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Beschreibung
vor 1 Monat
Kurzbeschreibung
Philipp Süß von Süß & friends berät Unternehmen beim Einstieg
in die additive Fertigung, unabhängig von Maschinen- und
Materialanbietern. Wir sprechen über Additive Thinking,
Co-Engineering, THE BRUSH und warum ein klares Nein manchmal der
größte Mehrwert ist.
Über den Gast
Philipp Süß ist Maschinenbauingenieur und Gründer von Süß &
friends, einem Ingenieurbüro für Produktentwicklung in Mülheim an
der Ruhr. Seine erste Begegnung mit AM hatte er vor dem Studium
bei einem MINT-Fördertag der Universität Duisburg-Essen, wo er an
einer Pulverbettanlage mitarbeiten durfte. Nach Stationen als
Werkstudent und Projektleiter bei einem 3D-Druckdienstleister
gründete er Süß & friends 2017, bewusst ohne Maschinen- und
Materialvertrieb. 2023 gewann das Büro die 3D Pioneers Challenge
mit THE BRUSH.
Zentrale Themen und Erkenntnisse
Unabhängige Beratung als Prinzip Wer keine Maschinen
und kein Material verkauft, kann im alleinigen Kundeninteresse
handeln. Philipp beschreibt, wie dieser Ansatz nicht nur ein
Verkaufsargument ist, sondern den gesamten Beratungsprozess
prägt.
Additive Thinking konkret Süß & friends übersetzt
das Konzept in einen strukturierten Prozess: von der Träumerphase
ohne Restriktionen über eine Eingrenzungsrunde bis zur
Kritikerphase, in der Einwände aktiv als Entwicklungsaufgaben
mitgenommen werden.
Zwei Anwendungsfelder, die man früh trennen muss AM
als Produktionsalternative für bestehende Teile und AM als
Grundlage für neu entwickelte Produkte sind grundlegend
verschieden. Diese Unterscheidung entscheidet über den gesamten
weiteren Prozess.
Nein sagen als Mehrwert Eins der größten Projekte bei
Süß & friends endete mit einem klaren Nein. Wer früh und
begründet ablehnt, schützt Unternehmen davor, Zeit und Ressourcen
in die falsche Richtung zu investieren.
THE BRUSH als Leuchtturm Die preisgekrönte
Reinigungsbürste zeigt, was passiert, wenn man additive
Wertschöpfungsvektoren konsequent ausschöpft: Korallen- und
Schwammstrukturen als Bürstenkopf, nicht-runde Wasserkanäle im
Griff, gezielte Flexibilität durch Wandstärkenvariation,
integrierte Dichtlippen. Alles in einem Teil, aus einem Prozess.
Tempo ist das eigentliche Problem Materialien, Normen
und Prozessstabilität haben sich stark verbessert. Was fehlt, ist
Geschwindigkeit beim Know-how-Transfer. Wer darauf wartet, dass
ein Generationswechsel den Technologiewechsel ermöglicht, wartet
zu lang.
Links
Philipp Süß auf
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/philipp-suess
Süß & friends: https://www.suess-friends.com oder auf
Youtube: https://youtube.com/@suess-friends?si=Pn3sDBYqh_ppf4gy
THE BRUSH auf
YouTube: https://youtu.be/znp6xdvjMQQ?is=NbmRO5jBoN_iaj1a
Bastian Gaedike auf
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/bastiangaedike/
odcast auf Spotify, Apple Podcasts und malping.de
Philipp Süß von Süß & friends berät Unternehmen beim Einstieg
in die additive Fertigung, unabhängig von Maschinen- und
Materialanbietern. Wir sprechen über Additive Thinking,
Co-Engineering, THE BRUSH und warum ein klares Nein manchmal der
größte Mehrwert ist.
Über den Gast
Philipp Süß ist Maschinenbauingenieur und Gründer von Süß &
friends, einem Ingenieurbüro für Produktentwicklung in Mülheim an
der Ruhr. Seine erste Begegnung mit AM hatte er vor dem Studium
bei einem MINT-Fördertag der Universität Duisburg-Essen, wo er an
einer Pulverbettanlage mitarbeiten durfte. Nach Stationen als
Werkstudent und Projektleiter bei einem 3D-Druckdienstleister
gründete er Süß & friends 2017, bewusst ohne Maschinen- und
Materialvertrieb. 2023 gewann das Büro die 3D Pioneers Challenge
mit THE BRUSH.
Zentrale Themen und Erkenntnisse
Unabhängige Beratung als Prinzip Wer keine Maschinen
und kein Material verkauft, kann im alleinigen Kundeninteresse
handeln. Philipp beschreibt, wie dieser Ansatz nicht nur ein
Verkaufsargument ist, sondern den gesamten Beratungsprozess
prägt.
Additive Thinking konkret Süß & friends übersetzt
das Konzept in einen strukturierten Prozess: von der Träumerphase
ohne Restriktionen über eine Eingrenzungsrunde bis zur
Kritikerphase, in der Einwände aktiv als Entwicklungsaufgaben
mitgenommen werden.
Zwei Anwendungsfelder, die man früh trennen muss AM
als Produktionsalternative für bestehende Teile und AM als
Grundlage für neu entwickelte Produkte sind grundlegend
verschieden. Diese Unterscheidung entscheidet über den gesamten
weiteren Prozess.
Nein sagen als Mehrwert Eins der größten Projekte bei
Süß & friends endete mit einem klaren Nein. Wer früh und
begründet ablehnt, schützt Unternehmen davor, Zeit und Ressourcen
in die falsche Richtung zu investieren.
THE BRUSH als Leuchtturm Die preisgekrönte
Reinigungsbürste zeigt, was passiert, wenn man additive
Wertschöpfungsvektoren konsequent ausschöpft: Korallen- und
Schwammstrukturen als Bürstenkopf, nicht-runde Wasserkanäle im
Griff, gezielte Flexibilität durch Wandstärkenvariation,
integrierte Dichtlippen. Alles in einem Teil, aus einem Prozess.
Tempo ist das eigentliche Problem Materialien, Normen
und Prozessstabilität haben sich stark verbessert. Was fehlt, ist
Geschwindigkeit beim Know-how-Transfer. Wer darauf wartet, dass
ein Generationswechsel den Technologiewechsel ermöglicht, wartet
zu lang.
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Süß & friends: https://www.suess-friends.com oder auf
Youtube: https://youtube.com/@suess-friends?si=Pn3sDBYqh_ppf4gy
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