#261 Heizungsgesetz-Update: Modernisieren wir jetzt rückwärts?

#261 Heizungsgesetz-Update: Modernisieren wir jetzt rückwärts?

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Die Bundesregierung will das Heizungsgesetz weiter umstricken.
Aus dem Gebäudeenergiegesetz soll das
Gebäudemodernisierungsgesetz werden, mit Technologieoffenheit
statt der 65‑Prozent‑Pflicht für erneuerbare Energien. Das klingt
nach Freiheit bei der Heizungswahl, bedeutet aber vor allem:
Fossile Gasheizungen und Ölkessel bleiben faktisch möglich,
während der Gebäudesektor weiterhin rund ein Drittel von
Energieverbrauch und CO₂‑Emissionen verursacht.


Katarina Ivankovic und Dr. Peter Hettenbach analysieren, wie die
geplante Biogas-Quote ab 2029, die neue Kostenbremse für Mieter
und die Aufteilung von CO₂-Abgabe und Gasnetzentgelten zwischen
Vermietern und Mietern zusammenspielen. Sie diskutieren, warum
das Ziel der Klimaneutralität 2045 mit einem „Macht doch, was ihr
wollt“ im Wärmesektor kaum erreichbar ist, welche Rolle
Quartierslösungen und erneuerbarer Strom vor Ort tatsächlich
spielen und was Joseph Schumpeters „schöpferische Zerstörung“ mit
deutschen Heizungskellern zu tun hat.


Am Ende steht die Frage: Ist das neue Heizungsgesetz ein
Modernisierungsprogramm oder der teuerste Aufschub beim Umbau von
Immobilien, Energieversorgung und Mietmarkt?


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