Podcaster
Episoden
11.02.2026
1 Stunde 2 Minuten
In dieser Episode ist Birgit Unland zu Gast – und diesmal wird es
bewusst etwas technischer.
Gemeinsam mit Jens Grotstabel spricht sie über die
Digitalisierung von Unternehmen und Kommunen und darüber, warum
dieser Wandel weit mehr ist als ein reines IT-Projekt. Denn
Veränderung in der IT ist immer auch ein menschliches und
finanzielles Thema:
Es geht um Menschen, um Arbeitsweisen, um Vertrauen – und
natürlich um Investitionen, die gut durchdacht sein wollen.
Ein zentrales Fokusthema dabei ist die Informationssicherheit,
also der Schutz der eigenen Daten und Informationen. Digitale
Angriffe auf Unternehmen finden mittlerweile täglich statt, und
genau deshalb wird Sicherheit zur Grundvoraussetzung jeder
erfolgreichen Digitalisierung.
Birgit macht in der Folge klar: Einen schlechten analogen Prozess
einfach zu digitalisieren, macht ihn nicht besser – sondern nur
digitalisiert schlecht. Prozesse müssen an der Wurzel hinterfragt
und verändert werden, bevor man sie digital abbildet.
Gleichzeitig ist Digitalisierung etwas Positives: Unternehmen und
Kommunen wollen sich selbst challengen, effizienter werden und
besser arbeiten. Voraussetzung dafür ist jedoch ein solider
Sicherheitsstandard, der Schutz vor Angriffen von außen
bietet.
Gerade hier sieht Birgit einen echten Wettbewerbsvorteil für
Deutschland, denn kaum irgendwo ist Informationssicherheit so
umfassend verankert.
Außerdem sprechen die beiden über Teamarbeit in der IT – ohne
Trennung in männlich oder weiblich, sondern mit Fokus auf
Qualifikation und Leistung.
Ein weiterer Blick geht auf Social Media: Während der Umsatz in
Europa generiert wird, wird er in den USA gebündelt. Was das für
gesellschaftliche und politische Entwicklungen bedeutet,
insbesondere mit Blick auf die USA, Russland und die Ukraine,
wird ebenso diskutiert wie die Frage, wie wir mit
Online-Schlagzeilen umgehen sollten.
Birgits Appell zum Schluss: wieder mehr persönliche Begegnungen,
mehr kritisches Hinterfragen und ein bewussterer Umgang mit dem,
was uns digital täglich begegnet.
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28.01.2026
49 Minuten
In dieser Episode ist Sven Liebrand zu Gast – Gastronom aus
Leidenschaft und Kopf hinter dem Huckleberry’s in Bocholt, einem
Ort, der für viele längst mehr ist als nur ein Café oder
Restaurant. Jens Grotstabel spricht mit ihm über die Entstehung
des Huckleberry’s, darüber, wie aus einer Idee ein Treffpunkt mit
Charakter wurde – und warum Atmosphäre, Haltung und echtes
Interesse am Gast oft wichtiger sind als große Gesten.
Sven erzählt außerdem von einer der herausforderndsten Zeiten für
die Branche: der Corona-Phase. Statt Stillstand entstand Neues –
mit „Huck you II“ setzte er ein Zeichen für Mut, Kreativität und
Durchhaltevermögen in einer Phase, in der viele Betriebe ums
Überleben kämpften. Dabei wird deutlich, wie er Gastronomie
versteht: nicht als Bühne für Übertreibung, sondern als ehrliches
Handwerk. Für ihn darf es eben auch mal das Einfache sein – denn
auch ein schlichtes Brötchen mit guter Garnitur kann richtig
lecker sein, wenn Qualität und Liebe zum Detail stimmen.
Was einen wirklich guten Gastronomiebetrieb ausmacht? Für Sven
ist das keine Frage von Trends, sondern von Aufmerksamkeit: Wer
vier Tage hintereinander da war, dessen Kaffee sollte man kennen.
Es geht um Beziehung, um Wiedererkennen, um das Gefühl, nicht
irgendein Gast zu sein. Ein weiterer wichtiger Punkt im Gespräch:
die enorme Bedeutung niederländischer Gäste für die Bocholter
Gastronomie – wirtschaftlich, aber auch kulturell prägend für die
Stadt.
Darüber hinaus blickt Sven über den Tellerrand hinaus. Er teilt
seine Ideen und Impulse für eine mögliche Neuausrichtung des
Wochenmarktes und spricht darüber, wie Veranstaltungen wie der
erste Bocholter CSD spürbar Leben, Vielfalt und neue Energie in
die Innenstadt gebracht haben.
Eine Folge über Gastronomie als Begegnungsort, über
Unternehmergeist in Krisenzeiten – und darüber, wie gute Betriebe
dazu beitragen, dass Innenstädte lebendig bleiben.
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14.01.2026
1 Minute
In dieser Episode ist Hildegard van Acken aus Bocholt zu Gast –
1. Vorsitzende des Förderverein Fähre e. V. in Rhede. Gemeinsam
mit Jens spricht sie über ein Thema, das oft im Verborgenen
bleibt, aber mitten in unsere Gesellschaft gehört: psychische
Gesundheit.
Im Gespräch erklärt Hildegard, wofür der Name „Fähre“ steht – als
Symbol für die begleitende Unterstützung vom Ufer der Erkrankung
hinüber zum Ufer der Stabilisierung, Integration und Gesundung.
Seit vielen Jahren bietet der Förderverein Menschen mit
seelischen Erkrankungen, sowie deren Angehörigen und Dritten,
Angebote zur Unterstützung an. Dabei geht es um mehr als
Betreuung: um gezielte Begleitung auf dem oft steinigen Weg
zurück in soziale und berufliche Teilhabe.
Doch das Gespräch bleibt nicht nur in diesem Bereich. Jens und
Hildegard schlagen einen roten Faden zur Bocholter Innenstadt und
zum lokalen Handel: Welche Rolle spielen Begegnung, Sichtbarkeit
und Teilhabe für eine lebendige Stadt? Und können sich Angebote
wie die der Fähre und eine starke Innenstadt gegenseitig
unterstützen?
Eine Folge über Menschlichkeit, Verantwortung und die Frage, wie
aus Unterstützung echte Perspektiven entstehen können.
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31.12.2025
1 Stunde 6 Minuten
In dieser Episode ist Andreas Schiffmann aus Bocholt zu Gast –
ein Mann mit einer Plattensammlung, die selbst eingefleischte
Musikliebhaber staunen lässt: Über 8.000 Schallplatten füllen
seine Regale. Doch es geht nicht um schiere Masse, sondern um
Qualität, Geschichten und die Frage, was Musik eigentlich
wertvoll macht.
Jens Grotstabel spricht mit ihm darüber, wie man den Überblick in
einer so riesigen Sammlung behält, warum Inhalte und
Zusammenstellung wichtiger sind als Zahlen – und wie Musik
Menschen über Jahrzehnte begleitet.
Außerdem klären wir, weshalb Andreas im Netz unter dem Namen „der
piekfeine Angler“ unterwegs ist und welche überraschende
Verbindung das Ganze zu den drei ??? hat.
Zum Abschluss wagen die beiden noch einen gedanklichen Sprung:
von der analogen Welt der Schallplatten hin zur digitalen Zukunft
unserer Kommunen – und warum dieser Wandel mehr mit Haltung als
mit Technik zu tun hat.
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Über diesen Podcast
In diesem Podcast spricht Jens Grotstabel mit Menschen, die aus
Bocholt kommen, hier leben, arbeiten – oder die auf ihre ganz
eigene Weise mit dieser schönen Stadt im Münsterland verbunden
sind. Im Mittelpunkt stehen persönliche Geschichten, ehrliche
Meinungen und besondere Lebenswege. Abseits von Lärm, Aufregern und
schnellen Urteilen entsteht Raum für Gespräche: über Alltag und
Träume, über Engagement, Herausforderungen und Ideen für die
Zukunft. Ein Podcast für alle, die Bocholt lieben, neu entdecken
wollen – oder einfach Lust auf gute Gespräche mit spannenden
Menschen aus #46DREI haben.
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