#58 Schlafen

#58 Schlafen

vor 18 Stunden
Teil 2
44 Minuten
0
0 0 0
Podcast
Podcaster
- UNZENSIERT - mit ungewissem Inhalt im Gepäck

Beschreibung

vor 18 Stunden




Auch bei dieser Folge kann es vereinzelt zu Tonqualitätsproblemen
kommen – wir bitten um euer Verständnis.


Schlaf in verschiedenen Lebensphasen – was brauchen wir
wirklich?
Schlafen ist ein großes Thema, dem wir uns bereits in unserer
zweiten Folge gewidmet haben – damals mit dem Schwerpunkt auf der
Schlafphysiologie. In dieser Folge gehen wir einen Schritt
weiter: Wir schauen uns an, wie sich Schlaf in verschiedenen
Lebensphasen verändert, was gesunder Schlaf bedeutet und welchen
Sinn er erfüllt. Außerdem werfen wir einen kritischen Blick auf
die Produkte, die der Markt verspricht, um den Schlaf zu
verbessern – und wie sinnvoll diese wirklich sind.


Ein besonderes Augenmerk legt Barbara darauf, was Mütter – vor
allem mit Baby oder Kleinkind – brauchen, um zu ausreichend
erholsamem Schlaf zu kommen.


Die Schlafqualität wird von vielen Faktoren beeinflusst, darunter
Entwicklungsphasen, Krankheit und Hormonschwankungen.
Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Schlafphasen: den
regenerativen und den integrativen Schlaf. Im integrativen Schlaf
verarbeitet der Mensch Erfahrungen, Erlebnisse und Eindrücke –
Dinge werden gespeichert, gefestigt oder aussortiert. Deshalb
lautet eine der wichtigsten Empfehlungen für erholsamen Schlaf:
mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auf Bildschirme
verzichten. Das Licht der Geräte und die ständig neuen Reize
verhindern, dass der Körper in die regenerative Erholung finden
kann. In diesem Zusammenhang sprechen wir auch über die
Melatoninbildung und den Einfluss von Licht darauf.


Barbara teilt ihre Erfahrungen aus der Praxis: Viele Mütter,
besonders stillende, sind stark belastet und fühlen sich dem
Schlafmangel hilflos ausgeliefert. Ein wichtiger Ansatz ist
dabei, den Partner oder eine zweite Bezugsperson aktiv
einzubinden – denn: Entlastung ist möglich. Stillen und trotzdem
schlafen schließen sich nicht aus, wenn eine weitere
Vertrauensperson für das Baby da ist. Dem Kind ist es zumutbar,
sich auch von einer zweiten Bezugsperson beruhigen zu lassen.


Dabei gilt: Gut auf die eigenen Ressourcen zu achten, das eigene
Energieniveau im Blick zu behalten und für sich selbst zu sorgen
– damit man wieder gut für das Kind da sein kann. Denn für das
Kind ist es von grundlegender Bedeutung, dass es den Eltern gut
geht.


Im Alltag ist das leichter gesagt als getan. Viele Eltern haben
hohe Ansprüche an sich selbst und gehen dabei weit über ihre
eigenen Grenzen hinaus. Manchmal braucht es genau diese
Erfahrungen, um sich selbst besser kennenzulernen – die eigenen
Bedürfnisse zu verstehen, Grenzen zu erkennen und Warnsignale
frühzeitig wahrzunehmen.


Abschließend: Auch bei älteren Kindern spiegeln sich
Entwicklungsschritte immer wieder im Schlafverhalten wider – das
ist normal und gehört dazu.

Abonnenten

LilliCl
Baden-Württemberg - Dietingen
15
15
Close