Zwischen Hofflohmarkt und Schützenfest – wie viel Perspektivenvielfalt braucht der Journalismus? (mit Till Opitz)

Zwischen Hofflohmarkt und Schützenfest – wie viel Perspektivenvielfalt braucht der Journalismus? (mit Till Opitz)

vor 4 Tagen
In dieser Folge: Warum Journalismus oft als zu urban und akademisch wahrgenommen wird, wer das „unsichtbare Drittel“ der Gesellschaft ist und wie wir kritisch bleiben, ohne populistischen Narrativen auf den Leim zu gehen.
51 Minuten
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Beschreibung

vor 4 Tagen
Was ist eigentlich die Aufgabe von Journalismus? In Zeiten von
schwindendem Medienvertrauen und zunehmender Polarisierung wird der
Ruf nach mehr Perspektivenvielfalt laut. Doch wie berechtigt ist
der Vorwurf, die Berichterstattung sei zu einseitig oder gar
„linksideologisch“ verengt? Till Opitz ist Journalist
(Deutschlandfunk) und Trainer für Themen wie Vertrauen in Medien
und Perspektivenvielfalt. Im Gespräch mit Lukas Schöne analysiert
er, warum wir oft Gefahr laufen, die Welt nur aus der Perspektive
der Großstadt-Bubble wahrzunehmen. Dabei geht es nicht um „linke“
oder „rechte“ Formate, sondern um handwerkliche Standards und die
Frage, wie wir Gruppen erreichen, die sich im aktuellen Diskurs
nicht mehr wiederfinden. Außerdem diskutieren die beiden darüber,
wie Medienschaffende mit ihrer eigenen Prägung umgehen können. Und
es geht um die Frage, inwieweit der ökonomische Druck auf den
(Lokal-)Journalismus die wahre Ursache für fehlende Vielfalt ist.
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