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Beschreibung
vor 2 Monaten
Kurzbeschreibung
Matthias Geertsema hat einen elektrischen Rollator gebaut, eine
Insolvenz durchgestanden und daraus WMT gegründet. Heute nutzt er
3D-Druck täglich – als Werkzeug, nicht als Selbstzweck. Ein
Gespräch über Geschwindigkeit, Overengineering und ganzheitliche
Produktentwicklung.
Über den Gast
Matthias Geertsema ist Ingenieur, Mitgründer und Geschäftsführer
der WMT GmbH in Stuttgart. Das Unternehmen entwickelt Produkte
für Startups und kleinere Industrieunternehmen in den Bereichen
Mechanik, Elektronik und Software. Vor der WMT hat er bei
eMovements GmbH den elektrischen Rollator "ello" als
Medizinprodukt zur Marktreife gebracht. Nach fünf Jahren endete
das Unternehmen in der Insolvenz. Das Technik-Team blieb zusammen
und gründete 2019 die WMT mit heute zwölf Personen und einer
vollvernetzten Werkstatt in Stuttgart-Ost.
Zentrale Themen und Erkenntnisse
Was eine Insolvenz lehrt Bei der WMT haben Matthias
und sein Team von Anfang an auf gemeinsame
Entscheidungsfähigkeit, geteilte Beteiligung und konservative
Finanzführung gesetzt. Nicht weil es schön klingt, sondern weil
es die einzige Konsequenz aus der Vorgeschichte war.
3D-Druck als Beschleuniger WMT nutzt FDM und SLA
intern, vollautomatisiert und remote überwachbar. Das Ziel ist
Geschwindigkeit: konstruieren, abends auf den Drucker, morgens
ein physisches Teil in der Hand. Matthias nennt den Drucker das
Mittel, den Punkt zu setzen und Overengineering zu unterbrechen.
WMT ist dabei kein 3D-Druckdienstleister. Das Verfahren ist
Werkzeug im Dienst der Produktentwicklung.
Ganzheitliche Produktentwicklung Mechanik, Elektronik
und Software arbeiten bei WMT von Beginn an gemeinsam. Ziel ist
es, Bottlenecks aufzulösen, bevor sie entstehen. Das schließt
Vertriebskanal, Zulassungsthemen und Patentsituation von Anfang
an ein.
Das Dilemma des Dienstleisters Wenn ein Kunde eine
Lösung fordert, die Matthias für falsch hält, spricht er es aus.
Einmal, zweimal. Danach dokumentiert er die eigene Einschätzung
und führt aus. Erwartungshaltung, Budget und Zeit unter einen Hut
zu bringen, ohne die eigene Integrität zu verlieren: das nennt er
offen die härteste Challenge im Dienstleistungsgeschäft.
Wissen darf nicht an Einzelpersonen hängen Der
häufigste Fehler bei Kunden: 3D-Druck-Know-how liegt bei ein oder
zwei Spezialisten. Fällt einer aus, steht die Maschine. WMT setzt
auf Redundanz im Team. Wer keinen eigenen Drucker betreiben will,
kann über ihren Coworking-Zugang erste Erfahrungen sammeln.
Links
Bastian Gaedike auf
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/bastiangaedike/
Matthias Geertsema auf
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/wirmachentechnik/
WMT GmbH: https://www.wmt.team/
PEEKfeine Bauteile auf Spotify, Apple Podcasts und malping.de
Matthias Geertsema hat einen elektrischen Rollator gebaut, eine
Insolvenz durchgestanden und daraus WMT gegründet. Heute nutzt er
3D-Druck täglich – als Werkzeug, nicht als Selbstzweck. Ein
Gespräch über Geschwindigkeit, Overengineering und ganzheitliche
Produktentwicklung.
Über den Gast
Matthias Geertsema ist Ingenieur, Mitgründer und Geschäftsführer
der WMT GmbH in Stuttgart. Das Unternehmen entwickelt Produkte
für Startups und kleinere Industrieunternehmen in den Bereichen
Mechanik, Elektronik und Software. Vor der WMT hat er bei
eMovements GmbH den elektrischen Rollator "ello" als
Medizinprodukt zur Marktreife gebracht. Nach fünf Jahren endete
das Unternehmen in der Insolvenz. Das Technik-Team blieb zusammen
und gründete 2019 die WMT mit heute zwölf Personen und einer
vollvernetzten Werkstatt in Stuttgart-Ost.
Zentrale Themen und Erkenntnisse
Was eine Insolvenz lehrt Bei der WMT haben Matthias
und sein Team von Anfang an auf gemeinsame
Entscheidungsfähigkeit, geteilte Beteiligung und konservative
Finanzführung gesetzt. Nicht weil es schön klingt, sondern weil
es die einzige Konsequenz aus der Vorgeschichte war.
3D-Druck als Beschleuniger WMT nutzt FDM und SLA
intern, vollautomatisiert und remote überwachbar. Das Ziel ist
Geschwindigkeit: konstruieren, abends auf den Drucker, morgens
ein physisches Teil in der Hand. Matthias nennt den Drucker das
Mittel, den Punkt zu setzen und Overengineering zu unterbrechen.
WMT ist dabei kein 3D-Druckdienstleister. Das Verfahren ist
Werkzeug im Dienst der Produktentwicklung.
Ganzheitliche Produktentwicklung Mechanik, Elektronik
und Software arbeiten bei WMT von Beginn an gemeinsam. Ziel ist
es, Bottlenecks aufzulösen, bevor sie entstehen. Das schließt
Vertriebskanal, Zulassungsthemen und Patentsituation von Anfang
an ein.
Das Dilemma des Dienstleisters Wenn ein Kunde eine
Lösung fordert, die Matthias für falsch hält, spricht er es aus.
Einmal, zweimal. Danach dokumentiert er die eigene Einschätzung
und führt aus. Erwartungshaltung, Budget und Zeit unter einen Hut
zu bringen, ohne die eigene Integrität zu verlieren: das nennt er
offen die härteste Challenge im Dienstleistungsgeschäft.
Wissen darf nicht an Einzelpersonen hängen Der
häufigste Fehler bei Kunden: 3D-Druck-Know-how liegt bei ein oder
zwei Spezialisten. Fällt einer aus, steht die Maschine. WMT setzt
auf Redundanz im Team. Wer keinen eigenen Drucker betreiben will,
kann über ihren Coworking-Zugang erste Erfahrungen sammeln.
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