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Beschreibung
vor 5 Tagen
Manuel und Stephan diskutieren, warum christliche Apokalyptik nicht
Angst schüren oder autoritäre Politik religiös aufladen soll,
sondern falsche Heilsversprechen entlarvt und Hoffnung gegen die
Macht der Imperien wachhält. Dabei fragen sie, was «Christlicher
Glaube als Widerstandskraft» heute heissen kann – und wie
öffentliche Theologie demokratische Kultur stärkt, statt sich von
Kulturkampf und Ideologie vereinnahmen zu lassen. «Christlicher
Glaube als Widerstandskraft» – was lässt sich darunter heute noch
verstehen? Manuel und Stephan knüpfen an ihre Gespräche über
christliche Apokalyptik im Umfeld von Peter Thiel und den
evangelikal-fundamentalistischen, nationalistischen Bewegungen in
den USA an und gehen der Frage nach, warum die Verbindung von
Religion, Untergangserzählung und Machtpolitik eine solche
Anziehungskraft entfaltet. Im Zentrum steht eine andere Lesart der
Apokalyptik: nicht als Mittel, um Angst zu bewirtschaften,
Feindbilder zu verschärfen oder politische Erlöserfiguren zu
legitimieren, sondern als Sprache der Ent-Täuschung. Christliche
Apokalyptik deckt falsche Heilsversprechen auf, entzaubert Imperien
und hält die Hoffnung wach, dass die Welt nicht den Mächten gehört,
die sich absolut setzen. Dafür schauen die beiden auf Stimmen, die
dem christlichen Nationalismus etwas entgegensetzen, etwa auf James
Talarico und Amanda Tyler. Was verbindet solche Figuren? Wie
gelingt es ihnen, religiöse Sprache nicht als Waffe einzusetzen,
sondern als Ressource für Menschenwürde, Barmherzigkeit und
gesellschaftliche Verantwortung? Und was lässt sich daraus für
Westeuropa lernen? Die Folge fragt auch nach der Lage diesseits des
Atlantiks: Wo werden christliche Ideen politisch
instrumentalisiert? Wo ziehen sich Kirchen aus Angst vor
Vereinnahmung zu stark aus der Öffentlichkeit zurück? Und was
könnte das Christliche heute überhaupt noch eintragen – zwischen
Moralismus, Kulturkampf und Sprachlosigkeit? Im «Halleluja der
Woche» erzählt Manu von einem 4D-Cinema-Erlebnis mit seinem Sohn,
während Stephan auf einen Montag zurückblickt, dessen Arbeitsfülle
locker für eine ganze Woche gereicht hätte…
Angst schüren oder autoritäre Politik religiös aufladen soll,
sondern falsche Heilsversprechen entlarvt und Hoffnung gegen die
Macht der Imperien wachhält. Dabei fragen sie, was «Christlicher
Glaube als Widerstandskraft» heute heissen kann – und wie
öffentliche Theologie demokratische Kultur stärkt, statt sich von
Kulturkampf und Ideologie vereinnahmen zu lassen. «Christlicher
Glaube als Widerstandskraft» – was lässt sich darunter heute noch
verstehen? Manuel und Stephan knüpfen an ihre Gespräche über
christliche Apokalyptik im Umfeld von Peter Thiel und den
evangelikal-fundamentalistischen, nationalistischen Bewegungen in
den USA an und gehen der Frage nach, warum die Verbindung von
Religion, Untergangserzählung und Machtpolitik eine solche
Anziehungskraft entfaltet. Im Zentrum steht eine andere Lesart der
Apokalyptik: nicht als Mittel, um Angst zu bewirtschaften,
Feindbilder zu verschärfen oder politische Erlöserfiguren zu
legitimieren, sondern als Sprache der Ent-Täuschung. Christliche
Apokalyptik deckt falsche Heilsversprechen auf, entzaubert Imperien
und hält die Hoffnung wach, dass die Welt nicht den Mächten gehört,
die sich absolut setzen. Dafür schauen die beiden auf Stimmen, die
dem christlichen Nationalismus etwas entgegensetzen, etwa auf James
Talarico und Amanda Tyler. Was verbindet solche Figuren? Wie
gelingt es ihnen, religiöse Sprache nicht als Waffe einzusetzen,
sondern als Ressource für Menschenwürde, Barmherzigkeit und
gesellschaftliche Verantwortung? Und was lässt sich daraus für
Westeuropa lernen? Die Folge fragt auch nach der Lage diesseits des
Atlantiks: Wo werden christliche Ideen politisch
instrumentalisiert? Wo ziehen sich Kirchen aus Angst vor
Vereinnahmung zu stark aus der Öffentlichkeit zurück? Und was
könnte das Christliche heute überhaupt noch eintragen – zwischen
Moralismus, Kulturkampf und Sprachlosigkeit? Im «Halleluja der
Woche» erzählt Manu von einem 4D-Cinema-Erlebnis mit seinem Sohn,
während Stephan auf einen Montag zurückblickt, dessen Arbeitsfülle
locker für eine ganze Woche gereicht hätte…
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