#148 „Endlich eine, die über meine Witze lacht": Eva Schroll über den Tod ihrer Nichte

#148 „Endlich eine, die über meine Witze lacht": Eva Schroll über den Tod ihrer Nichte

vor 20 Stunden
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Beschreibung

vor 20 Stunden
In dieser Folge spricht Eva Schroll mit mir zum zweiten Mal. In
Folge 145 hat sie schon vom Tod ihrer Eltern und vom Abschied bei
Demenz erzählt – heute geht es um den Verlust ihrer Nichte, die ihr
von Anfang an besonders nah war. Mitten in der zweiten
Schwangerschaft kam die Diagnose Sarkom, dann OPs als Schwangere,
ein Frühchen per Kaiserschnitt, Hoffnung, Rückschläge,
Corona-Distanz und am Ende ein Abschied, der trotz aller
Vorbereitung den Boden wegzieht. Eva erzählt, wie sie zwischen
kranker Nichte, pflegebedürftigen Eltern und drei eigenen Kindern
in den reinen Funktionsmodus gerutscht ist – und wie sie Stück für
Stück wieder zu sich gefunden hat. Aus der SeelenSport-Perspektive
sprechen wir darüber, wie kleine Anker im Alltag – die Tasse Kaffee
am Balkon, frische Bettwäsche, ein lautes Lachen – dem Körper
Sicherheit zurückgeben, wenn das Leben dich gerade zwischen zu
vielen Verlusten zerreißt. Trauer mitten in der Schwangerschaft und
in der Pandemie: was es bedeutet, geliebte Menschen nicht halten zu
dürfen, wenn du es am meisten möchtest. Warum der „Funktionsmodus"
bei mehrfachem Verlust eine Schutzstrategie ist – und wann er
beginnt, dich auszuzehren. Kraftquellen, die wirklich tragen:
Spontanität, Humor, Andenken und kleine Körpersignale wie ein
frisches Handtuch oder ein bewusstes Lächeln.
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