#154 Der letzte Kuss auf die Stirn: Trainerin Sarah Kunze über Pflege und Trauer

#154 Der letzte Kuss auf die Stirn: Trainerin Sarah Kunze über Pflege und Trauer

vor 2 Tagen
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Beschreibung

vor 2 Tagen
Manchmal trauerst du um einen Menschen, der noch lebt – und
gleichzeitig spürst du eine Erleichterung, die du dich kaum
auszusprechen traust. Genau diese Ambivalenz, die so oft im Hals
stecken bleibt, zieht sich durch mein Gespräch mit Sarah. Als
Kinderkrankenschwester, Altenpflegerin und Palliativbegleiterin hat
sie unzählige Abschiede begleitet – und mit dem plötzlichen Tod
ihrer Oma während Corona ihre eigene Trauer kennengelernt. Sarah
erzählt, wie sie gelernt hat, sich jedes Mal bewusst zu
verabschieden, was vorgezogene Trauer mit Angehörigen macht und
warum sie heute als SeelenSport-Trainerin Menschen einlädt, ihren
Gefühlen über den Körper Raum zu geben. Ohne Druck – einfach als
Begleitung für das, was bei dir gerade dran ist. Trauer beginnt oft
schon vor dem Tod – wenn sich ein geliebter Mensch durch Demenz so
verändert, dass sich die Rollen umkehren. Erleichterung und tiefe
Traurigkeit dürfen gleichzeitig da sein – beides ist Trauer, keines
schließt das andere aus. Sich bewusst verabschieden und auf das
eigene Bauchgefühl hören – kleine Haltungen, die im Rückblick
tragen.
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#154 Der letzte Kuss auf die Stirn: Trainerin Sarah Kunze über Pflege und Trauer
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