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Beschreibung
vor 4 Tagen
Du wolltest eine Lösung finden. Irgendwann fühlt sich das
Gespräch wie ein Kampf an. Niemand wollte kämpfen. Und trotzdem
ist es genau so gelaufen.
Das passiert fast unvermeidlich. Und es liegt nicht nur am
anderen. In dieser Episode erfährst du, was psychologisch hinter
dieser Dynamik steckt, und wie du sie mit einer einzigen
Veränderung durchbrechen kannst.
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damit du keine Folge verpasst.
Was du mitnehmen kannst
In dieser Folge erfährst du:
· Warum Widerspruch in Diskussionen sich wie ein persönlicher
Angriff anfühlt, obwohl er keiner ist
· Wie versteckte Ziele unsere Kommunikation übernehmen, ohne dass
wir es merken
· Was du sofort verändern kannst: ein einziges Wort
Episodenbeschreibung
Du gehst in ein Gespräch mit dem Ziel, etwas zu klären oder
gemeinsam eine Lösung zu finden. Und kommst mit dem Gefühl
heraus, gegen eine Wand geredet zu haben. Beide frustriert.
Niemand hat sich gehört gefühlt.
Was in solchen Momenten passiert, hat wenig mit schlechtem Willen
zu tun. Es hat viel mit Psychologie zu tun. Zwei Mechanismen
arbeiten dabei fast immer im Hintergrund: Erstens halten wir
unsere Perspektive unbewusst für objektiver als sie ist. Wenn
jemand unserer Idee widerspricht, fühlt sich das deshalb nicht
wie eine andere Sichtweise an, sondern wie einen Fehler. Zweitens
verknüpfen wir unsere Ideen mit unserem Selbstwert. Widerspruch
gegen eine Idee fühlt sich dann wie Widerspruch gegen uns selbst
an.
Wir können nur bei uns ansetzen. Und das Gute: da haben wir mehr
Einfluss als wir denken.
Timestamps
00:00:43 Intro
00:01:40 Warum Diskussionen aus dem Ruder laufen
00:03:48 Warum Widerspruch sich wie ein Angriff anfühlt
00:07:46 Warum wir das eigentliche Ziel aus den Augen verlieren
00:11:39 Was wir tun können, statt es schlimmer zu machen
00:17:00 Zusammenfassung
00:19:23 Reflexion
00:21:28 Abschluss
Der Gedanke dieser Episode
Diskussionen scheitern oft nicht an Argumenten. Sie scheitern an
verdeckten Zielen.
Mein Gedanke dazu
Ich habe lange gedacht, schlechte Diskussionen passieren einfach.
Heute sehe ich, dass ich selbst meistens Teil des Problems bin.
Das ist eigentlich eine gute Nachricht.
Merkst du das manchmal, dass du in einer Diskussion irgendwann
nur noch gewinnen wolltest, statt eine Lösung zu finden? Schreib
mir auf Instagram oder in die Kommentare.
Wenn du jemanden kennst, der das Gefühl hat, in Diskussionen
immer gegen Wände zu reden, schick ihr oder ihm diese Folge.
Bewerte Perfectly Human auf Apple Podcasts und bei Spotify. Das
hilft enorm, damit mehr Menschen den Podcast finden.
Perfectly Human Prinzip
Beziehungen verändern sich selten durch große Durchbrüche. Meist
verändern sie sich durch kleine Momente, die wir besser verstehen
und bewusster gestalten.
Problem | Verständnis | Handlung.
Forschung & Konzepte
Naiver Realismus: Ross, L. & Ward, A. (1996). Naive realism
in everyday life. In E. Reed, E. Turiel & T. Brown (Eds.),
Values and knowledge. Erlbaum.
Selbstwertbedrohung: Tesser, A. (1988). Toward a self-evaluation
maintenance model of social behavior. Advances in Experimental
Social Psychology, 21, 181–227.
Negativity: Bias Baumeister, R. F., Bratslavsky, E., Finkenauer,
C. & Vohs, K. D. (2001). Bad is stronger than good. Review of
General Psychology, 5(4), 323–370.
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