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Beschreibung
vor 10 Stunden
Das Gebäudeenergiegesetz ist Geschichte, das
Gebäudemodernisierungsgesetz GModG soll alles besser machen. In
der Praxis sorgt der Entwurf allerdings vor allem für
Kopfschütteln: Kaum verständliche Paragrafen, nachgeschobene
Umbenennungen und ein Referentenentwurf mit 180 Seiten, den
selbst der Nationale Normenkontrollrat als handwerklich schwach,
praxisfern und kaum nachvollziehbar einstuft.
Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren, warum
das GModG weder Bürokratie abbaut noch Investitionssicherheit
schafft. Sie sprechen über neue Nachweispflichten für Eigentümer,
zusätzliche Dokumentationslast für Handwerker, unklare Vorgaben
beim Energieausweis und einen Primärenergiefaktor für Strom, der
Wärmepumpen in der Bilanz schlechter aussehen lässt als
Gasheizungen.
Dabei geht es auch um die verfassungsrechtlichen Bedenken:
Verschiebt das GModG Klimaschutzlasten unzulässig in die Zukunft
und unterläuft damit den Schutzauftrag aus Artikel 20a
Grundgesetz? Was bedeutet es für kommunale Wärmeplanung,
Quartierslösungen, Mieterstrommodelle und die riesigen
Redispatch-Kosten, wenn Digitalisierung, Energiemanagement und
Künstliche Intelligenz im Gesetz praktisch nicht vorkommen?
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