E014 - Dominik Estermann, Hoffmann AM: Aggressiv wachsen, aber stemmbar bleiben

E014 - Dominik Estermann, Hoffmann AM: Aggressiv wachsen, aber stemmbar bleiben

vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen

Dominik Estermann, CEO von Hoffmann Additive Manufacturing
(vormals Jellypipe), erzählt, wie aus einem Schweizer
3D-Druck-Netzwerk ein Teil eines Industriekonzerns wurde und was
das für Kunden im DACH-Raum und die geplante europaweite
Expansion bedeutet.


Über den Gast


Dominik Estermann ist CEO von Hoffmann Additive Manufacturing,
das bis Ende 2025 als Jellypipe firmierte. Zuvor war er mehrere
Jahre in unterschiedlichen Rollen bei der Benninger Group tätig,
unter anderem in der Supply Chain und als Geschäftsführer. Seit
2017 baut er das Unternehmen als Produktionsnetzwerk für additive
Fertigung auf. Ende 2025 stieg die SFS Group als
Mehrheitseigentümerin ein, seither firmiert das Unternehmen unter
der Marke Hoffmann Additive Manufacturing innerhalb der Hoffmann
Group.


Zentrale Themen und Erkenntnisse


Der Wechsel vom zyklischen Textilmaschinenbau in die additive
Fertigung, gereizt von der Chance zur Miteigentümerschaft und der
hohen Branchendynamik.


Die Gründungsidee von Jellypipe 2017: ein Produktionsnetzwerk für
3D-Druck-Dienstleister, die nicht jedes Material selbst anbieten
können, entstanden aus der Praxis von Geschäftsführern in der
Branche.


Das Plattform-Modell: eine virtuelle Fabrik mit über 200
Materialien und einem eigenen Engineering-Team, über die Solution
Partner häufig unter eigener Marke gegenüber ihren Kunden
auftreten.


Die Übernahme durch die SFS Group Ende 2025 und die Integration
in die Division Distribution und Logistik der Hoffmann Group,
sowie die persönliche Seite des Markenwechsels von Jellypipe zu
Hoffmann AM.


Der geplante europaweite Rollout in Spanien, Italien, Frankreich
und die Benelux-Länder, mit lokalen Ansprechpartnern statt
zentraler Steuerung aus der Schweiz.


Kulturelle Unterschiede im DACH-Raum, etwa die höhere
Preissensitivität deutscher Industriekunden im Vergleich zur
Schweiz und deren Hintergründe.


Additive Fertigung als Hebel zur Baugruppenkonsolidierung: warum
ein niedrigerer Stückpreis oft weniger zählt als eingesparte
Montage-, Wareneingangs- und Lagerkosten.


Die interne Software- und KI-Landschaft, die Angebotserstellung
und Materialauswahl aus jahrelanger Projekterfahrung heraus
unterstützt und die Skalierung erst möglich macht.


Der Ausblick auf ein aggressives, aber organisatorisch stemmbares
Wachstum mit dem Ziel, in Europa ein wichtiger Player bei
Druckdienstleistungen und Pulver-Rohmaterial zu werden.


Links


Bastian Gaedike auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/bastiangaedike/


Dominik Estermann auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/dominik-estermann/


Hoffmann Additive Manufacturing: https://hoffmann-am.com/


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