Das „perfekte“ Feindbild? Warum Journalisten angegriffen werden (mit Patrick Peltz)
vor 2 Wochen
In dieser Folge: Wie sich körperliche Angriffe auf Journalisten in
den vergangenen Jahren entwickelt haben, warum ein leichter
Rückgang der Zahlen keine Entwarnung ist und wieso die Gefahr einer
„schleichenden Angst“ besteht.
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Beschreibung
vor 2 Wochen
Das Mikrofon wird weggeschlagen, die Kamera verdeckt,
Journalistinnen und Journalisten werden beleidigt und bedrängt. Das
Sicherheitsgefühl im Journalismus hat in den vergangenen Jahren
spürbar gelitten, auf der Straße und im Netz. Es ist eine
Entwicklung, die auch eine Bedrohung für die Demokratie insgesamt
darstellt. In der neuen Folge von This is Media NOW spricht Lukas
Schöne mit Patrick Peltz, dem Leiter der Studie „Feindbild
Journalist:in“ vom European Center for Press and Media Freedom. Sie
blicken auf zehn Jahre Dokumentationspraxis zurück, in denen seit
2015 insgesamt 522 Fälle physischer Gewalt gegen Medienvertreter in
Deutschland erfasst wurden. Neben körperlichen Angriffen beleuchtet
die Teilstudie „Strapazierter Journalismus“ auch die
nicht-physischen Anfeindungen. Über 60 Prozent der befragten
Journalistinnen und Journalisten gaben an, in den letzten zwölf
Monaten Anfeindungen ausgesetzt gewesen zu sein. Das führt zur
Gefahr einer „schleichenden Angst“ in den Redaktionen, die zur
Folge haben kann, dass bestimmte polarisierende Themen gar nicht
mehr aufgegriffen oder anders formuliert werden. Verstärkt wird
dieses Problem zusätzlich durch das strukturelle Prekariat,
schrumpfende Ressourcen und die hohe Arbeitsbelastung in der
Branche. Wie können Medienhäuser dieser Entwicklung begegnen? Und
welche konkreten Schutzmaßnahmen sind notwendig?
Journalistinnen und Journalisten werden beleidigt und bedrängt. Das
Sicherheitsgefühl im Journalismus hat in den vergangenen Jahren
spürbar gelitten, auf der Straße und im Netz. Es ist eine
Entwicklung, die auch eine Bedrohung für die Demokratie insgesamt
darstellt. In der neuen Folge von This is Media NOW spricht Lukas
Schöne mit Patrick Peltz, dem Leiter der Studie „Feindbild
Journalist:in“ vom European Center for Press and Media Freedom. Sie
blicken auf zehn Jahre Dokumentationspraxis zurück, in denen seit
2015 insgesamt 522 Fälle physischer Gewalt gegen Medienvertreter in
Deutschland erfasst wurden. Neben körperlichen Angriffen beleuchtet
die Teilstudie „Strapazierter Journalismus“ auch die
nicht-physischen Anfeindungen. Über 60 Prozent der befragten
Journalistinnen und Journalisten gaben an, in den letzten zwölf
Monaten Anfeindungen ausgesetzt gewesen zu sein. Das führt zur
Gefahr einer „schleichenden Angst“ in den Redaktionen, die zur
Folge haben kann, dass bestimmte polarisierende Themen gar nicht
mehr aufgegriffen oder anders formuliert werden. Verstärkt wird
dieses Problem zusätzlich durch das strukturelle Prekariat,
schrumpfende Ressourcen und die hohe Arbeitsbelastung in der
Branche. Wie können Medienhäuser dieser Entwicklung begegnen? Und
welche konkreten Schutzmaßnahmen sind notwendig?
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