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Beschreibung
vor 3 Wochen
Über 400 Jahre prägte die Familie Esterházy Ungarn und die
Habsburger Monarchie. Was heute unter dem Namen Esterházy
firmiert, ist ein weitverzweigtes Geflecht aus Landwirtschaft,
Forstwirtschaft, Kultur, Immobilien und Gastronomie – und
mittendrin ein Weingut mit 350-jähriger Geschichte, das gerade
einen bemerkenswerten Wandel durchläuft.
In dieser Folge spricht Alexandra mit Wolfgang Hewarth, dem
Leiter des Weinguts Esterházy, über das, was sich seit 2019
verändert hat: die Umstellung auf biologisch-organischen Weinbau,
der sanfte Rebschnitt für hundertjährige Reben, die konsequente
Ausrichtung auf Herkunft und Qualität statt Quantität. Wolfgang
erzählt, warum das Sortiment radikal gestrafft wurde, wie eigener
Kompost vom Bio-Landgut Esterházy in Donnerskirchen in die
Weingärten wandert und weshalb Blaufränkisch nicht nur als
Rotwein, sondern auch als reinsortige Sektgrundlage eine Zukunft
hat.
Gesprochen wird auch über das pannonische Klima, die
Kalk-Schiefer-Böden des Leithagebirges und warum am Weingut
Esterházy nie bewässert wurde – und nie bewässert werden wird.
Dazu gibt es Einblicke in die Projektweinlinie, den neuen
Etikettenauftritt und die Frage, wie man junge Menschen heute
überhaupt noch für Wein begeistert.
Das Gespräch findet im Restaurant Zum Gogosch am Bio-Landgut
Esterházy in Donnerskirchen statt, wo eine Fischsuppe mit
Zander, Wels und Karpfen aus dem Neusiedler See serviert wird –
verfeinert mit burgenländischem Safran und gekrönt von einem
Flusskrebserl. Wolfgang empfiehlt dazu den Ortswein Chardonnay
St. Margareten vom Leithaberg – straff, geschmeidig, mit
lebendiger Säure.
Hier geht’s zum Rezept https://bit.ly/4mVZXEp
Mehr über das Weingut Esterhazy
https://bit.ly/3Qv6XMF
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