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Beschreibung
vor 1 Monat
„Ich habe doch alles im Griff.“ Ein Satz, den viele Menschen mit
problematischem Alkoholkonsum lange über sich selbst sagen würden.
Denn Alkoholabhängigkeit beginnt selten sichtbar. Viele Betroffene
gehen weiter arbeiten, kümmern sich um Familie und Alltag und
merken oft erst spät, wie groß der Raum geworden ist, den Alkohol
im eigenen Leben einnimmt. Doch woran erkennt man, dass der eigene
Konsum problematisch wird? Warum fällt es vielen Betroffenen so
schwer, sich Hilfe zu suchen? In dieser Folge von „Diagnose:
Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit Dr. Lieselotte Mahler,
Chefärztin der Psychiatrie im TWW, darüber, wie Suchterkrankungen
entstehen, warum Alkohol gesellschaftlich so akzeptiert ist und
weshalb Abhängigkeit nichts mit mangelnder Disziplin oder
Willensstärke zu tun hat. Außerdem geht es um Warnzeichen einer
Abhängigkeit, den Begriff des Kontrollverlusts, körperliche und
psychische Auswirkungen sowie um die Frage, warum Suchterkrankungen
noch immer stark stigmatisiert sind. Dr. Lieselotte Mahler erklärt
außerdem, welche Therapie- und Unterstützungsangebote es gibt,
warum Rückfälle Teil eines Genesungsprozesses sein können und
weshalb Hoffnung im Umgang mit Suchterkrankungen eine zentrale
Rolle spielt. Themen der Folge: • Wann Alkoholkonsum problematisch
wird • Kontrollverlust und Warnzeichen • Warum Alkohol
gesellschaftlich so akzeptiert ist • Sucht im Gehirn: Was bei
Abhängigkeit passiert • Zusammenhang zwischen psychischer
Erkrankung und Sucht • Warum Abhängigkeit nichts mit
Willensschwäche zu tun hat • Scham, Vorurteile und
gesellschaftliche Stigmatisierung • Hilfe, Therapie und
Recovery-Prozesse • Welche Rolle Angehörige spielen können Diese
Folge richtet sich an Menschen, die selbst von einer
Suchterkrankung betroffen sind, an Angehörige sowie an alle, die
das Thema besser verstehen möchten – jenseits von Vorurteilen und
vereinfachten Erklärungen. Inhalt: 00:05:16 - Die Grenze zum
Kontrollverlust: Wenn Alkohol zum Problem wird 00:09:23 - Das
Risiko-Missverständnis: Gibt es einen gesunden Konsum? 00:17:23 -
Alarmglocken im Alltag: Verhaltensänderungen und Priorisierung
00:30:56 - Das Stigma des „Alkoholikers“ und die Macht der Sprache
00:45:05 - Niedrigschwellige Hilfe: Der Prozess zur Veränderung
Weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ findest du auf allen
gängigen Podcast-Plattformen. Mehr Infos: www.diagnose-kopfsache.de
Feedback und Fragen: podcast@tww-berlin.de Informationen zu Dr.
Lieselotte Mahler:
https://www.tww-berlin.de/kliniken/psychiatrie/ansprechpartner-psychiatrie/dr-lieselotte-mahler/
Hilfe bei Suchterkrankungen und psychischen Krisen Wenn du das
Gefühl hast, dass Alkohol oder andere Suchtmittel in deinem Leben
oder im Leben eines nahestehenden Menschen zunehmend Raum
einnehmen, ist es wichtig zu wissen: Hilfe anzunehmen ist kein
Zeichen von Schwäche. Unterstützung findest du unter anderem: - bei
Suchtberatungsstellen, z.B. bei der Caritas - bei Hausärzt:innen
oder Psychiater:innen - in Suchthilfeeinrichtungen wie z. B.
Konsumräumen, Treffs oder Cafés - bei psychiatrischen Kliniken und
Krisendiensten - im Rahmen stationärer oder ambulanter
Suchtbehandlungen - beim Sozialpsychiatrischen Dienst - in
Selbsthilfegruppen wie den Anonymen Alkoholikern In akuten
psychischen Krisen oder bei Suizidgedanken hole dir bitte umgehend
Unterstützung: - über den Notruf 112 - oder bei der
Telefonseelsorge (kostenfrei, anonym, rund um die Uhr): unter 0800
111 0 111 oder 0800 111 0 222 Solltest du dort nicht sofort
durchkommen, versuche es bitte erneut oder wende dich bei akuter
Gefahr direkt an den Notruf. In vielen Regionen gibt es zudem
Krisendienste, die schnell und unkompliziert helfen – z. B. den
Berliner Krisendienst oder die Krisendienste Bayern. Für andere
Bundesländer kannst du online nach „Krisendienst + Wohnort“ suchen.
Auch Angehörige und Nahestehende können Unterstützung und Beratung
in Anspruch nehmen.
problematischem Alkoholkonsum lange über sich selbst sagen würden.
Denn Alkoholabhängigkeit beginnt selten sichtbar. Viele Betroffene
gehen weiter arbeiten, kümmern sich um Familie und Alltag und
merken oft erst spät, wie groß der Raum geworden ist, den Alkohol
im eigenen Leben einnimmt. Doch woran erkennt man, dass der eigene
Konsum problematisch wird? Warum fällt es vielen Betroffenen so
schwer, sich Hilfe zu suchen? In dieser Folge von „Diagnose:
Kopfsache?“ spricht Claudia Noack mit Dr. Lieselotte Mahler,
Chefärztin der Psychiatrie im TWW, darüber, wie Suchterkrankungen
entstehen, warum Alkohol gesellschaftlich so akzeptiert ist und
weshalb Abhängigkeit nichts mit mangelnder Disziplin oder
Willensstärke zu tun hat. Außerdem geht es um Warnzeichen einer
Abhängigkeit, den Begriff des Kontrollverlusts, körperliche und
psychische Auswirkungen sowie um die Frage, warum Suchterkrankungen
noch immer stark stigmatisiert sind. Dr. Lieselotte Mahler erklärt
außerdem, welche Therapie- und Unterstützungsangebote es gibt,
warum Rückfälle Teil eines Genesungsprozesses sein können und
weshalb Hoffnung im Umgang mit Suchterkrankungen eine zentrale
Rolle spielt. Themen der Folge: • Wann Alkoholkonsum problematisch
wird • Kontrollverlust und Warnzeichen • Warum Alkohol
gesellschaftlich so akzeptiert ist • Sucht im Gehirn: Was bei
Abhängigkeit passiert • Zusammenhang zwischen psychischer
Erkrankung und Sucht • Warum Abhängigkeit nichts mit
Willensschwäche zu tun hat • Scham, Vorurteile und
gesellschaftliche Stigmatisierung • Hilfe, Therapie und
Recovery-Prozesse • Welche Rolle Angehörige spielen können Diese
Folge richtet sich an Menschen, die selbst von einer
Suchterkrankung betroffen sind, an Angehörige sowie an alle, die
das Thema besser verstehen möchten – jenseits von Vorurteilen und
vereinfachten Erklärungen. Inhalt: 00:05:16 - Die Grenze zum
Kontrollverlust: Wenn Alkohol zum Problem wird 00:09:23 - Das
Risiko-Missverständnis: Gibt es einen gesunden Konsum? 00:17:23 -
Alarmglocken im Alltag: Verhaltensänderungen und Priorisierung
00:30:56 - Das Stigma des „Alkoholikers“ und die Macht der Sprache
00:45:05 - Niedrigschwellige Hilfe: Der Prozess zur Veränderung
Weitere Folgen von „Diagnose: Kopfsache?“ findest du auf allen
gängigen Podcast-Plattformen. Mehr Infos: www.diagnose-kopfsache.de
Feedback und Fragen: podcast@tww-berlin.de Informationen zu Dr.
Lieselotte Mahler:
https://www.tww-berlin.de/kliniken/psychiatrie/ansprechpartner-psychiatrie/dr-lieselotte-mahler/
Hilfe bei Suchterkrankungen und psychischen Krisen Wenn du das
Gefühl hast, dass Alkohol oder andere Suchtmittel in deinem Leben
oder im Leben eines nahestehenden Menschen zunehmend Raum
einnehmen, ist es wichtig zu wissen: Hilfe anzunehmen ist kein
Zeichen von Schwäche. Unterstützung findest du unter anderem: - bei
Suchtberatungsstellen, z.B. bei der Caritas - bei Hausärzt:innen
oder Psychiater:innen - in Suchthilfeeinrichtungen wie z. B.
Konsumräumen, Treffs oder Cafés - bei psychiatrischen Kliniken und
Krisendiensten - im Rahmen stationärer oder ambulanter
Suchtbehandlungen - beim Sozialpsychiatrischen Dienst - in
Selbsthilfegruppen wie den Anonymen Alkoholikern In akuten
psychischen Krisen oder bei Suizidgedanken hole dir bitte umgehend
Unterstützung: - über den Notruf 112 - oder bei der
Telefonseelsorge (kostenfrei, anonym, rund um die Uhr): unter 0800
111 0 111 oder 0800 111 0 222 Solltest du dort nicht sofort
durchkommen, versuche es bitte erneut oder wende dich bei akuter
Gefahr direkt an den Notruf. In vielen Regionen gibt es zudem
Krisendienste, die schnell und unkompliziert helfen – z. B. den
Berliner Krisendienst oder die Krisendienste Bayern. Für andere
Bundesländer kannst du online nach „Krisendienst + Wohnort“ suchen.
Auch Angehörige und Nahestehende können Unterstützung und Beratung
in Anspruch nehmen.
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