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Beschreibung
vor 1 Woche
In dieser Folge des Elektroauto-News-Podcasts ist Max Nastold zu
Gast, Geschäftsführer von KazenMaier Leasing. Das Unternehmen zählt
zu den erfahrensten Full-Service-Leasinggesellschaften im Bereich
Elektromobilität in Deutschland — mit einer Praxishistorie, die bis
ins Jahr 2011 zurückreicht. Im Gespräch geht es um die zentralen
Themen, die das E-Auto-Leasing aktuell bewegen: Restwerte
gebrauchter Elektroautos, die Wirtschaftlichkeit von
Elektrofahrzeugen in gewerblichen Flotten und die Frage, wie
sinnvoll das neue Förderprogramm der Bundesregierung tatsächlich
ist. Nastold argumentiert, dass die Subventionierung von
Privatkäufer:innen strukturell am falschen Punkt ansetzt — und
erklärt, warum Flotten wie Sozialstationen, Carsharing-Anbieter
oder Handwerksbetriebe der deutlich wirkungsvollere Hebel wären.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Restwertentwicklung bei
Elektroautos. Die starke Volatilität der vergangenen Jahre flacht
laut Nastold ab, bleibt aber ein kritisches Steuerungselement für
jede Leasinggesellschaft. Wer Fahrzeuge über unrealistische
Restwerte in den Markt drückt, löst kurzfristig Absatz aus — und
langfristig Probleme. Das Gegenmodell: konservatives
Restwertmanagement, langfristige Partnerschaften und das
Verständnis, dass eine Leasinggesellschaft gebrauchte Fahrzeuge
produziert, die nach zwei bis drei Jahren in den
Gebrauchtwagenmarkt übergehen. Auch der internationale Wettbewerb
ist Thema. Nastold ordnet ein, wie amerikanische und chinesische
Hersteller den deutschen Markt einschätzen — und wo sie strategisch
falsch liegen. Der deutsche Markt funktioniert zu einem großen Teil
über Leasing, nicht über Barkauf. Wer das nicht versteht, wird
langfristig scheitern, egal wie stark das Produkt ist.
Gast, Geschäftsführer von KazenMaier Leasing. Das Unternehmen zählt
zu den erfahrensten Full-Service-Leasinggesellschaften im Bereich
Elektromobilität in Deutschland — mit einer Praxishistorie, die bis
ins Jahr 2011 zurückreicht. Im Gespräch geht es um die zentralen
Themen, die das E-Auto-Leasing aktuell bewegen: Restwerte
gebrauchter Elektroautos, die Wirtschaftlichkeit von
Elektrofahrzeugen in gewerblichen Flotten und die Frage, wie
sinnvoll das neue Förderprogramm der Bundesregierung tatsächlich
ist. Nastold argumentiert, dass die Subventionierung von
Privatkäufer:innen strukturell am falschen Punkt ansetzt — und
erklärt, warum Flotten wie Sozialstationen, Carsharing-Anbieter
oder Handwerksbetriebe der deutlich wirkungsvollere Hebel wären.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die Restwertentwicklung bei
Elektroautos. Die starke Volatilität der vergangenen Jahre flacht
laut Nastold ab, bleibt aber ein kritisches Steuerungselement für
jede Leasinggesellschaft. Wer Fahrzeuge über unrealistische
Restwerte in den Markt drückt, löst kurzfristig Absatz aus — und
langfristig Probleme. Das Gegenmodell: konservatives
Restwertmanagement, langfristige Partnerschaften und das
Verständnis, dass eine Leasinggesellschaft gebrauchte Fahrzeuge
produziert, die nach zwei bis drei Jahren in den
Gebrauchtwagenmarkt übergehen. Auch der internationale Wettbewerb
ist Thema. Nastold ordnet ein, wie amerikanische und chinesische
Hersteller den deutschen Markt einschätzen — und wo sie strategisch
falsch liegen. Der deutsche Markt funktioniert zu einem großen Teil
über Leasing, nicht über Barkauf. Wer das nicht versteht, wird
langfristig scheitern, egal wie stark das Produkt ist.
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