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Blick in die Bibel Archiv

2859 Episoden
10 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" stellt Ann-Kathrin Buhl am heutigen Donnerstag das Krippenprojekt "Hoffnung in Größe – Begegnung mit der Krippe im Veedel" vor: Lebensgroße Krippenfiguren, gestaltet von Schülern, Menschen mit Beeinträchtigungen und Fluchterfahrung, werden im Kölner Stadtteil Kalk aufgestellt. "Die Menschen dürfen in die Figuren hineinschlüpfen und sich einbringen – mit ihrer eigenen Hoffnung." Ob die Figuren unversehrt bleiben, sei angesichts von Vandalismus offen, "aber auch das ist ein Umgang mit der Geschichte rund um den Glauben."Im Bibeltext aus dem Lukasevangelium erzählt Jesus vom Hirten, der das eine verlorene Schaf sucht, und von der Frau, die ihre Drachme wiederfindet: "Im Himmel herrscht mehr Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über 99 Gerechte." Ann-Kathrin Buhl sieht das so: "Rational würde man bei den 99 bleiben, aber es geht um die Wiederkehr und darum, dass einer es schafft, sich seinen Sünden zu stellen." Die Pharisäer mahnt sie, ehrlich in den Spiegel zu schauen. Denn wir alle zählen zu dem einen wiedergefundenen Schaf. Ihr Appell in Zeiten von "Ragebait": "Seien wir nett und aufgeschlossen zu allen! Im Zweifel gewinnen wir ein Lächeln zurück."Warum eine Gesellschaft, die einander wieder zuhört, im Evangelium einen Wegweiser findet, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit kamen alle Zöllner und Sünder zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Dieser nimmt Sünder auf und isst mit ihnen.Da erzählte er ihnen dieses Gleichnis und sagte: Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert, lässt er dann nicht die neunundneunzig in der Wüste zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, und wenn er nach Hause kommt, ruft er die Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir, denn ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war! Ich sage euch: Ebenso wird im Himmel mehr Freude herrschen über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als über neunundneunzig Gerechte, die keine Umkehr nötig haben.Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das Haus und sucht sorgfältig, bis sie die Drachme findet? Und wenn sie diese gefunden hat, ruft sie die Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: Freut euch mit mir, denn ich habe die Drachme wiedergefunden, die ich verloren hatte!Ebenso, sage ich euch, herrscht bei den Engeln Gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt. (Lk 15,1-10)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
9 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel" schwärmt Ann-Kathrin Buhl, Pastoralreferentin in Köln-Kalk, heute von den Frauen der Bibel: "Esther hat mit ihrem Mut ein ganzes Volk gerettet. Daraus entstand das Purimfest, das unserem Karneval gar nicht so unähnlich ist." Auch Tamar habe sich "mit ganz viel Cleverness gegen erfahrenes Unrecht" gewehrt und so für Gerechtigkeit gesorgt. Spannend findet Ann-Kathrin Buhl aber auch die Heilung des Besessenen: "Der Name 'Legion' verweist auf das römische Besatzungsheer. Die Geschichte macht Menschen Hoffnung, dass die Unterdrückung ein Ende haben wird."Im Bibeltext aus dem Lukasevangelium stellt Jesus radikale Bedingungen: "Wer nicht sein Kreuz trägt, kann nicht mein Jünger sein – und keiner kann mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet." Ann-Kathrin Buhl deutet die Aussage so: "Jesus will keine Enttäuschung. Er sagt klar und fair, was Nachfolge bedeutet." Es gehe weniger um materielle Besitzlosigkeit als um Bewusstsein. Wie die Nachfolge konkret aussieht, darf ganz individuell entschieden werden.Warum Jesu Radikalität fair ist und was sie für unser heutiges Leben bedeutet, erfahrt ihr im Podcast!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit begleiteten viele Menschen Jesus; da wandte er sich an sie und sagte: Wenn jemand zu mir kommt und nicht Vater und Mutter, Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, ja sogar sein Leben gering achtet, dann kann er nicht mein Jünger sein. Wer nicht sein Kreuz trägt und hinter mir hergeht, der kann nicht mein Jünger sein. Denn wenn einer von euch einen Turm bauen will, setzt er sich dann nicht zuerst hin und berechnet die Kosten, ob seine Mittel für das ganze Vorhaben ausreichen? Sonst könnte es geschehen, dass er das Fundament gelegt hat, dann aber den Bau nicht fertigstellen kann. Und alle, die es sehen, würden ihn verspotten und sagen: Der da hat einen Bau begonnen und konnte ihn nicht zu Ende führen.Oder wenn ein König gegen einen anderen in den Krieg zieht, setzt er sich dann nicht zuerst hin und überlegt, ob er sich mit seinen zehntausend Mann dem entgegenstellen kann, der mit zwanzigtausend gegen ihn anrückt? Kann er es nicht, dann schickt er eine Gesandtschaft, solange der andere noch weit weg ist, und bittet um Frieden.Ebenso kann einer von euch mein Jünger sein, wenn er nicht auf seinen ganzen Besitz verzichtet. (Lk 14,25-33)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
9 Minuten
Beueler Weiberfastnacht und der 1. FC Köln: Ann-Kathrin Buhl ist mit Herz und Humor im Rheinland zu Hause und fühlt sich auf der Schäl Sick, der sie dabei treu geblieben ist, sehr wohl. Beim Karneval engagiert sie sich für ein Brauchtum, das vor rund 200 Jahren aus dem Protest von Frauen gegen Ungerechtigkeit entstand.Im Bibeltext aus dem Lukasevangelium erzählt Jesus von einem großen Festmahl, zu dem die ursprünglich geladenen Gäste einer nach dem anderen absagen. Daraufhin lässt der Gastgeber Arme und Menschen von den Straßen holen, damit sein Haus voll wird. Für Ann-Kathrin Buhl ist die Geschichte ein Weckruf: "Überleg dir gut, was du absagst oder was du wahrnimmst, kann Konsequenzen haben." Auch die Kirche sei gefragt, nicht nur ihre Türen zu öffnen, sondern selbst hinauszugehen und Menschen einzuladen.Was hält uns davon ab, Gottes Einladung anzunehmen – und wie kann Kirche Menschen heute erreichen? Jetzt reinhören!Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit sagte einer der Gäste, der zusammen mit Jesus eingeladen worden war, zu ihm: Selig, wer im Reich Gottes am Mahl teilnehmen darf. Jesus sagte zu ihm: Ein Mann veranstaltete ein großes Festmahl und lud viele dazu ein. Zur Stunde des Festmahls schickte er seinen Diener aus und ließ denen, die er eingeladen hatte, sagen: Kommt, alles ist bereit!Aber alle fingen an, einer nach dem anderen, sich zu entschuldigen. Der erste ließ ihm sagen: Ich habe einen Acker gekauft und muss dringend gehen und ihn besichtigen. Bitte, entschuldige mich! Ein anderer sagte: Ich habe fünf Ochsengespanne gekauft und bin auf dem Weg, um sie zu prüfen. Bitte, entschuldige mich! Wieder ein anderer sagte: Ich habe geheiratet und kann deshalb nicht kommen.Der Diener kehrte zurück und berichtete dies seinem Herrn. Da wurde der Hausherr zornig und sagte zu seinem Diener: Geh schnell hinaus auf die Straßen und Gassen der Stadt und hol die Armen und die Verkrüppelten, die Blinden und die Lahmen hierher! Und der Diener meldete: Herr, dein Auftrag ist ausgeführt; und es ist immer noch Platz. Da sagte der Herr zu dem Diener: Geh zu den Wegen und Zäunen und nötige die Leute hereinzukommen, damit mein Haus voll wird. Denn ich sage euch: Keiner von denen, die eingeladen waren, wird an meinem Mahl teilnehmen. (Lk 14,15-24)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
8 Minuten
Ein Praktikum in der Gefängnisseelsorge hat Ann-Kathrin Buhl den Weg in die Seelsorge gewiesen. Besonders berührt habe sie, dass Menschen trotz ihrer Vergangenheit angenommen werden können: "Da steckt trotzdem noch ein Mensch dahinter." Diese Haltung prägt auch ihre Arbeit als Pastoralreferentin in Köln-Kalk, wo ihr ein vielfältiges und offenes Bild von Kirche wichtig ist.Am Gedenktag Allerseelen geht es im Evangelium um Marta, die um ihren Bruder Lazarus trauert. Jesus sagt zu ihr: "Ich bin die Auferstehung und das Leben." Ann-Kathrin Buhl sieht in der Begegnung eine Einladung, die unterschiedlichen Wege der Trauer ernst zu nehmen und zugleich auf ein Leben nach dem Tod zu vertrauen. Sie ist überzeugt, dass wir die Menschen, die wir von Herzen geliebt haben, wiedersehen werden.Wie kann dieser Glaube gerade in der Trauer neue Zuversicht schenken? Jetzt reinhören!Aus dem Evangelium nach Johannes:Als Jesus in Betánien ankam, fand er Lázarus schon vier Tage im Grab liegen. Betánien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt. Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus sitzen. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben.Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Jüngsten Tag. Jesus sagte zu ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta sagte zu ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Christus bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. (Joh 11,17-27)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
14 Minuten
Jesu Worte über die Wahl der Plätze bei einem Festmahl sind erstaunlich aktuell, sagt Joana Drießen. Jesus warnt davor, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und nach Anerkennung zu streben. Doch was bedeutet es, sich selbst zu erniedrigen - wie es Jesus fordert? Für Drießen heißt das nicht, sich kleinzumachen oder die eigenen Bedürfnisse zu vergessen. Vielmehr geht es darum, einen Schritt zurückzutreten und den Blick für andere zu öffnen. Demut beginnt dort, wo wir das Leben als Geschenk begreifen und nichts für selbstverständlich halten. Für Joana Drießen ist Demut eine tägliche Aufgabe, um nicht auf sich selbst oder die eigenen Leistungen allzu stolz zu werden. So entsteht Raum für andere – und für ein Miteinander, in dem nicht immer ich selbst an erster Stelle stehe.Aus dem Evangelium nach Lukas:Jesus kam an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen. Da beobachtete man ihn genau. Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, erzählte er ihnen ein Gleichnis. Er sagte zu ihnen: Wenn du von jemandem zu einer Hochzeit eingeladen bist, nimm nicht den Ehrenplatz ein! Denn es könnte ein anderer von ihm eingeladen sein, der vornehmer ist als du, und dann würde der Gastgeber, der dich und ihn eingeladen hat, kommen und zu dir sagen: Mach diesem hier Platz! Du aber wärst beschämt und müsstest den untersten Platz einnehmen. Vielmehr, wenn du eingeladen bist, geh hin und nimm den untersten Platz ein, damit dein Gastgeber zu dir kommt und sagt: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. (Lk 14,1.7-11)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
14 Minuten
Jesus heilt am Sabbat einen kranken Menschen und stellt sich damit gegen die Pharisäer und Gesetzeslehrer, die dadurch die Sabbatregeln verletzt sehen. Für Joana Drießen liegt in diesem Tabubruch eine Einladung, den Blick neu auszurichten: Nicht Regeln und die eigene Größe sollen im Mittelpunkt stehen, sondern der Mensch, der Hilfe braucht. Auch heute könne der Sonntag ein Resonanzraum sein – eine Zeit zum Innehalten, um Abstand vom Alltag zu gewinnen und die Beziehung zu Gott neu zu entdecken, ohne den Blick auf die Nöte und Sorgen der Menschen zu verlieren. Jesu Handeln fordert uns heraus, Nächstenliebe konkret werden zu lassen und sich als Teil einer Gemeinschaft zu verstehen, in der jeder Mensch zählt.Aus dem Evangelium nach Lukas:Jesus kam an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen. Da beobachtete man ihn genau. Und siehe, ein Mann, der an Wassersucht litt, stand vor ihm. Jesus wandte sich an die Gesetzeslehrer und die Pharisäer und fragte: Ist es am Sabbat erlaubt zu heilen, oder nicht? Sie schwiegen. Da berührte er den Mann, heilte ihn und ließ ihn gehen. Zu ihnen aber sagte er: Wer von euch wird seinen Sohn oder seinen Ochsen, der in den Brunnen fällt, nicht sofort herausziehen, auch am Sabbat? Darauf konnten sie ihm nichts erwidern. (Lk 14,1-6)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
12 Minuten
Im Tagesevangelium nach Lk 13,31–35 geht es um Jesu Umgang mit der Warnung der Pharisäer vor Herodes. Warum lässt Jesus sich durch diese Warnung nicht davon abbringen, seinen Weg weiterzugehen? Jesus weiß um seine Sendung und das, was ihn in Jerusalem erwartet. Besonders berührt unsere Gesprächspartnerin für das Tagesevangelium Joana Drießen das Bild der Henne, die ihre Küken unter den Flügeln sammelt: Es erzählt von Jesu fürsorglicher, mütterlicher Liebe und seinem Wunsch, die Menschen zu beschützen. Seine ausgestreckten Flügel stehen für Gottes Liebe, die allen gilt – auch denen, die sie nicht verstehen oder annehmen. Joana Drießen sieht darin eine Einladung, über Jesu Hingabe und seine Liebe zu den Menschen nachzudenken.Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit kamen einige Pharisäer zu Jesus und sagten zu ihm: Geh weg, zieh fort von hier, denn Herodes will dich töten. Er antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen, heute und morgen, und am dritten Tag werde ich vollendet. Doch heute und morgen und am folgenden Tag muss ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nicht außerhalb Jerusalems umkommen. Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt. Siehe, euer Haus wird euch selbst überlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, in der ihr ruft: Gepriesen sei er, der kommt im Namen des Herrn! (Lk 13,31-35)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
14 Minuten
Was bedeutet es, Apostel zu sein? Für Joana Drießen ist es wichtig, dass Jesus keine großen Könige oder angesehenen Persönlichkeiten als Apostel auserwählt hat, sondern scheinbar einfache Menschen. Er sieht in ihnen eine große Offenheit und Sehnsucht.  Als Apostel oder Jünger zu leben bedeutet dabei mehr, als Jesus nah zu sein: Es heißt, seine Lebensweise zu teilen und seinen Glauben weiterzutragen. Auch Frauen, wie Maria Magdalena, waren Teil dieser Gemeinschaft um Jesus und haben hier die Männerschar enorm bereichert. Die heilende Kraft Jesu versteht Driessen als Wirken des Heiligen Geistes, der Menschen innerlich berührt und bewegt. Diese Kraft lässt sich nicht auf Knopfdruck abrufen. Es braucht Offenheit und Wachsamkeit, um Gottes Wirken im eigenen Leben wahrzunehmen.Aus dem Evangelium nach Lukas:In jenen Tagen ging Jesus auf einen Berg, um zu beten. Und er verbrachte die ganze Nacht im Gebet zu Gott. Als es Tag wurde, rief er seine Jünger zu sich und wählte aus ihnen zwölf aus; sie nannte er auch Apostel: Simon, den er auch Petrus nannte, und dessen Bruder Andreas, Jakobus, Johannes, Philíppus, Bartholomäus, Matthäus, Thomas, Jakobus, den Sohn des Alphäus, Simon, genannt der Zelót, Judas, den Sohn des Jakobus, und Judas Iskáriot, der zum Verräter wurde. Jesus stieg mit ihnen den Berg hinab. In der Ebene blieb er mit einer großen Schar seiner Jünger stehen und viele Menschen aus ganz Judäa und Jerusalem und dem Küstengebiet von Tyrus und Sidon waren gekommen, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Und In jener Zeit kamen einige Pharisäer zu Jesus und sagten zu ihm: Geh weg, zieh fort von hier, denn Herodes will dich töten. Er antwortete ihnen: Geht und sagt diesem Fuchs: Siehe, ich treibe Dämonen aus und vollbringe Heilungen, heute und morgen, und am dritten Tag werde ich vollendet. Doch heute und morgen und am folgenden Tag muss ich weiterwandern; denn ein Prophet darf nicht außerhalb Jerusalems umkommen. Jerusalem, Jerusalem, du tötest die Propheten und steinigst die Boten, die zu dir gesandt sind. Wie oft wollte ich deine Kinder sammeln, so wie eine Henne ihre Küken unter ihre Flügel nimmt; aber ihr habt nicht gewollt. Siehe, euer Haus wird euch selbst überlassen. Ich sage euch: Ihr werdet mich nicht mehr sehen, bis die Zeit kommt, in der ihr ruft: Gepriesen sei er, der kommt im Namen des Herrn! (Lk 13,31-35)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
14 Minuten
Was Menschen blockiert und ihnen die Kraft nimmt, sich dem Guten zuzuwenden, beschreibt Joana Drießen als das Gegenteil von Gott. Die erste Gemeindereferentin am Paderborner Dom spricht im Podcast „Blick in die Bibel“ über das Lukasevangelium (Lk 13,10–17), in dem Jesus eine Frau heilt, die seit vielen Jahren von einem Geist geplagt wurde. Besonders berührt Drießen, dass Jesus durch Berührung, das heißt durch Auflegen der Hände, heilt. Körperliche Nähe, eine Umarmung, eine tröstende Hand: Das könne spürbar machen, dass man mit seinen Belastungen nicht allein ist. Auch Jesu Heilung am Sabbat ist für Drießen ein Zeichen seiner Haltung: Trotz aller Regeln stellt er den Menschen in den Mittelpunkt. Jesus hält den Menschen den Spiegel vor und fragt, worum es wirklich geht. Denn der Glaube soll immer für die Menschen da sein und ihre Sorgen und Nöte im Blick behalten. Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit lehrte Jesus am Sabbat in einer Synagoge. Und siehe, da war eine Frau, die seit achtzehn Jahren krank war, weil sie von einem Geist geplagt wurde; sie war ganz verkrümmt und konnte nicht mehr aufrecht gehen. Als Jesus sie sah, rief er sie zu sich und sagte: Frau, du bist von deinem Leiden erlöst. Und er legte ihr die Hände auf. Im gleichen Augenblick richtete sie sich auf und pries Gott. Der Synagogenvorsteher aber war empört darüber, dass Jesus am Sabbat heilte, und sagte zu den Leuten: Sechs Tage sind zum Arbeiten da. Kommt also an diesen Tagen und lasst euch heilen, nicht am Sabbat! Der Herr erwiderte ihm: Ihr Heuchler! Bindet nicht jeder von euch am Sabbat seinen Ochsen oder Esel von der Krippe los und führt ihn zur Tränke? Diese Frau aber, die eine Tochter Abrahams ist und die der Satan schon seit achtzehn Jahren gefesselt hielt, sollte am Sabbat nicht davon befreit werden dürfen? Durch diese Worte wurden alle seine Gegner beschämt; das ganze Volk aber freute sich über all die großen Taten, die er vollbrachte. (Lk 13,10-17)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
11 Minuten
„Wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle umkommen“: Die Worte Jesu im Lukasevangelium (Lk 13,1–9) klingen drastisch. Dr. Thomas Lemmen erklärt, was Jesus mit zwei rätselhaften Unglücksfällen deutlich macht: Weder die von Pilatus getöteten Galiläer noch die Opfer eines einstürzenden Turms wurden für ihre Sünden bestraft. Vielmehr ist die Botschaft ein eindringlicher Aufruf zur Umkehr. Zugleich macht das Gleichnis vom Feigenbaum Mut: Obwohl er lange keine Früchte trägt, bekommt er noch eine Chance. Für Lemmen liegt darin eine tröstliche Hoffnung: Es lohnt sich, nicht vorschnell aufzugeben, sondern noch einmal Hand anzulegen und darauf zu vertrauen, dass Gutes wachsen kann.Aus dem Evangelium nach Lukas:Zu jener Zeit kamen einige Leute und berichteten Jesus von den Galiläern, deren Blut Pilatus mit dem ihrer Opfertiere vermischt hatte. Und er antwortete ihnen: Meint ihr, dass diese Galiläer größere Sünder waren als alle anderen Galiläer, weil das mit ihnen geschehen ist? Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle genauso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt. Oder jene achtzehn Menschen, die beim Einsturz des Turms am Schiloach erschlagen wurden – meint ihr, dass sie größere Schuld auf sich geladen hatten als alle anderen Einwohner von Jerusalem? Nein, sage ich euch, vielmehr werdet ihr alle ebenso umkommen, wenn ihr nicht umkehrt. Und er erzählte ihnen dieses Gleichnis: Ein Mann hatte in seinem Weinberg einen Feigenbaum gepflanzt; und als er kam und nachsah, ob er Früchte trug, fand er keine. Da sagte er zu seinem Winzer: Siehe, jetzt komme ich schon drei Jahre und sehe nach, ob dieser Feigenbaum Früchte trägt, und finde nichts. Hau ihn um! Was soll er weiter dem Boden seine Kraft nehmen? Der Winzer erwiderte: Herr, lass ihn dieses Jahr noch stehen; ich will den Boden um ihn herum aufgraben und düngen. Vielleicht trägt er in Zukunft Früchte; wenn nicht, dann lass ihn umhauen! (Lk 13,1-9)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
10 Minuten
Im Blick auf das Tagesevangelium aus Lukas 12,54–59 erläutert der katholische Theologe und Honorarprofessor an der katholischen Hochschule Nordrheinwestfalen Dr. Thomas Lemmen die Bedeutung von Entscheidung und Verantwortung im Glauben. Jesus fordert dazu auf, die Zeichen der Zeit zu erkennen. So wie Menschen aus der Beobachtung von Himmel und Erde auf das Wetter schließen, sollen sie auch die Herausforderungen ihrer Zeit wahrnehmen und daraus Konsequenzen ziehen. Das gilt heute angesichts von Klimawandel, Armut und gesellschaftlicher Polarisierung. Auch Jesu Mahnung, sich mit einem Gegner rechtzeitig zu einigen, bevor es zum Gericht kommt, ist aktuell: Sie erinnert daran, Streit nicht eskalieren zu lassen, sondern Versöhnung zu suchen. Für Lemmen ist der Glaube dabei eine persönliche Entscheidung, die jeder Mensch selbst treffen muss. Zugleich ist er Erfahrung und Geschenk: Wer sich auf Gott einlässt, kann erfahren, dass diese Entscheidung das eigene Leben trägt.Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit sprach Jesus zu der Volksmenge: Wenn ihr im Westen eine Wolke aufsteigen seht, sagt ihr sofort: Es gibt Regen. Und so geschieht es. Und wenn der Südwind weht, sagt ihr: Es wird heiß. Und es geschieht. Ihr Heuchler! Das Aussehen der Erde und des Himmels wisst ihr zu deuten. Warum könnt ihr dann diese Zeit der Entscheidung nicht deuten? Warum findet ihr nicht schon von selbst das rechte Urteil? Denn wenn du mit deinem Gegner zum Gericht gehst, bemüh dich noch auf dem Weg, dich mit ihm zu einigen! Sonst wird er dich vor den Richter schleppen und der Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und der Gerichtsdiener wird dich ins Gefängnis werfen. Ich sage dir: Du kommst von dort nicht heraus, bis du auch die letzte Münze bezahlt hast. (Lk 12,54-59)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
11 Minuten
„Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen“ – die Worte Jesu im Lukasevangelium (Lukas 12,49–53) wirken irritierend. Wie passen sie zur Botschaft der Nächstenliebe? Dr. Thomas Lemmen, Islamexperte und langjähriger Referent für Islamfragen im Erzbistum Köln, erklärt: Die Spaltung steht für die Entscheidung, die Menschen treffen müssen, wenn sie mit Jesu Botschaft konfrontiert werden. Diese Entscheidung kann zu Konflikten führen, sogar innerhalb von Familien. Das Feuer verweist auf Läuterung und Gericht, die Taufe auf Jesu bevorstehenden Tod. Doch die Entscheidung für Jesus bedeutet nicht, andere abzulehnen. Vielmehr bleibt es die Aufgabe seiner Nachfolger, allen Menschen mit Respekt, Liebe und Wertschätzung zu begegnen. Lemmen betont, dass die schwierige Textstelle nur im Zusammenhang mit der gesamten Botschaft Jesu zu verstehen ist. Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem und er weiß, was ihm bevorsteht - das Evangelium läuft auf den Höhepunkt zu und da mahnt Jesus, sich für Gottes Reich zu entscheiden.Aus dem Evangelium nach Lukas:n jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Ich bin gekommen, um Feuer auf die Erde zu werfen. Wie froh wäre ich, es würde schon brennen! Ich muss mit einer Taufe getauft werden und wie bin ich bedrängt, bis sie vollzogen ist. Meint ihr, ich sei gekommen, um Frieden auf der Erde zu bringen? Nein, sage ich euch, sondern Spaltung. Denn von nun an werden fünf Menschen im gleichen Haus in Zwietracht leben: Drei werden gegen zwei stehen und zwei gegen drei; der Vater wird gegen den Sohn stehen und der Sohn gegen den Vater, die Mutter gegen die Tochter und die Tochter gegen die Mutter, die Schwiegermutter gegen ihre Schwiegertochter, und die Schwiegertochter gegen die Schwiegermutter. (Lk 12,49-53)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
11 Minuten
Im Lukasevangelium, Kapitel 12, Verse 39 bis 48, spricht Jesus eindringlich über Wachsamkeit und Verantwortung. Auf seinem Weg nach Jerusalem ist ihm bewußt, dass ihn dort Leiden erwarten. Jesus mahnt seine Zuhörer - im Angesicht seines tragischen Schicksals - auf die Wiederkunft des Herrn vorbereitet zu sein. Doch warum droht Jesus mit Schlägen? Ist das schwarze Pädagogik? Dr. Thomas Lemmen ordnet die drastischen Bilder in den Gesamtkontext des Evangeliums ein: Sie sollen nicht wörtlich verstanden werden, sondern die Menschen aufrütteln. Die Botschaft: Wer um seinen Auftrag weiß, trägt Verantwortung für sein Handeln. Wer wider besseres Wissen handelt, muss sich stärker verantworten als jemand, der es nicht besser wusste. Dr. Thomas Lemmen ist katholischer Theologe, Islamexperte und Honorarprofessor an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen. Bis vor wenigen Wochen war er Referent für Islamfragen im Erzbistum Köln.Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Bedenkt: Wenn der Herr des Hauses wüsste, in welcher Stunde der Dieb kommt, so würde er verhindern, dass man in sein Haus einbricht. Haltet auch ihr euch bereit! Denn der Menschensohn kommt zu einer Stunde, in der ihr es nicht erwartet. Da sagte Petrus: Herr, sagst du dieses Gleichnis nur zu uns oder auch zu allen? Der Herr antwortete: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr über sein Gesinde einsetzen wird, damit er ihnen zur rechten Zeit die Tagesration gibt? Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt! Wahrhaftig, ich sage euch: Er wird ihn über sein ganzes Vermögen einsetzen. Wenn aber der Knecht in seinem Herzen sagt: Mein Herr verspätet sich zu kommen! und anfängt, die Knechte und Mägde zu schlagen, auch zu essen und zu trinken und sich zu berauschen, dann wird der Herr jenes Knechtes an einem Tag kommen, an dem er es nicht erwartet, und zu einer Stunde, die er nicht kennt; und der Herr wird ihn in Stücke hauen und ihm seinen Platz unter den Ungläubigen zuweisen. Der Knecht, der den Willen seines Herrn kennt, sich aber nicht darum kümmert und nicht danach handelt, der wird viele Schläge bekommen. Wer aber, ohne den Willen des Herrn zu kennen, etwas tut, was Schläge verdient, der wird wenig Schläge bekommen. Wem viel gegeben wurde, von dem wird viel zurückgefordert werden, und wem man viel anvertraut hat, von dem wird man umso mehr verlangen. (Lk 12,39-48)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
11 Minuten
Im Tagesevangelium Lukas 12,35–38 geht es um Knechte, die wach auf die Rückkehr ihres Herrn warten. Doch was bedeutet es, heute wachsam zu sein? Dr. Thomas Lemmen, Islamexperte und Honorarprofessor an der Katholischen Hochschule Nordrhein-Westfalen, erklärt, dass Jesus jederzeit in unser Leben treten könne. Das Evangelium erinnere auch daran, dass unsere Zukunft trotz aller geschmiedeter Pläne offenbleibe. Die Begegnung mit Jesus könne im Gebet, in der Eucharistie, in anderen Menschen oder am Ende des eigenen Lebens geschehen. Wachsam zu sein bedeute deshalb, sich täglich neu auf Gott einzulassen und ihm Raum im eigenen Leben zu geben. Lemmen selbst beginnt jeden Tag mit der Schriftlesung und dem Gebet – als Vorbereitung auf das, was kommt.Aus dem Lukasevangelium:In jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Eure Hüften sollen gegürtet sein und eure Lampen brennen! Seid wie Menschen, die auf ihren Herrn warten, der von einer Hochzeit zurückkehrt, damit sie ihm sogleich öffnen, wenn er kommt und anklopft! Selig die Knechte, die der Herr wach findet, wenn er kommt! Amen, ich sage euch: Er wird sich gürten, sie am Tisch Platz nehmen lassen und sie der Reihe nach bedienen. Und kommt er erst in der zweiten oder dritten Nachtwache und findet sie wach – selig sind sie. (Lk 12,35-38)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
11 Minuten
Im Tagesevangelium nach Lukas (Lk 12,13–21) geht es um Habgier und die Frage, was im Leben wirklich zählt. Der katholische Theologe Dr. Thomas Lemmen war bis vor wenigen Wochen Referent für Islamfragen im Erzbistum Köln und er ist Honorarprofessor an der katholischen Hochschule Nordrheinwestfalen. Er erklärt, dass sich jeder von uns angesprochen fühlen darf, wenn es um die Versuchung der Habgier geht. Der reiche Gutsbesitzer im Gleichnis steht beispielhaft für Menschen, die ihren Besitz zum Maß aller Dinge machen. Dabei ist es durchaus sinnvoll, für das Alter vorzusorgen und zu planen. Entscheidend ist jedoch, das richtige Maß zu finden und sich bewusst zu bleiben, dass das Leben nicht vollständig planbar ist. Lukas richtet den Blick besonders auf die Armen und auf Menschen, die wissen, dass sie vor Gott nichts aus eigener Kraft besitzen. Wirklicher Reichtum zeigt sich nicht in angehäuften Schätzen, sondern in dem Guten, das wir anderen schenken. Denn was von einem Menschen bleibt, ist nicht sein Besitz, sondern die Erinnerungen an seine guten Taten.Aus dem Evangelium nach Lukas:In jener Zeit bat einer aus der Volksmenge Jesus: Meister, sag meinem Bruder, er soll das Erbe mit mir teilen! Er erwiderte ihm: Mensch, wer hat mich zum Richter oder Erbteiler bei euch eingesetzt? Dann sagte er zu den Leuten: Gebt Acht, hütet euch vor jeder Art von Habgier! Denn das Leben eines Menschen besteht nicht darin, dass einer im Überfluss seines Besitzes lebt. Und er erzählte ihnen folgendes Gleichnis: Auf den Feldern eines reichen Mannes stand eine gute Ernte. Da überlegte er bei sich selbst: Was soll ich tun? Ich habe keinen Platz, wo ich meine Ernte unterbringen könnte. Schließlich sagte er: So will ich es machen: Ich werde meine Scheunen abreißen und größere bauen; dort werde ich mein ganzes Getreide und meine Vorräte unterbringen. Dann werde ich zu meiner Seele sagen: Seele, nun hast du einen großen Vorrat, der für viele Jahre reicht. Ruh dich aus, iss und trink und freue dich! Da sprach Gott zu ihm: Du Narr! Noch in dieser Nacht wird man dein Leben von dir zurückfordern. Wem wird dann das gehören, was du angehäuft hast? So geht es einem, der nur für sich selbst Schätze sammelt, aber bei Gott nicht reich ist. (Lk 12,13-21)( Ständige Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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