"Quelle unserer Einheit" - Gespräch mit Anno Busch

"Quelle unserer Einheit" - Gespräch mit Anno Busch

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
Am Fronleichnamsfest spricht Anno Busch vom Fachbereich
Evangelisierung im Erzbistum Köln über die Eucharistie – und über
die Hoffnung auf einen neuen Aufbruch in der Kirche. Das
Glaubensfestival "kommt&seht" versteht er als Einladung,
"Christus in die Mitte zu stellen". Passend zum Fronleichnamsfest
soll die Eucharistie dabei zur "Quelle unserer Einheit" werden –
gerade in einer Zeit, die von Spaltung geprägt ist. Besonders
eindrücklich beschreibt Busch die eucharistische Anbetung als "die
niederschwelligste Methode, Menschen mit Christus in Verbindung zu
bringen".Im Bibeltext aus dem Johannesevangelium bezeichnet sich
Jesus selbst als "das lebendige Brot". Anno Busch erklärt, warum
dieses Bild weit mehr bedeutet als bloße Symbolik und weshalb
Christen seit den ersten Jahrhunderten Missverständnisse rund um
Eucharistie und Abendmahl erklären mussten. Dabei geht es um die
Frage: Wie kann Gott Menschen so nahekommen, dass er selbst zur
Nahrung wird?Ein Gespräch über Fronleichnam, die Sehnsucht nach
Einheit und die bleibende Provokation der Eucharistie. Jetzt
reinhören!Aus dem Johannesevangelium:In jener Zeit sprach Jesu zu
der Menge: Ich bin das lebendige Brot, das vom Himmel herabgekommen
ist. Wer von diesem Brot ist, wird in Ewigkeit leben. Das Brot, das
ich geben werde, ist mein Fleisch für das Leben der Welt.Da
stritten sich die Juden und sagten: Wie kann er uns sein Fleisch zu
essen geben? Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Wenn
ihr das Fleisch des Menschensohnes nicht esst und sein Blut nicht
trinkt, habt ihr das Leben nicht in euch. Wer mein Fleisch isst und
mein Blut trinkt, hat das ewige Leben und ich werde ihn auferwecken
am Jüngsten Tag. Denn mein Fleisch ist wahrhaft eine Speise und
mein Blut ist wahrhaft ein Trank. Wer mein Fleisch isst und mein
Blut trinkt, der bleibt in mir und ich bleibe in ihm.Wie mich der
lebendige Vater gesandt hat und wie ich durch den Vater lebe, so
wird jeder, der mich isst, durch mich leben. Dies ist das Brot, das
vom Himmel herabgekommen ist. Es ist nicht wie das Brot, das die
Väter gegessen haben, sie sind gestorben. Wer aber dieses Brot
isst, wird leben in Ewigkeit. (Joh 6,51-58)( Ständige
Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher
im deutschen Sprachgebiet)
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