Beschreibung
vor 1 Tag
„Jemand in meinem Team verhält sich toxisch und zieht uns alle
runter – was tun?" Eine klassische Führungsfrage, diesmal mit
einem ungewöhnlichen Gast: Benedikt Mangold, Professor für
Mathematik und Statistik an der TH Nürnberg, hat toxisches
Verhalten wissenschaftlich untersucht – und mit KI-Agenten
erstmals ein Preisschild daran gehängt. Die überraschende
Erkenntnis: 25 % Ineffizienz durch toxisches Verhalten. Und die
noch überraschendere Schlussfolgerung: Ein Präventionsseminar für
3.000 Euro ist plötzlich ein Schnäppchen.
Hauptthemen-Preview
Was ist toxisches Verhalten eigentlich – und was nicht?
Wie Benedikts Forschungsteam Toxizität mit KI-Agenten
quantifiziert hat
Warum toxisches Verhalten eine Erfolgsstrategie sein kann –
und warum das gefährlich ist
Wie Führungskräfte das Thema ansprechen, ohne das Wort
„toxisch" zu benutzen
Gegenstrategien für Nicht-Toxische und zukünftige
Forschungsvorhaben
Featured Quote
„Wenn man zeigen kann, dass durch 25 Prozent Ineffizienz ein
virtueller Schaden von circa 15.000 Euro entsteht, sind auf
einmal 3.000 Euro für ein Anti-Toxizitäts-Seminar gar nicht mehr
so hoch."
Weitere Zitate
[00:01:34] „Nicht jedes Verhalten, das unbequem ist, ist
automatisch toxisch. Aber es gibt natürlich Dinge, die einfach
nicht gehen – und die die Kultur eines Teams zerstören."
[00:05:30] „Meine Frage war: Kann man toxisches Verhalten
quantifizieren – und ein Preisschild daran hängen?"
[00:11:25] „Die Person, die toxisch war, hat im Schnitt
häufiger gewonnen. Das könnte ein Grund sein, warum man toxisches
Verhalten im Team überhaupt sieht – weil es scheinbar einen
persönlichen Vorteil bringt."
[00:14:07] „Toxisches Verhalten ist ineffizient – es dauert
länger, braucht mehr kognitive und emotionale Ressourcen. Aber es
darf einfach keine Erfolgsstrategie sein. Sonst verstärkt es
sich."
[00:21:37] „Wenn ich sage ‚du bist toxisch', ist das eine
feste Eigenschaft – die kann ich nicht verändern. Wenn ich sage
‚du verhältst dich in dieser Situation so', ist das etwas, woran
man arbeiten kann."
Inhaltsübersicht / Zeitstempel
[00:01:34] – Das Problem mit dem Begriff „toxisch" im
aktuellen Diskurs
[00:06:46] – KI-Agenten als virtuelle Laborratten, 1.000
Konversationen
[00:10:48] – 25 % mehr Gesprächsaufwand durch toxisches
Verhalten
[00:11:02] – Toxische Partei gewinnt häufiger
[00:12:31] – Toxizität und Machtbewusstsein
[00:14:07] – Ineffizienz, Kulturschaden, Verstärkungseffekt
[00:19:35] – Gespräch führen ohne das Wort „toxisch" –
konkrete Formulierungsempfehlungen
[00:21:12] – Verhaltensebene statt Eigenschaftsebene
[00:21:58] – Ausblick
Hosts
Denise Harrison – Leadership Coach, systemische Coachin,
Gründerin der People Leader Academy; Psychologie-Background und
viel Praxis aus Coaching & HR.
denise@the-people-leader.de
Thomas Gericke – Leadership Coach & Management-Berater,
Gründer von Re-Thought Consulting; über 15 Jahre Erfahrung in
Führung & Organisationsentwicklung.
thomas@re-thought.de
Gast
Benedikt Mangold – Professor für Mathematik und Statistik an der
Technischen Hochschule Nürnberg, Speaker, Autor
wissenschaftlicher Abhandlungen und Forscher zu den Auswirkungen
toxischen Verhaltens in Kommunikation und Teams.
Zur Studie: TH Nürnberg – Empirische Sozialforschung
Kontakt
Um uns zu kontaktieren und insbesondere, um Leadership-Fragen
einzureichen, schreibe uns bitte eine E-Mail
an frage@leadership-sprechstunde.de.
Themen dieser Episode
Toxizität, toxisches Verhalten, Teamkultur, Ineffizienz, Führung,
Kommunikation, KI-Forschung, Datenwissenschaft, Teamdynamik,
psychologische Sicherheit, Feedbackgespräch, Verhaltensänderung,
Prävention, Seminar, Leadership, Unternehmenskultur,
Mitarbeiterführung, Burnout, innere Kündigung, Machtgefüge
Musik
Wir verwenden Musik und Jingles von mobygratis sowie
aus der Apple Sound Effects Library.
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