), doch Gott handelt nicht entsprechend unserer Verdienste
mit uns.


**2. Wie Gott ist (Vers 11)**
Die Begründung für Gottes gnädiges Handeln liegt in Seinem Wesen.
Seine Güte (hebräisch: Gnade/Treue) ist so hoch wie die Himmel
über der Erde – unendlich und unerforschlich. Der Begriff
"gewaltig" wird mit der Sintflut verglichen: Wie die Wassermassen
selbst die höchsten Berge bedeckten, so überdeckt Gottes Güte den
größten Berg unserer Sünden vollständig. Diese Güte gilt speziell
denen, die Gott fürchten – eine Furcht, die bei der Bekehrung ins
Herz gelegt wird.


**3. Was Gott getan hat (Vers 12)**
Gott hat unsere Sünden so weit von uns entfernt wie der Osten vom
Westen – eine unendliche Distanz. Die Predigt verwendet
verschiedene biblische Bilder: Sünden werden in die Tiefen des
Meeres geworfen, hinter Gottes Rücken geworfen, und Er gedenkt
ihrer nicht mehr (Hebräer 8,12). Dies geschieht durch Christus,
auf den alle Sünden gelegt wurden.


Der Prediger schließt mit der Ermutigung, dass dies der einzige
Grund ist, warum Gläubige zum Abendmahl kommen können – nicht
aufgrund eigener Würdigkeit, sondern weil Gott die Sünden ein für
allemal weggenommen hat und nie wieder an sie denken wird.
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Die überschwängliche Güte Gottes (Psalm 103) - Richard Friesen
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