Überzeugungstäter, klare Haltung, Millionen-Community: Martell Beck (Deutsche Bahn) über Marketing am offenen Herzen, Rückgrat im Shitstorm und das Kraftwerk Marke

Überzeugungstäter, klare Haltung, Millionen-Community: Martell Beck (Deutsche Bahn) über Marketing am offenen Herzen, Rückgrat im Shitstorm und das Kraftwerk Marke

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Überzeugungstäter, klare Haltung, Millionen-Community: Martell
Beck (Deutsche Bahn) über Marketing am offenen Herzen, Rückgrat
im Shitstorm und das Kraftwerk Marke


Marketing für eine Systemmarke ist kein normaler Job – es ist wie
das Management der Nationalmannschaft: Jede:r hat eine Meinung
dazu, und die Presse schaut bei jedem kleinen Fehler hin.


Martell Beck, CMO der Deutschen Bahn, ist ein absoluter
Überzeugungstäter.


Wer an legendäre Marketing-Leuchttürme wie die BVG-Kampagne „Weil
wir dich lieben“ oder das Ticket-Sneaker-Highlight mit Adidas
denkt, landet unweigerlich bei ihm.


Im Gespräch mit Phillip Böndel räumt Martell radikal mit der Idee
auf, dass Marketing im Corporate-Umfeld nur eine nette Schleife
um das Produkt sein darf.


Von den Anfängen als Vorstandsassistent, dem geplatzten
Karrierestart bei der Lufthansa am 11. September bis hin zu der
Erkenntnis, dass eine ehrliche Erklärung immer stärker ist als
der schönste Werbeclaim. Martell erzählt, wie man 220.000
Mitarbeitende erreicht, warum er am ersten Tag der BVG-Kampagne
fast gefeuert wurde und weshalb Corporate-Marketing vor allem
eines tun muss: mit harter Währung helfen, Tore für das operative
Geschäft zu schießen. Eine Episode über Resilienz, echten
Pragmatismus und das Bohren dicker Bretter in einem
hochpolitischen Umfeld.


Themen dieser Folge:


 Vom Einstieg zum Aufstieg: Wie ein schlechter Schüler
über den Zufall und eine Vorstandsassistenz zum Top-Vermarkter
wurde


 Der BVG-Krimi: Wie aus einem massiven Shitstorm an Tag
eins eine der erfolgreichsten Love Brands Deutschlands entstand


 Das Ohr an der Schiene: Warum Social Media weniger ein
Sendekanal und vielmehr das wichtigste Frühwarnsystem ist


 Die eine Marke: Warum Employer Brand und Customer
Brand untrennbar zusammengehören (linker und rechter Schuh)


 Erwartungsmanagement vs. Begehrlichkeit: Wie man
Kommunikation steuert, wenn die Produktrealität im Alltag wackelt


 Die 1-Million-Euro-Frage: Warum Martell ein
unverhofftes Zusatzbudget sofort komplett in Social Content und
emotionale Geschichten stecken würde


Key Take-aways


Gute Markenkommunikation braucht radikalen Pragmatismus und
extrem kurze Abstimmungswege.


Wenn das Produkt wackelt, gewinnt am Ende die ehrlichste
Erklärung, nicht der schönste Claim.


Kontinuität und Penetranz schlagen die eine, kurzfristige
Riesen-Kampagne.


Corporate-Marketing funktioniert nur über Vertrauen, Begeisterung
und klaren Business Impact – nicht über Hierarchie.


Wer auf Sieg spielen will, muss bereit sein, auch mal zwei auf
die Nase zu bekommen.


Jetzt anhören: How to Marketing – präsentiert von Business Punk
mit Phillip Böndel.


DIes ist eine Produktion von Hypecast Productions.


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