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vor 5 Tagen
China, Texas, Deutschland: In dieser Folge analysieren Katarina
Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach, was passiert, wenn aus
Wohnraummangel plötzlich ein Überangebot wird und welche Folgen
das für Immobilienpreise, Mietpreise und den Wohnungsmarkt hat.
Ausgehend von der Immobilienkrise in China rund um Konzerne wie
Evergrande, über fallende Mieten in Dallas und Austin in Texas
bis hin zu sehr selektiven Neubau-Impulsen in deutschen
Speckgürteln zeichnen sie nach, wie ein überhitzter
Immobilienmarkt abkühlt.
Sie sprechen über massiv vorverkaufte Projekte,
Schneeball-Mechanismen, ein Überangebot an Wohnungen in
chinesischen Millionenstädten, die Rolle von Zinswende und
Demografie in den USA und die überraschenden deutschen
Gegenbeispiele: steigende Baugenehmigungen in einzelnen Regionen,
aktive Neubau-Projekte von privaten Haushalten, Wuppertal als
bezahlbare Alternative zu Köln und Düsseldorf sowie den Trend zu
Eigentumswohnungen statt Häusern.
Dabei geht es auch um zu hohe Herstellungskosten, unsichere
Sanierungsbudgets, den Gebäudetyp E, die Angst vor Termin- und
Kostenrisiken beim Bauen und den kommenden Babyboomer-Knick. Am
Ende steht die zentrale Frage: Reicht mehr Angebot wirklich aus,
um den Wohnungsmarkt Deutschland zu entspannen, oder droht uns
unsere ganz eigene Variante der „stillen Immobilienblase“?
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