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Beschreibung
vor 1 Monat
Auch bei dieser Folge kann es vereinzelt zu Tonqualitätsproblemen
kommen. Wir bitten um euer Verständnis.
Das Thema kindlicher Schlaf bleibt herausfordernd für Eltern. Aus
diesem Grund haben unsere 2. Podcastfolge 2021 bereits diesem
Thema gewidmet. Der Schwerpunkt darin ist die Schlafphysiologie.
In dieser Folge gehen wir einen Schritt weiter: Wir schauen uns
an, wie sich Schlaf in verschiedenen Lebensphasen verändert, was
gesunder Schlaf bedeutet und was im Schlaf passiert. Außerdem
werfen wir einen kritischen Blick auf die Produkte, die der Markt
verspricht, um den Schlaf zu verbessern mit der Fragestellung wie
sinnvoll diese wirklich sind.
Einen besonderen Augenmerk legt Barbara darauf, was Eltern, vor
allem mit Babys oder Kleinkindern, brauchen, um selbst zu
ausreichend erholsamem Schlaf zu kommen.
Die Schlafqualität wird von vielen Faktoren beeinflusst unter
anderem von der jeweiligen Entwicklung, gesundheitlichem Zustand
oder Hormonstatus. Grundsätzlich unterscheiden wir zwei
Schlafphasen: den regenerativen und den integrativen Schlaf. Im
integrativen Schlaf verarbeitet der Mensch Erfahrungen,
Erlebnisse und Eindrücke: Erlebtes wird gespeichert, gefestigt
oder aussortiert. Weitaus bekannt ist aus diesem Grund die
Empfehlung, mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen auf
Bildschirmzeit zu verzichten. Das blaue Licht der Geräte hemmt
die Melatoninbildung und dieser digitale Konsum führt zu
anhaltender Reizüberflutung mit entsprechender
Dopaminausschüttung. Beides hat eine negative Auswirkung auf die
Schlafqualität sowie den natürlichen Schlafrhythmus. Das Risiko
für Schlaflosigkeit und einer damit einhergehenden Erschöpfung
steigt sowohl bei den Kinder als auch bei den Eltern.
Barbara nimmt uns in ihren Ausführung mit zu den Erfahrungen aus
ihrer Praxis: Viele Mütter fühlen sich erschöpft und leiden an
einem chronischen Schlafmange. Oft fehlt es ihnen schwer den
Partner oder eine andere Bezugsperson aktiv einzubinden. Sie
vergessen dabei: Entlastung ist möglich. Unabhängig davon, wie
eine Mutter ihr Kind ernährt, darf sie sich erlauben, die
Fürsorgearbeit zeitweise. Das gilt auch für das Stillen: Stillen
und Erholung schließen einander nicht aus.
Dabei gilt: Gut auf die eigenen Ressourcen zu achten, das eigene
Energieniveau im Blick zu behalten und für sein eigenes
Wohlergehen Sorge zu tragen. Denn nur wer selbst in seiner Kraft
ist, kann gut für sein Kind sorgen. sich Schließlich ist es für
das Kind von grundlegender Bedeutung, dass es den Eltern gut
geht.
Im Alltag ist das leichter gesagt als getan. Viele Eltern haben
hohe Ansprüche an sich selbst und gehen dabei weit über ihre
eigenen Grenzen hinaus. Manchmal braucht es genau diese
Erfahrungen, um sich selbst besser kennenzulernen, seine eigenen
Bedürfnisse zu erkennen, Grenzen zu wahren und Warnsignale
frühzeitig bewusst wahrzunehmen. Es ist die Basis für ein
tragendes, wohliges Miteinander.
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