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vor 1 Woche
Ein Kommentar von Rainer Rupp.
Laut neuster Verschwörungstheorie wollen gemeingefährliche
Schurken im Internet die Demokratie unserer aktuellen Eliten
delegitimieren, indem sie behaupten, Kanzler Friedrich Merz
beabsichtige, den einst prosperierenden deutschen Sozialstaat in
eine NS-ähnliche Kriegswirtschaft voller sozialer Entbehrungen
umzuwandeln. Damit folge er dem Gebot seines Vorgängers im Amt,
Olaf Scholz. Unter dem Deckmantel der angeblichen „Zeitenwende“
hatte Scholz bereits die Weichen gestellt, um das deutsche Volk
in die demokratische „Kriegstüchtigkeit“ zu führen, eine
Forderung, die von Verteidigungsminister Boris Pistorius bis
heute mantraartig wiederholt wird.
Hinterhältig wie Verschwörungstheoretiker nun mal sind, verweisen
diese bösartigen Schreiberlinge darauf, dass der Begriff der
„Kriegstüchtigkeit“ durch und durch nazi-vorbelastet ist. Also
nicht nur ein bisschen, so wie der Spruch, der auf der Klinge des
so genannten „Nazi-Ehrendolchs“ der SA stand, nämlich „Alles für
Deutschland“. Nein, der Begriff „kriegstüchtig“ ist durch und
durch tief-braun nazi-versifft. Davon zeugt, dass der Obernazi,
Reichspropagandaminister Dr. Josef Goebbels immer wieder die
„Kriegstüchtigkeit“ des deutschen Volkes eingefordert hat. Diesen
Umstand missbrauchen rechte Agitatoren heute, um das Vertrauen
der Menschen in die heiligen Institutionen der herrschenden Elite
und ihrer Demokratie zu untergraben.
Im Internet wird von einschlägigen Kreisen auf den Umstand
verwiesen, dass einerseits ein namhafter AfD-Politiker von einem
deutschen Gericht wegen der Benutzung des verwerflichen
SA-Spruchs „Alles für Deutschland“ rechtskräftig verurteilt
wurde, aber andererseits Verteidigungsminister Pistorius seit
Beginn seiner Amtszeit, ungerügt, unbehindert und unbestraft mit
Dr. Goebbels Nazi-Begriff der „Kriegstüchtigkeit“ schwadroniert,
und zwar in Bild, Wort und Schrift.
Tatsächlich hat Minister Pistorius im Bundestag und in
Fernsehinterviews seit Jahren gefordert, Deutschland müsse wieder
„kriegstüchtig“ und „wehrhaft“ werden. Dafür müsse die Bundeswehr
sowie die Gesellschaft als Ganzes wieder entsprechend neu
aufgestellt werden. Im Eifer der neuen, „Zeitenwende“ in Richtung
Krieg gegen Russland bediente er sich sogar am Sprachschatz des
einstigen Propagandaministers der Nazi-Diktatur. Der hatte z.B.
am 9. Juli 1944, als die Niederlage der Wehrmacht bereits nicht
mehr aufzuhalten war, auf der Titelseite seiner von ihm selbst
herausgegebenen Wochenzeitung Das Reich einen Leitartikel (1) mit
der Schlagzeile „Kriegstüchtig wie nur je“ verfasst. Darin
beschwört der NAZI-Propagandaministers die „Kriegstüchtigkeit“
Deutschlands und verlangt, alle Kräfte der „Nation“
(Gesellschaft) für den „Sieg“ gegen Russland zu mobilisieren.
Böse Zungen fragen: Sind diese auffälligen Parallelen zu heute
rein zufällig? Verfolgt die herrschende Klasse heute wieder
ähnliche Ziele gegen Russland?
83 Jahre nach dem Goebbels-Artikel in Das Reich, Ende 2023,
veröffentlichten Boris Pistorius und der Generalinspekteur der
Bundeswehr, Carsten Breuer, die „Verteidigungspolitischen
Richtlinien 2023“, die laut Kritikern als Blaupause für einen
„totalen Krieg“ gesehen werden könnten. Auch die Nationale
Sicherheitsstrategie für die Bundesrepublik, die bereits im Juni
2023 veröffentlicht wurde, hat das Ziel, alle gesellschaftlichen
Bereiche des Landes wieder auf Krieg auszurichten.
...https://apolut.net/nie-wieder-krieg-ohne-uns-kanonen-statt-butter-von-rainer-rupp/
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