Waffen statt Wohlstand! | Von Janine Beicht

Waffen statt Wohlstand! | Von Janine Beicht

vor 2 Wochen
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Beschreibung

vor 2 Wochen




Bundeshaushalt 2027: Die schamlose Bürger-Plünderung für
den Rüstungswahn
Während Milliarden in Verteidigung fließen, geraten
soziale Leistungen, Infrastruktur und Zukunftsinvestitionen
zunehmend ins Hintertreffen. Der neue Etat zeigt eine deutliche
Verschiebung politischer Prioritäten.
Ein Kommentar von Janine Beicht.


Vorbei das Versteckspiel: Das organisierte Verbrechen von heute
maskiert sich nicht mehr. Statt mit dem Brecheisen in der Hand
kommen die modernen Räuber mit Paragrafen unter dem Arm. Ihr
Tatort ist kein nächtlicher Banktresor, sondern der
Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages – wo das Geld der
Bürger ganz ungeniert im Scheinwerferlicht umverteilt wird.


Wenn das Geld nicht reicht, wird in dieser politischen Klasse
niemals gefragt, was wegkann, sondern ausschließlich, wo noch
etwas zu holen ist. Der Bürger erlebt derzeit eine Verwaltung,
die bei Ausweisen, Baugenehmigungen, Bürgergeld, Schulen, Bahnen
und Gerichten schleicht wie eine Schnecke, doch beim Kassieren
wird der Staat plötzlich zum Rennpferd. Unter dem Deckmantel von
Beschwörungsformeln wie „Gerechtigkeitslücke“, „Lenkungswirkung“,
„Solidarität“, „Klimaschutz“ oder „Stärkung der Einnahmenbasis“
vollzieht sich ein beispielloser Staatsraub im reinsten
Amtsdeutsch. Es ist das totale Versagen einer Politikerkaste, die
unfähig zum Sparen ist und das Land geradewegs auf eine
Schuldensandbank steuert, während das bösartige Framing der
Mainstreammedien versucht, diesen Offenbarungseid als
alternativlose Staatskunst zu verkaufen. 


Die Unfähigkeit des Lars Klingbeil: Ein Haushalt auf
Pump


Die fiskalische Wirklichkeit lässt sich nicht länger durch hohle
Phrasen kaschieren. Was Finanzminister Lars Klingbeil als
Bundeshaushalt präsentiert hat, ist ein hochgradig unseriöses
Konstrukt, das an Dreistigkeit kaum zu überbieten ist. Der
bekannte Ökonom Bernd Raffelhüschen erklärte im Mai gegenüber
ThePioneer (1), in Berlin würde der Bundeshaushalt geführt werden
wie in einer Pommesschmiede.


Doch dieser Vergleich hinkt gewaltig, denn in einer Frittenbude
stimmt wenigstens das Produkt, dort gibt es ehrliche Pommes
Rot-Weiß für einen fairen Preis, während an Klingbeils Zahlenwerk
absolut nichts ehrlich ist. Für das Jahr 2027 veranschlagt der
Finanzminister (2) astronomische Ausgaben in Höhe von 555,4
Milliarden Euro, was einen drastischen Sprung gegenüber den
ohnehin schon aufgeblähten 524,5 Milliarden Euro des laufenden
Jahres darstellt. Gedeckt werden soll dieser kolossale Hunger
nach Liquidität durch eine Nettokreditaufnahme von 118,7
Milliarden Euro im Jahr 2027, nachdem bereits für 2026 geplante
98 Milliarden Euro zu Buche stehen.


Rechnet man die neuen Schulden hinzu, die der Bevölkerung unter
dem kackfrechen Tarnbegriff „Sondervermögen“ für Infrastruktur,
Klimaneutralität und die Bundeswehr untergejubelt werden, liegt
die tatsächliche Neuverschuldung bei weit über 200 Milliarden
Euro. (3)


„Der Staat bilanziert wie eine Frittenbude.“





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