"Gebt Gott, was Gott gehört" - Gespräch mit Anno Busch

"Gebt Gott, was Gott gehört" - Gespräch mit Anno Busch

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
Was bedeutet es eigentlich, gemeinsam im Glauben unterwegs zu sein?
Darüber spricht Anno Busch vom Fachbereich Evangelisierung im
Erzbistum Köln heute mit DOMRADIO.DE-Redakteur Jan Hendrik Stens.
Der frühere wissenschaftliche Mitarbeiter für Kirchengeschichte in
Bonn erzählt, warum ihn besonders das Lukasevangelium fasziniert –
und weshalb er und seine Frau zur Hochzeit den Vers gewählt haben:
"Er sandte sie zu zweit aus." Für Busch steckt darin eine wichtige
Botschaft: "Wir sind keine Einzelkämpfer."Im Bibeltext aus dem
Markusevangelium versuchen die Pharisäer dann, Jesus mit der Frage
nach der Steuerpflicht gegenüber dem Kaiser in eine Falle zu
locken. Doch Jesu Antwort überrascht alle. Busch erklärt, warum
Jesus weder zum politischen Aufstand aufruft noch den Glauben aus
der Welt verdrängt. Stattdessen stellt sich die Frage neu: "Geben
wir Gott, was Gott gehört?" Und was heißt das konkret für unseren
Alltag, unseren Sonntag – und für Kirche heute?Ein Gespräch über
Glauben mitten in der Welt und über eine Antwort Jesu, die bis
heute verblüfft. Jetzt reinhören!Aus dem Markusevangelium:In jener
Zeit wurden einige Pharisäer und einige Anhänger des Herodes zu
Jesus geschickt, um ihn mit einer Frage in eine Falle zu locken.
Sie kamen zu ihm und sagten: Meister, wir wissen, dass du die
Wahrheit sagst und auf niemanden Rücksicht nimmst; denn du siehst
nicht auf die Person, sondern lehrst wahrhaftig den Weg Gottes. Ist
es erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Sollen wir sie
zahlen oder nicht zahlen?Er aber durchschaute ihre Heuchelei und
sagte zu ihnen: Warum versucht ihr mich? Bringt mir einen Denár,
ich will ihn sehen. Man brachte ihm einen. Er fragte sie: Wessen
Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten ihm: Des Kaisers. Da
sagte Jesus zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört,
und Gott, was Gott gehört! Und sie waren sehr erstaunt über ihn.
(Mk 12,13-17)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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