„Meine Stimme gehört mir“ – warum der Netflix-Boykott vieler Synchronsprecher uns alle betrifft (mit Anna-Sophia Lumpe)

„Meine Stimme gehört mir“ – warum der Netflix-Boykott vieler Synchronsprecher uns alle betrifft (mit Anna-Sophia Lumpe)

vor 2 Wochen
In dieser Folge: Wie Netflix von Synchronsprecher:innen weitreichende Einwilligungen fordert, wieso ein juristisches Gutachten den neuen Standardvertrag als rechtswidrig einstuft und warum die menschliche Stimme weit mehr ist als nur ein Datensatz.
52 Minuten
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Beschreibung

vor 2 Wochen
Vor dir liegt ein Vertrag, dessen Unterzeichnung deinen eigenen Job
potenziell überflüssig machen könnte. Was wie ein dystopisches
Szenario klingt, ist für deutsche Synchronsprecher:innen aktuell
Realität. Netflix hat ihnen eine neue Standardvereinbarung
vorgelegt, die die Nutzung von Stimmaufnahmen für KI-Training und
die Erzeugung synthetischer Stimmen vorsieht. Doch der Widerstand
in der Branche ist groß. Viele bekannte Stimmen weigern sich, die
Klauseln zu unterschreiben, da sie ihr Persönlichkeitsrecht bedroht
sehen. In dieser Folge spricht Lukas Schöne mit Anna-Sophia Lumpe,
Sprecherin und Vorsitzende des Verbands Deutscher Sprecher:innen
(VDS). Sie erklärt, warum die Stimme wie ein Fingerabdruck ist,
wieso die aktuelle Auseinandersetzung mit Netflix die ganze
Gesellschaft betrifft und warum echtes menschliches Gefühl nicht
einfach durch Einsen und Nullen ersetzt werden kann. Anna-Sophia
Lumpe ist Speakerin beim MTM Special AI & Media (21. + 22.
April) in der HFF München und diskutiert mit weiteren spannenden
Gästen beim Panel “The New Cast. Künstliche Stimmen, digitale
Zwillinge und die Folgen der KI-Transformation für Talente und
Kreativität”.
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