Dr. Helmut Sterz: Die sollten sich vor Gericht verantworten

Dr. Helmut Sterz: Die sollten sich vor Gericht verantworten

vor 4 Tagen
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Beschreibung

vor 4 Tagen

Das Interview wurde erstmalig am 09. 12. 2025 veröffentlicht.


Dr. Helmut Sterz, Tierarzt, MWGFD-Mitglied und früher in
langjähriger leitender Funktion in der Pharmaindustrie tätig –
zuletzt als Cheftoxikologe bei Pfizer –, hat viele Entwicklungen
der vergangenen Jahre aus nächster Nähe erlebt. Seine berufliche
Erfahrung und seine persönliche Einschätzung der Ereignisse rund
um die Entwicklung und Zulassung der Corona-Impfstoffe führten
schließlich zu seinem Buch „Die Impf-Mafia“. Das Werk, das am 1.
Dezember erschienen ist, sorgt bereits in Fachkreisen für
Aufsehen, macht Sterz zu einem gefragten Gesprächspartner und
gilt als aussichtsreicher Kandidat für die Bestsellerlisten.


Das Gespräch zwischen Johannes Clasen und Helmut Sterz verläuft
ruhig und sachlich. Doch trotz seiner Ruhe und Klarheit ist
spürbar, wie tief Helmut Sterz das Thema persönlich berührt.
Hinter seinen präzisen Analysen zeigt sich immer wieder
Erschütterung über das, was in der Corona-Zeit geschah,
insbesondere das Vorgehen der Pharmafirmen – auch jenes seines
früheren Arbeitgebers Pfizer. Offen spricht er über seine Sorge
um all jene, die sich gegen Covid-19 impfen ließen. Gleichzeitig
ist ihm wichtig, geimpften Menschen, die bislang keine
nennenswerten Nebenwirkungen verspüren, die Angst zu nehmen. Wer
keine Symptome entwickelt habe, werde „auch in Zukunft sehr
vermutlich keine schweren Schäden haben werden“.


Gerahmt wird das Gespräch durch zwei Statements des
Ehrenvorsitzenden der MWGFD, Prof. Dr. Sucharit Bhakdi. In
seinem ersten Beitrag stellt Bhakdi mehrere Bücher vor, die aus
seiner Sicht wesentlich zur Aufarbeitung der Corona- und
Impfpolitik beitragen. Über „Die Impf-Mafia“ sagt er, es
sei „eines der kostbarsten Bücher der Welt“. Sterz sei als
ehemaliger Chef-Toxikologe bei Pfizer kein
Verschwörungstheoretiker, sondern lege schonungslos offen, welche
sicherheitsrelevanten Prüfungen seiner Ansicht nach bewusst
unterlassen wurden.


In seinem zweiten Statement erläutert Bhakdi die Arbeit des
amerikanischen Genwissenschaftlers Kevin McKernan, der
2023 DNA-Verunreinigungen in modRNA-Impfstoffen beschrieben
hatte. Bhakdi erklärt anschaulich McKernans jüngste
Erkenntnisse über DNA:RNA-Hybride, die aufgrund
bakterienbasierter Herstellungsprozesse und des Einsatzes von
Pseudouridin-haltiger modRNA nicht mehr abgebaut werden können –
mit potenziell schweren gesundheitlichen Folgen. Das
modRNA-Impfprogramm müsse deshalb, so Bhakdi, umgehend gestoppt
werden.
Die Rolle des Toxikologen

Sterz beschreibt sein früheres Arbeitsfeld klar: Der
Arzneimitteltoxikologe


„muss dafür sorgen, aufgrund von Versuchen mit Zellen oder auch
Organen oder Tieren, eine Voraussage zu machen, ob eine zukünftig
bei Menschen anzuwendende Substanz verabreicht werden kann und
unter welchen Bedingungen, welchen Dosierungen.“


Er sei gewissermaßen „eine Art Sicherheitsnetz“, das
mögliche unerträgliche Nebenwirkungen vor Studien am Menschen
erkennen soll. Risiken sollen dadurch vorausgeahnt, verhindert,
eingrenzt werden. Doch je tiefer Helmut Sterz in die Unterlagen
zu den Corona-Impfstoffen einstieg, desto mehr bekam dieses Netz
Risse. Große Risse.
Minimale Studien – maximale Geschwindigkeit

Im Rückblick auf die Entwicklung der Corona-Impfstoffe zieht
Sterz ein hartes Urteil: Auf die Frage, ob die üblichen
toxikologischen Standards bei der Impfstoffentwicklung
eingehalten wurden, sagt er klar: „Nein, absolut
nicht.“ Vielmehr hätten sich die beiden Firmen Pfizer und
BioNTech aufgrund des 2005
erlassenen PREP Acts „dazu hinreißen lassen“,
lediglich Minimaltoxizitätsstudien durchzuführen. Dieses
US-amerikanische Gesetz stelle nämlich alle an der Entwicklung,
Herstellung, Verteilung und Verabreichung von Impfstoffen
Beteiligten regressfrei – von Pharmafirmen über die Ärzte bis hin
zu Behörden. Für Sterz erklärt dies, warum von BioNTech und
Pfizer „nur das absolute Minimum unternommen“ wurde:
Prüfprogramme wurden verkürzt, Zeitdruck dominierte. Auch das
enorme Tempo der Impfstoffentwicklung sieht er kritisch. In den
Unterlagen erkenne man ein klares Ziel:


„Das Ziel war nicht, eine erhöhte Sicherheit der Substanz zu
bekommen, sondern […] es ging nur um die Zeit.“


Die Intention der Verantwortlichen in den Pharmafirmen
war, „dieses Rennen so schnell wie möglich“ zu beenden,
um möglichst schnell Geld zu verdienen. Dass Pfizer/BioNTech
bereits am 10.12.2020 die Zulassung erhielten, bezeichnet Sterz
als „völlig unglaublich“.


Als Sterz Einblick in die Zulassungsdokumente erhielt, sei er
erschüttert gewesen:


„Da bin ich fast vom Stuhl gefallen, weil da eigentlich so gut
wie nichts Relevantes für die menschliche Sicherheit unternommen
worden ist.“


Es fehlte, was aus seiner Sicht niemals hätte fehlen dürfen:
Mutagenitätsstudien, Immuntoxizitätsstudien,
sicherheitspharmakologische Prüfungen, belastbare Studien zur
Reproduktionstoxikologie. Statt umfassender, aussagekräftiger
Tests habe es nur sehr begrenzte Studien gegeben — eine kurze
Zwei-Wochen-Toxizitätsstudie an der Ratte sowie eine einzige
reproduktionstoxikologische Studie, die er aufgrund des
Studiendesigns und der verwendeten Spezies als nicht
aussagekräftig bezeichnet. Besonders brisant beurteilt er auch
die Verwendung toxischer Lipidnanopartikel, die, „das wusste
man“, nicht „für die Anwendung beim
Menschen“ zugelassen waren. Seine Kritik fasst er pointiert
zusammen:


„Es ist für mich ein ziemlich skandalöses Vorgehen gewesen.“
Klinische Studien und das Schweigen der Behörden

Sterz zufolge habe Pfizer in seiner großen klinischen Studie zwar
zahlreiche Nebenwirkungen beobachtet, aber „man hat nicht
darauf reagiert.“ Todesfälle seien nicht ausreichend
gemeldet worden; nach Beginn der Impfkampagne „direkt nach
der Zulassung, wo dann die Substanz in großen Mengen an die
Bevölkerung verabreicht wurde“ seien „in kürzester Zeit
über 1000 Todesfälle“ aufgetreten. „Das hat aber
niemanden gejuckt.“


Das Paul-Ehrlich-Institut kritisiert er scharf:


„Das Paul-Ehrlich-Institut wurde wie viele andere
Pharmakovigilanzinstitute von Nebenwirkungsmeldungen überrannt.
Die kamen gar nicht mehr mit mit dem Zählen. Wer da nicht
aufgewacht ist, von dem kann ich nicht glauben, dass der eine
Fachkompetenz hat. […] Wenn der weiter macht und nicht sagt:
Stopp! Wir müssen hier anhalten! – Dann ist das jemand, der
kriminell handelt.“


Für ihn ein unverzeihlicher Vorgang, der nur durch die Angst
dieser Personen erklärbar ist:


„Man hat ja auch gesehen, was mit Leuten passiert ist, die sich
exponiert haben.“


Zu schweigen sei eine „große Verfehlung in Zusammenhang mit
einer Aufgabe, die man hat“, gewesen.
Der Mensch als Versuchskaninchen in einem Humanexperiment

Mit Blick auf die klinischen Prüfungen und die Massenimpfungen
spricht Sterz von schwerwiegenden ethischen Problemen, da der
Mensch „ein Versuchskaninchen“ geworden sei:


„Man hat hier ein Humanexperiment an Milliarden von Menschen
durchgeführt, ohne dass deswegen viel passiert ist.“


Dabei dürfe man nicht vergessen:


„Wenn ein Mensch in einen Humanversuch eingeschlossen wird, dann
muss das nach dem Nürnberger Kodex verlaufen. Wenn das nicht
gemacht wird, ist die gesamte Untersuchung verboten.“


Dass Mediziner mit langer Ausbildung und Berufserfahrung diese
Impfstoffe als sicher und wirksam betrachteten, kann er nicht
fassen:


„Wie kann so jemand seinen Verstand abschalten und sagen: Ja, ich
glaube, dass das wirklich in Ordnung geht, was uns Herr Spahn
oder Herr Lauterbach erzählen.“
Die Palette der Nebenwirkungen

Die Palette möglicher Impfnebenwirkungen hält Sterz für
umfassend. Viele Krankheitsbilder seien möglich: Probleme im
zentralen Nervensystem, Schlaganfälle, Gefäßverschlüsse, Schäden
an Herz, Nieren, Haut und Muskeln, Augenschäden, periphere
Nervenschäden.


„Es gibt eigentlich kein Organsystem, wo es keine Schäden gibt.
[…] Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. […] Und man braucht
nur die einschlägige Literatur zu lesen und man sieht, dass
eigentlich nichts verschont wird.“


Hinzu komme als zusätzliche Gefahr das durch die Impfung
induzierte Spikeprotein, das mittlerweile labortechnisch
nachweisbar ist (Anm. der Red.: Das MWGFD-Labor Inmodia
bietet diese Untersuchung an), dauerhaft im Körper verbleiben
und „überall Schäden anrichten“ könne.
Fertilität und Schwangerschaft

Besonders eindringlich spricht Helmut Sterz über die Gefahren bei
Fertilität und Schwangerschaft. Frühe Aborte in den Tierstudien,
fehlende Daten und wenig aussagekräftige oder abgebrochene
Studien hätten niemals zu der für ihn unfassbaren Entscheidung
führen dürfen, Schwangere zu impfen. Trotz unzureichender Daten
seien werdende Mütter einbezogen worden – mit schweren
Nebenwirkungen. Die goldene Regel in der Gynäkologie, mit neuen
Substanzen „nie in eine schwangere Frau“ zu gehen, sei
verletzt worden. Dass Ärzte diese Impfungen dennoch durchführten,
nennt er einen fatalen Fehler, der Konsequenzen haben müsse:


„Ich bin der Meinung, dass Ärzte, die gerade bei Schwangeren
weiter impfen […] ihren Beruf verfehlt haben und ihre Approbation
verlieren sollten.“


Seine Botschaft an Geimpfte: Hoffnung und Vorsicht


Trotz all seiner Warnungen versucht Helmut Sterz auch, diejenigen
zu beruhigen, die bislang keine Probleme haben. Wer
bislang „keine nennenswerten Nebenwirkungen hatte“,
habe „sehr vermutlich“ auch in Zukunft keine schweren
Schäden zu erwarten – solange er sich nicht erneut impfen lasse.
Die Warnung vor jeder weiteren Impfung unterstreicht er mit einem
tödlichen Glücksspiel:


„Für mich ist das wie russisches Roulette, wo man immer wieder
eine Patrone in die Trommel schiebt und schaut, was passiert.“
Persönliche Betroffenheit

Besonders bewegend wird das Gespräch, wenn Sterz über die
persönlichen Folgen für Menschen in seinem familiären Umfeld
berichtet. Seine Frau ließ sich dreifach impfen, um die Enkel
wieder sehen zu können – trotz seines eindringlichen Rates, es
nicht zu tun. Wie ein „Rufer in der Wüste“ habe er sich
damals gefühlt. In diesem Moment ist die Ohnmacht eines Experten,
der erleben musste, dass seine Expertise selbst seine engsten
Angehörigen nicht mehr schützen konnte, deutlich zu spüren. Nach
starken Muskelkrämpfen und Schmerzen nach der ersten Impfung
bereue seine Frau heute die Impfungen. Sie habe verstanden, dass


„es nur darum geht, möglichst alle Menschen zu impfen und sehr
sehr viel Geld damit zu verdienen, gleichgültig wieviel Leiden
und Tod da verbreitet wird.“


Seine eigenen Erfahrungen mit gesellschaftlicher Ausgrenzung als
Nichtgeimpfter in Frankreich („Macron hat den Ungeimpften große
Schwierigkeiten gemacht.“) und die regelmäßige Teilnahme an
Spaziergängen und Demonstrationen unterstreichen zusätzlich, wie
persönlich betroffen und gleichzeitig engagiert Helmut Sterz
diese Zeit erlebt hat.
Forderungen an die Pharmaindustrie und die Politik

Helmut Sterz berichtet, dass Pfizer in den USA einen
Zuschuss von 70 Milliarden bekommen habe, mit der Aufgabe neue
Vakzine zu entwickeln und auch zu erforschen. Daraus ergebe sich,
so Sterz, eine moralische Verpflichtung: Pfizer müsste


„sich verpflichtet fühlen, hier Therapien gegen das
Krankheitsbild zu entwickeln.“


Aus seiner Sicht wäre es „eine Schande, wenn sie da nicht
aufspringen würden, um den Schaden, den sie angerichtet haben,
helfen zu beseitigen.“ Vor allem aber brauche es Ehrlichkeit und
Verantwortung:


„Wenn die Firmen ehrlich wären […] dann wären sie ethisch dazu
verpflichtet, das jetzt endlich zu machen.“


Zudem fordert er eine finanzielle Entschädigung seitens der
Pharmafirmen:


„Diese Milliarden, die sie verdient haben, die müssten zum Teil
in Fonds fließen, aus denen die schwergeschädigten Personen
entschädigt werden. Das wäre etwas, was uns alle erleichtern
würde, und auch den Ruf der Pharmaindustrie wieder halbwegs
herstellen könnte. […] Mit dieser Katastrophe hätten sie die
Möglichkeit, diesen Schaden zumindest zu mildern. Und ich hoffe,
dass alle Beteiligten […] ein positives Signal geben würden für
Medikamente, die vielleicht keinen großen Gewinn einbringen, aber
die den Menschen helfen würden.“


Für Verantwortliche in Pharmafirmen, in Behörden, Regierung,
Medien und Medizin fordert er klare Konsequenzen:


„Die sollten sich vor Gericht verantworten für das, was sie getan
haben.“
Fazit

Das Interview zeigt einen Experten, der überzeugt ist, dass
gravierende Fehler begangen wurden – und der diese Fehler in
seinem Buch “Die Impf-Mafia“ detailliert dokumentiert.


Es ist nicht nur das Fachwissen, das Helmut Sterz zu einem
außergewöhnlichen Gesprächspartner macht. Es ist die Mischung aus
Expertenblick, Empörung und persönlicher Betroffenheit, die
dieses Gespräch so spannend und ergreifend macht. Man spürt, dass
„Die Impf-Mafia“ für ihn nicht einfach nur ein Sachbuch ist –
sondern eine dringende Warnung, eine Mahnung und ein Weckruf an
uns alle.


Sucharit Bhakdis Fazit ist ebenfalls klar: Die modRNA-Impfungen
müssen sofort beendet werden.
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