Annette Grümer-Weyers & Gisbert Bresser – Zusammenarbeit, Vertrauen und Politik zwischen GRÜNEN und CDU in Bocholt

Annette Grümer-Weyers & Gisbert Bresser – Zusammenarbeit, Vertrauen und Politik zwischen GRÜNEN und CDU in Bocholt

vor 4 Tagen
Zwei Fraktionsvorsitzende, zwei politische Wege und ein gemeinsamer Anspruch: Das Beste für Bocholt gemeinsam zu gestalten
1 Stunde 10 Minuten
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Podcast
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Stimmen, Geschichten und Ideen aus Bocholt

Beschreibung

vor 4 Tagen

In dieser Episode von „Menschen aus #46DREI“ sitzen Annette
Grümer-Weyers und Gisbert Bresser gemeinsam am Tisch – die
Fraktionsvorsitzenden von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und CDU in
Bocholt.


Im Mittelpunkt steht diesmal weniger die reine Politik, sondern
die Menschen dahinter. Ihre Wege, ihre Erfahrungen und die Frage,
wie viel persönliches Engagement es braucht, um Kommunalpolitik
auf diesem Niveau neben dem Privatleben bzw. dem Beruf zu
stemmen.


Annette Grümer-Weyers ist eher zufällig in die Rolle der
Fraktionsvorsitzenden hineingewachsen, nachdem Michael Jansen die
Position aus beruflichen Gründen abgeben musste. Ihr eigener
Lebensweg ist geprägt von vielen Stationen. Sie hat als Lehrerin
in unterschiedlichen Ländern gearbeitet und ihre Kinder in
Finnland großgezogen. Besonders wichtig ist ihr die Arbeit mit
jungen Menschen, auch dann, wenn es dabei mal zu Reibung oder
klaren Differenzen kommt.


Gisbert Bresser war bereits in der vergangenen Legislatur
Fraktionsvorsitzender. Sein beruflicher Hintergrund liegt in der
Betriebswirtschaft und im Handel. Mit unternehmerischem Denken
und persönlichem Risiko hat er selbst ein Unternehmen aktiv
umgestaltet und kennt daher sowohl wirtschaftliche als auch
organisatorische Herausforderungen aus der Praxis.


Im Gespräch geht es außerdem darum, wie sehr sich Kommunalpolitik
und Privatleben gegenseitig beeinflussen. In einem ruhigem
Gespräch lassen sich komplexe Themen, wie die Sanierung des
Rathauses, oft ganz anders erklären als zwischen Tür und Angel im
politischen Alltag.


Ein besonderer Schwerpunkt der Folge ist die Zusammenarbeit
zwischen CDU und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN in Bocholt. Der Weg zu
einer gemeinsamen Linie war nicht selbstverständlich und hat auch
privat Spuren hinterlassen. Gleichzeitig zeigt sich, der
menschliche Faktor spielt eine entscheidende Rolle. Aus
gegenseitigem Respekt ist eine Arbeitsatmosphäre entstanden, die
konstruktive Politik möglich macht.


Gerade bei den jüngeren Parteimitgliedern war der
Annäherungsprozess nicht immer einfach. Und doch bleibt genau das
eine der zentralen Aufgaben, unterschiedliche Positionen
zusammenzubringen, Konflikte auszuhalten und gemeinsam Lösungen
zu entwickeln. Als gelebte Demokratie in Bocholt.


Anhand konkreter Themen wie dem Nordring oder der Diskussion um
eine mögliche zweite Gesamtschule wird deutlich, wie
unterschiedlich politische Ansätze sein können und wie wichtig es
ist, trotzdem gemeinsame Wege zu finden.


Heute gilt, keine Partei erreicht mehr allein eine absolute
Mehrheit. Kompromisse sind daher keine Ausnahme, sondern Alltag.
Entscheidend ist dabei das gemeinsame Ziel, den besten Weg für
die Stadt zu finden, getragen von Vertrauen.


Zu den großen gemeinsamen Vorhaben zählt sowohl die Beseitigung
des Sanierungsstaus an Bocholter Schulen als auch die
Weiterentwicklung der Innenstadt hin zu einem echten
Lebensmittelpunkt, den sich viele Bürgerinnen und Bürger
wünschen. Auch das Rathaus spielt dabei eine zentrale Rolle. Das
Hauptgebäude soll und wird bis Ende 2027 fertiggestellt werden.
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