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28.02.2026
10 Minuten
Im Podcast „Blick in die Bibel“ spricht Host Mathias Peter mit dem
Theologen Martin Kürble über seine Woche im DOMRADIO. Von Montag
bis Samstag hat der Düsseldorfer Pastoralreferent das Evangelium
vom Tag ausgelegt. Kürble erzählt in seiner letzten Folge, wie er
Arbeit, Familie, Fußball im Borussia-Park und Konzerte verbindet –
und wie ihm sein Glaube Kraft gibt. Dann geht es um das
Evangelium nach Matthäus. Darin fordert Jesus: "Liebt eure Feinde.“
Für Kürble ist das die größte Herausforderung überhaupt. Doch nur
so könne echter Frieden wachsen. Ein ehrliches, lebensnahes
Gespräch, das Mut macht – unbedingt reinhören!Aus dem
Matthäusevangelium: In jener Zeit sprach Jesus zu seinen
Jüngern: Ihr habt gehört, dass gesagt worden ist: Du sollst deinen
Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch: Liebt
eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Kinder
eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen
über Bösen und Guten und er lässt regnen über Gerechte und
Ungerechte. Wenn ihr nämlich nur die liebt, die euch lieben,
welchen Lohn könnt ihr dafür erwarten? Tun das nicht auch die
Zöllner? Und wenn ihr nur eure Brüder grüßt, was tut ihr damit
Besonderes? Tun das nicht auch die Heiden? Seid also vollkommen,
wie euer himmlischer Vater vollkommen ist! (Mt
5,43-48)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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27.02.2026
10 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel“ erzählt Pastoralrefent und Experte
für die Woche, Martin Kürble, zuerst von seinem Theologiestudium in
Bonn und Münster. Er sagt, sein persönlicher Glaube sei durch das
wissenschaftliche Arbeiten herausgefordert worden, sei aber
insgesamt gewachsen. Theologie sei breit gefächert – mit
Geschichte, Psychologie und Pädagogik – und helfe, Glauben besser
zu verstehen.Im Matthäusevangelium fordert Jesus mehr als nur
äußere Regeln: Schon Zorn und Beleidigungen vergiften Beziehungen.
Kürble erklärt, Jesus überzeichne bewusst, um zu zeigen: Auch
kleine Worte können großen Schaden anrichten. Seine Gerechtigkeit
sei nicht exklusiv, sondern für alle da – Versöhnung statt
Ausgrenzung. Eine Folge, die zeigt, wie aktuell Jesu Worte
heute sind – unbedingt reinhören!Aus dem Matthäusevangelium:In
jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wenn eure Gerechtigkeit
nicht weit größer ist als die der Schriftgelehrten und der
Pharisäer, werdet ihr nicht in das Himmelreich kommen. Ihr habt
gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten;
wer aber jemanden tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber
sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem
Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du
Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber
zu ihm sagt: Du Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein.
Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt,
dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor
dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder,
dann komm und opfere deine Gabe! Schließ ohne Zögern Frieden mit
deinem Gegner, solange du mit ihm noch auf dem Weg zum Gericht
bist! Sonst wird dich dein Gegner vor den Richter bringen und der
Richter wird dich dem Gerichtsdiener übergeben und du wirst ins
Gefängnis geworfen. Amen, ich sage dir: Du kommst von dort nicht
heraus, bis du den letzten Pfennig bezahlt hast. (Mt
5,20-26)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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26.02.2026
11 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel“ erzählt Pastoralreferent Martin
Kürble von seiner Arbeit als Krankenhausseelsorger in Düsseldorf.
Er trifft Menschen in schwierigen Momenten und schenkt ihnen vor
allem Zeit, Zuhören und Nähe – manchmal entstehen Gespräche ganz
spontan auf dem Flur oder am Fahrradständer. Danach geht es um
einen Abschnitt aus dem Matthäusevangelium: "Bittet, dann wird euch
gegeben“ und die Goldene Regel. Martin Kürble macht klar: Es geht
nicht um Luxus oder große Wünsche, sondern um das Wesentliche im
Leben – und darum, anderen so zu begegnen, wie man selbst behandelt
werden möchte.Eine Folge, die Mut macht und zeigt, wie Glaube ganz
praktisch wird – unbedingt reinhören!Aus dem Matthäusevangelium:In
jener Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Bittet und es wird euch
gegeben; sucht und ihr werdet finden; klopft an und es wird euch
geöffnet! Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und
wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist einer unter euch, der
seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine
Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun ihr, die ihr böse
seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird
euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten. Alles, was
ihr wollt, dass euch die Menschen tun, das tut auch ihnen! Darin
besteht das Gesetz und die Propheten. (Mt 7,7-12)( Ständige
Kommission für die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher
im deutschen Sprachgebiet)
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25.02.2026
12 Minuten
Im Podcast "Blick in die Bibel“ mit DOMRADIO-Redakteur Mathias
Peter spricht Theologe Martin Kürble über die Fusion mehrerer
Düsseldorfer Pfarreien zur neuen Gemeinde St. Nikolaus. Eine 1000
Jahre alte Geschichte der ältesten Gemeinde sei dadurch zu Ende
gegangen – aber zugleich habe etwas Neues begonnen. Für den
Düsseldorfer Pastoralreferenten ist klar: Kirche lebt weiter, mit
Kindern, Familien und kreativen Ideen wie besonderen
Gottesdiensten.Im Evangelium kritisiert Jesus eine Generation, die
ständig Zeichen fordert. Martin Kürble sagt: Jesus sei enttäuscht
über so viel Misstrauen. Er sei mehr als der Prophet Jona oder der
legendäre König Salomon – nicht nur ein Gesandter, sondern Gottes
Botschaft selbst. Heute könnten auch wir Zeichen für Gottes Liebe
sein.Eine Folge, die zeigt, wie Glaube heute neu wachsen kann –
unbedingt reinhören!Aus dem Lukasevangelium: In jener Zeit,
als immer mehr Menschen zu Jesus kamen, begann er zu sprechen:
Diese Generation ist eine böse Generation. Sie fordert ein Zeichen;
aber es wird ihr kein Zeichen gegeben werden außer das Zeichen des
Jona. Denn wie Jona für die Einwohner von Nínive ein Zeichen war,
so wird es auch der Menschensohn für diese Generation
sein. Die Königin des Südens wird beim Gericht mit den Männern
dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie kam von
den Enden der Erde, um die Weisheit Sálomos zu hören. Und siehe,
hier ist mehr als Sálomo. Die Männer von Nínive werden beim Gericht
mit dieser Generation auftreten und sie verurteilen; denn sie sind
auf die Botschaft des Jona hin umgekehrt. Und siehe, hier ist mehr
als Jona. (Lk 11,29-32)( Ständige Kommission für die
Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen
Sprachgebiet)
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24.02.2026
10 Minuten
Im Podcast „Blick in die Bibel“ spricht DOMRADIO-Redakteur Mathias
Peter mit dem Düsseldorfer Pastoralreferenten Martin Kürble. Zuerst
erzählt Kürble, warum er Seelsorger wurde: Schon als Kind wollte er
für andere da sein. Der Glaube an Jesus habe ihm gezeigt, dass
genau das sein Weg ist. Heute versuche er, „Spuren zu legen“,
Menschen zu segnen und Gottes Liebe weiterzugeben.Im Evangelium vom
Tage gehe es um Freundschaft und Liebe. Kürble erklärt: Jesu Liebe
sei bedingungslos und mache das Leben leicht. „Liebt einander“
heiße ganz konkret, im Alltag den anderen vorzulassen und sich
selbst zurückzunehmen.Eine Folge, die Mut macht – und Lust, tiefer
in die Bibel hineinzuhören.Evangelium nach Johannes: In jener
Zeit sprach Jesus zu seinen Jüngern: Wie mich der Vater geliebt
hat, so habe auch ich euch geliebt. Bleibt in meiner Liebe! Wenn
ihr meine Gebote haltet, werdet ihr in meiner Liebe bleiben, so wie
ich die Gebote meines Vaters gehalten habe und in seiner Liebe
bleibe. Dies habe ich euch gesagt, damit meine Freude in euch ist
und damit eure Freude vollkommen wird. Das ist mein Gebot, dass ihr
einander liebt, so wie ich euch geliebt habe. Es gibt keine größere
Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr
seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne
euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr
tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch
alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr
habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt,
dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht
bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in
meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf, dass ihr einander
liebt. (Joh 15,9-17)( Ständige Kommission für die Herausgabe
der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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