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Episoden
02.04.2026
1 Stunde 6 Minuten
mit Katharina & Patrick Birkl vom K&P Hendlhof
Vier Wochen. So lange braucht ein Masthuhn heute bis zur Schlachtreife. Vor wenigen Jahrzehnten waren es noch mehrere Monate. Ein System, das das Huhn zu dem gemacht hat, was es heute ist: ein standardisiertes Produkt. Katharina und Patrick Birkl vom K&P Hendlhof arbeiten gegen diese Logik. Am Hof kommen Zweinutzungsrassen zum Einsatz, die langsamer wachsen und länger leben. Gefüttert wird mit regional verfügbaren Ressourcen, gehalten wird in kleineren Strukturen. Das verändert nicht nur die Aufzucht, sondern auch das Fleisch.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das Huhn zum Industrieprodukt geworden ist. Wie wenige Zuchtkonzerne den globalen Markt prägen. Was es mit der global am weitesten verbreiteten Masthuhnrasse „Ross 308“ auf sich hat. Und was passiert, wenn man dieses System verlässt – wirtschaftlich, landwirtschaftlich und kulinarisch.
Zu Gast sind wir diesmal im Vinzenz Pauli. Moderatorin Alexandra Seyer-Gmeinbauer, Katharina und Patrick Birkl waren dort vor Ort. Serviert wurde ein getrüffeltes Hühnerfrikassee mit Pilzen, gebratener Brust und Pastinakencreme – ein Gericht, das zeigt, wie unterschiedlich ein Huhn verarbeitet werden kann, wenn Zeit und Qualität eine Rolle spielen.
Weiterführende Links: Rezept: Getrüffeltes Hühnerfrikassee mit Pilzen, gebratener Brust & Pastinakencreme (https://bit.ly/3OeQFqg)
Jetzt reinhören auf gaumenhoch.at & überall, wo es Podcasts gibt.
𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯 𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.
Vier Wochen. So lange braucht ein Masthuhn heute bis zur Schlachtreife. Vor wenigen Jahrzehnten waren es noch mehrere Monate. Ein System, das das Huhn zu dem gemacht hat, was es heute ist: ein standardisiertes Produkt. Katharina und Patrick Birkl vom K&P Hendlhof arbeiten gegen diese Logik. Am Hof kommen Zweinutzungsrassen zum Einsatz, die langsamer wachsen und länger leben. Gefüttert wird mit regional verfügbaren Ressourcen, gehalten wird in kleineren Strukturen. Das verändert nicht nur die Aufzucht, sondern auch das Fleisch.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum das Huhn zum Industrieprodukt geworden ist. Wie wenige Zuchtkonzerne den globalen Markt prägen. Was es mit der global am weitesten verbreiteten Masthuhnrasse „Ross 308“ auf sich hat. Und was passiert, wenn man dieses System verlässt – wirtschaftlich, landwirtschaftlich und kulinarisch.
Zu Gast sind wir diesmal im Vinzenz Pauli. Moderatorin Alexandra Seyer-Gmeinbauer, Katharina und Patrick Birkl waren dort vor Ort. Serviert wurde ein getrüffeltes Hühnerfrikassee mit Pilzen, gebratener Brust und Pastinakencreme – ein Gericht, das zeigt, wie unterschiedlich ein Huhn verarbeitet werden kann, wenn Zeit und Qualität eine Rolle spielen.
Weiterführende Links: Rezept: Getrüffeltes Hühnerfrikassee mit Pilzen, gebratener Brust & Pastinakencreme (https://bit.ly/3OeQFqg)
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𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯 𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.
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18.03.2026
1 Stunde 32 Minuten
30 Jahre, 150 Studien, 50 Länder – und eine Frau, die das Thema Mikrobiom mitgeprägt hat, lange bevor es in aller Munde war. Prof. Anita Frauwallner, Gründerin des Institut AllergoSan und Schöpferin der OMNi-BiOTiC-Produkte, ist nicht über ein Studium zu den Bakterien gekommen – sondern über eine große Liebe, einen schweren Schicksalsschlag und die bange Frage: „Was, wenn das genetisch ist?"
In dieser Folge sprechen wir über das, was täglich in uns arbeitet – und was wir dabei meistens völlig ignorieren: die Billionen von Bakterien, die über Immunsystem, Schlaf, mentale wie auch körperliche Gesundheit entscheiden. Warum Stress, Antibiotika und alltägliche Medikamente unsere Darmflora zerstören. Was indigene Völker am Kilimandscharo über unsere verlorene Bakterienvielfalt verraten. Und was das alles mit Leaky Gut, der Darm-Hirn-Achse und einem norwegischen Triathleten zu tun hat, der nach einem maßgeschneiderten OMNi-BiOTiC-Programm mit Rekordzeit Weltmeister wurde.
Zu Gast sind wir diesmal bei Norbert Thaller in der Südsteiermark – einem Wirtshaus, das Farm-to-Table nicht als Trend versteht, sondern als Haltung. Norbert bewirtschaftet gemeinsam mit seinem Sohn einen knapp einen Hektar großen Betrieb direkt vor der Haustür, arbeitet biologisch und kocht mit dem, was gerade reif ist. Auf den Tisch kommt an diesem Tag ein vegetarisches Gericht: gebratene Steckrüben mit einer Schwarzbrotmole und Pilzen von Gut Behütet – bodenständig, aromenreich und, wie das Gespräch selbst, alles andere als gewöhnlich.
Eine Folge über Wissenschaft mit Herzblut – und die vielleicht persönlichste Geschichte, die wir bisher gehört haben.
Weiterführende Links:
Institut AllergoSan & OMNi-BiOTiC: https://www.allergosan.com
OMNi-BiOTiC Scan (Mikrobiom-Analyse): https://www.omni-biotic.com/omnibiotic-scan
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𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.
Kapitelmarken:
00:00 Intro & OMNi-BiOTiC im Alltag
01:30 Zu Gast: Prof. Anita Frauwallner
03:00 Wie alles begann – die große Liebe & eine Darmerkrankung
07:00 Ernährung als erste Therapie
09:00 Dickdarmkrebs & ein Schicksalsschlag
11:30 Die zweite Liebe: Bakterien unterm Mikroskop
13:30 Studium in Wageningen & die richtigen Fragen stellen
15:00 Das erste Multispecies-Probiotikum der Welt
17:00 Clostridium difficile & eine Zusammenarbeit ohne Budget
21:00 150 Studien – wie finanziert man das? 24:00 Wie viele Bakterienarten braucht ein Mensch?
32:00 Bakterien als Teamarbeiter – was jeder Stamm kann
36:00 Was Konservierungsmittel & Medikamente anrichten
38:00 Die Hadza am Kilimandscharo – 1.000 Bakterienarten
42:00 Darm-Hirn-Achse, Vagusnerv & Depressionen
43:00 Probiotika im Spitzensport – der Fall des Triathleten
47:00 Welche OMNi-BiOTiC-Produkte für wen? Anitas eigene Routine
53:00 Stress Repair, Butyrat & Schlaf
57:00 OMNi-BiOTiC Immun D – so fängt man Viren im Mund ab
59:00 Reisedurchfall – vorher, während & danach richtig handeln
63:00 Leaky Gut – was passiert, wenn der Darm löchrig wird
71:00 Kinder, Babys & Allergieprävention ab der Schwangerschaft
77:00 Wann sollte man seinen Darm untersuchen lassen?
80:00 Ernährungstipps: Zucker, Ballaststoffe & das Wichtigste überhaupt
86:00 Wunsch an die Gesellschaft: Gesundheit schon in der Schule
89:00 Word Rap zum Abschluss 91:00 Vision: leistbare Gesundheit weltweit
In dieser Folge sprechen wir über das, was täglich in uns arbeitet – und was wir dabei meistens völlig ignorieren: die Billionen von Bakterien, die über Immunsystem, Schlaf, mentale wie auch körperliche Gesundheit entscheiden. Warum Stress, Antibiotika und alltägliche Medikamente unsere Darmflora zerstören. Was indigene Völker am Kilimandscharo über unsere verlorene Bakterienvielfalt verraten. Und was das alles mit Leaky Gut, der Darm-Hirn-Achse und einem norwegischen Triathleten zu tun hat, der nach einem maßgeschneiderten OMNi-BiOTiC-Programm mit Rekordzeit Weltmeister wurde.
Zu Gast sind wir diesmal bei Norbert Thaller in der Südsteiermark – einem Wirtshaus, das Farm-to-Table nicht als Trend versteht, sondern als Haltung. Norbert bewirtschaftet gemeinsam mit seinem Sohn einen knapp einen Hektar großen Betrieb direkt vor der Haustür, arbeitet biologisch und kocht mit dem, was gerade reif ist. Auf den Tisch kommt an diesem Tag ein vegetarisches Gericht: gebratene Steckrüben mit einer Schwarzbrotmole und Pilzen von Gut Behütet – bodenständig, aromenreich und, wie das Gespräch selbst, alles andere als gewöhnlich.
Eine Folge über Wissenschaft mit Herzblut – und die vielleicht persönlichste Geschichte, die wir bisher gehört haben.
Weiterführende Links:
Institut AllergoSan & OMNi-BiOTiC: https://www.allergosan.com
OMNi-BiOTiC Scan (Mikrobiom-Analyse): https://www.omni-biotic.com/omnibiotic-scan
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𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.
Kapitelmarken:
00:00 Intro & OMNi-BiOTiC im Alltag
01:30 Zu Gast: Prof. Anita Frauwallner
03:00 Wie alles begann – die große Liebe & eine Darmerkrankung
07:00 Ernährung als erste Therapie
09:00 Dickdarmkrebs & ein Schicksalsschlag
11:30 Die zweite Liebe: Bakterien unterm Mikroskop
13:30 Studium in Wageningen & die richtigen Fragen stellen
15:00 Das erste Multispecies-Probiotikum der Welt
17:00 Clostridium difficile & eine Zusammenarbeit ohne Budget
21:00 150 Studien – wie finanziert man das? 24:00 Wie viele Bakterienarten braucht ein Mensch?
32:00 Bakterien als Teamarbeiter – was jeder Stamm kann
36:00 Was Konservierungsmittel & Medikamente anrichten
38:00 Die Hadza am Kilimandscharo – 1.000 Bakterienarten
42:00 Darm-Hirn-Achse, Vagusnerv & Depressionen
43:00 Probiotika im Spitzensport – der Fall des Triathleten
47:00 Welche OMNi-BiOTiC-Produkte für wen? Anitas eigene Routine
53:00 Stress Repair, Butyrat & Schlaf
57:00 OMNi-BiOTiC Immun D – so fängt man Viren im Mund ab
59:00 Reisedurchfall – vorher, während & danach richtig handeln
63:00 Leaky Gut – was passiert, wenn der Darm löchrig wird
71:00 Kinder, Babys & Allergieprävention ab der Schwangerschaft
77:00 Wann sollte man seinen Darm untersuchen lassen?
80:00 Ernährungstipps: Zucker, Ballaststoffe & das Wichtigste überhaupt
86:00 Wunsch an die Gesellschaft: Gesundheit schon in der Schule
89:00 Word Rap zum Abschluss 91:00 Vision: leistbare Gesundheit weltweit
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04.03.2026
1 Stunde 3 Minuten
𝘾𝙡𝙖𝙧𝙖 𝘼𝙪𝙚 𝙫𝙤𝙢 𝙃𝙚𝙪 & 𝙂𝙖𝙗𝙚𝙡 ü𝙗𝙚𝙧 𝙋𝙧𝙤𝙙𝙪𝙠𝙩𝙦𝙪𝙖𝙡𝙞𝙩ä𝙩 𝙪𝙣𝙙 𝙍𝙚𝙨𝙥𝙚𝙠𝙩
Als Clara Aue im Gespräch sagt, Gastronomie sei kein Take-away, wirkt der Satz zunächst beiläufig – und trägt doch den Kern dessen, wie sie ihren Beruf versteht und warum sie Küche als etwas begreift, das weit über das bloße Ausgeben von Speisen hinausgeht. Gemeint ist damit ein Verständnis von Restaurant als Ort, an dem Herkunft nachvollziehbar bleibt, an dem Produzent:innen mitgedacht werden und an dem Gäste bereit sind, sich auf Zeit, Gespräch und Handwerk einzulassen – also auf all das, was verschwindet, wenn Essen zur reinen Lieferung wird. Seit vergangenem Jahr kocht Aue im Heu & Gabel am Meidlinger Markt, einem Standort, der Nähe nicht behaupten muss, weil sie Teil des täglichen Betriebs ist. Saisonale Verfügbarkeit verändert hier die Karte, Gespräche mit Produzent:innen beeinflussen die Planung, und die Entscheidung, ein Tier im Ganzen zu kaufen, wirkt sich unmittelbar auf Kalkulation und Kreativität aus. Wer so arbeitet, denkt weniger in Einzelteilen als in Zusammenhängen.
Aues beruflicher Weg führte von der französischen Klassik in die Wiener Labstelle und später an den Weißensee, wo ein Hotel mit eigener Landwirtschaft einen direkten Blick auf Herkunft und Aufwand ermöglicht. Dort wird greifbar, was in vielen Küchen abstrakt bleibt: Wie viel Engagement nötig ist, damit ein Produkt jene Qualität erreicht, die am Teller oft als selbstverständlich gilt.
Im Gespräch geht es um Wareneinsatz und die ökonomische Logik hinter Lebensmittelverlusten, um Ausbildung und die Frage, weshalb junge Köch:innen häufig kaum Gelegenheit bekommen, handwerkliche Grundlagen wirklich zu erlernen. Und es geht um die Rolle der Gastronomie in einer Zeit, in der Bequemlichkeit zum Geschäftsmodell geworden ist. Eine Folge über Respekt – als Praxis, nicht als Schlagwort – und über die Entscheidung, Gastronomie als Teil eines größeren Systems zu begreifen, das weit über den eigenen Herd hinausreicht.
Jetzt reinhören auf gaumenhoch.at & überall, wo es Podcasts gibt.
𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯 𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.
Als Clara Aue im Gespräch sagt, Gastronomie sei kein Take-away, wirkt der Satz zunächst beiläufig – und trägt doch den Kern dessen, wie sie ihren Beruf versteht und warum sie Küche als etwas begreift, das weit über das bloße Ausgeben von Speisen hinausgeht. Gemeint ist damit ein Verständnis von Restaurant als Ort, an dem Herkunft nachvollziehbar bleibt, an dem Produzent:innen mitgedacht werden und an dem Gäste bereit sind, sich auf Zeit, Gespräch und Handwerk einzulassen – also auf all das, was verschwindet, wenn Essen zur reinen Lieferung wird. Seit vergangenem Jahr kocht Aue im Heu & Gabel am Meidlinger Markt, einem Standort, der Nähe nicht behaupten muss, weil sie Teil des täglichen Betriebs ist. Saisonale Verfügbarkeit verändert hier die Karte, Gespräche mit Produzent:innen beeinflussen die Planung, und die Entscheidung, ein Tier im Ganzen zu kaufen, wirkt sich unmittelbar auf Kalkulation und Kreativität aus. Wer so arbeitet, denkt weniger in Einzelteilen als in Zusammenhängen.
Aues beruflicher Weg führte von der französischen Klassik in die Wiener Labstelle und später an den Weißensee, wo ein Hotel mit eigener Landwirtschaft einen direkten Blick auf Herkunft und Aufwand ermöglicht. Dort wird greifbar, was in vielen Küchen abstrakt bleibt: Wie viel Engagement nötig ist, damit ein Produkt jene Qualität erreicht, die am Teller oft als selbstverständlich gilt.
Im Gespräch geht es um Wareneinsatz und die ökonomische Logik hinter Lebensmittelverlusten, um Ausbildung und die Frage, weshalb junge Köch:innen häufig kaum Gelegenheit bekommen, handwerkliche Grundlagen wirklich zu erlernen. Und es geht um die Rolle der Gastronomie in einer Zeit, in der Bequemlichkeit zum Geschäftsmodell geworden ist. Eine Folge über Respekt – als Praxis, nicht als Schlagwort – und über die Entscheidung, Gastronomie als Teil eines größeren Systems zu begreifen, das weit über den eigenen Herd hinausreicht.
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𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯 𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.
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18.02.2026
1 Stunde 1 Minute
Mit Ursula Bittner (Greenpeace Österreich)
„Natürlich“, „klimaneutral“, „regenerativ“ – kaum ein Begriff wird derzeit so inflationär benutzt wie Nachhaltigkeit. Doch was steckt wirklich dahinter?
In dieser Folge sprechen wir mit Ursula Bittner von Greenpeace Österreich über Greenwashing als Strategie: Warum es nicht nur um grüne Verpackungen geht, sondern um politische Einflussnahme, Lobbyarbeit und fehlende Regulierung. Warum Unternehmen lieber neue Begriffe erfinden, als bestehende Standards einzuhalten. Und warum echte Nachhaltigkeit ohne klare Regeln nicht funktionieren kann. Eine Folge über Macht, Märkte – und die Frage, wie wir als Konsument:innen Orientierung finden, ohne auf jedes grüne Versprechen hereinzufallen.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist Ursula Bittners aktuelles Buch:
„Greenwashing“ (gemeinsam mit Greenpeace Österreich veröffentlicht) Hier geht’s zum Buch:https://bit.ly/4rXFRLw
Wir verlosen außerdem Exemplare der aktuellen Ausgabe: Zur Verlosung: https://bit.ly/4kHRMKJ ️ Was auf den Tisch kam Aufgenommen wurde die Folge im Salon Plafond im MAK Wien. Serviert wurde Puntarelle – ein italienisches Wintergemüse, regional angebaut –, dazu Schalottencreme, Vina Miso aus dem 12. Bezirk, eingelegte Preiselbeeren und frittierte Blätter der Puntarelle. Die Hälfte der Karte ist vegetarisch, die Lieferant:innen werden transparent gemacht, viele Produkte stammen aus dem direkten Umkreis – auch der Wein ist bio und aus Wien. Ein schönes Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit kein Schlagwort sein muss, sondern konkret werden kann: über Herkunft, Transparenz und Verantwortung.
Weiterführende Quellen:
Greenpeace Österreich https://www.greenpeace.at
Rachel Carson – Silent Spring (historischer Wendepunkt der Umweltbewegung)
EU-Informationen zur Empowering Consumers Directive https://commission.europa.eu
Kapitelmarken
00:00 Greenwashing ist mehr als Marketing 02:00 Wer tut wirklich etwas – und wer nur so tut 03:18 Ursprung des Begriffs Greenwashing 09:02 Die Branchen mit dem meisten Greenwashing 11:04 Die klassischen Greenwashing-Tricks 12:57 Deep Greenwashing & Lobbyismus 14:32 Lobbying in Brüssel 16:12 EU-Regulierung & Deregulierungswelle 19:26 Was sich rechtlich ändert (Empowering Consumers Directive) 21:32 Nachhaltigkeit im Restaurant – Transparenz & Herkunft 27:02 Greenwashing im Lebensmittelbereich 29:24 Warum Bio ein gesetzlicher Standard ist 30:41 Nachhaltiger Fisch – was ist realistisch? 36:46 „Regenerativ“ vs. Bio 38:08 Bioökonomie erklärt 40:31 Wissenschaft, Medien & Einfluss 46:05 Fast Fashion & Greenwashing 49:55 Verantwortung auf Konsument:innen abwälzen 51:15 Was wir selbst tun können 53:23 Was es politisch braucht 58:42 Was nachhaltiger Lebensstil wirklich bedeutet 01:01:00 Schlussgedanken
Gefällt dir unser Podcast? Nominiere ihn jetzt für den Ö3-Podcast-Award 2026! https://bit.ly/4bHPA3C
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𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯 𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.
„Natürlich“, „klimaneutral“, „regenerativ“ – kaum ein Begriff wird derzeit so inflationär benutzt wie Nachhaltigkeit. Doch was steckt wirklich dahinter?
In dieser Folge sprechen wir mit Ursula Bittner von Greenpeace Österreich über Greenwashing als Strategie: Warum es nicht nur um grüne Verpackungen geht, sondern um politische Einflussnahme, Lobbyarbeit und fehlende Regulierung. Warum Unternehmen lieber neue Begriffe erfinden, als bestehende Standards einzuhalten. Und warum echte Nachhaltigkeit ohne klare Regeln nicht funktionieren kann. Eine Folge über Macht, Märkte – und die Frage, wie wir als Konsument:innen Orientierung finden, ohne auf jedes grüne Versprechen hereinzufallen.
Ausgangspunkt des Gesprächs ist Ursula Bittners aktuelles Buch:
„Greenwashing“ (gemeinsam mit Greenpeace Österreich veröffentlicht) Hier geht’s zum Buch:https://bit.ly/4rXFRLw
Wir verlosen außerdem Exemplare der aktuellen Ausgabe: Zur Verlosung: https://bit.ly/4kHRMKJ ️ Was auf den Tisch kam Aufgenommen wurde die Folge im Salon Plafond im MAK Wien. Serviert wurde Puntarelle – ein italienisches Wintergemüse, regional angebaut –, dazu Schalottencreme, Vina Miso aus dem 12. Bezirk, eingelegte Preiselbeeren und frittierte Blätter der Puntarelle. Die Hälfte der Karte ist vegetarisch, die Lieferant:innen werden transparent gemacht, viele Produkte stammen aus dem direkten Umkreis – auch der Wein ist bio und aus Wien. Ein schönes Beispiel dafür, dass Nachhaltigkeit kein Schlagwort sein muss, sondern konkret werden kann: über Herkunft, Transparenz und Verantwortung.
Weiterführende Quellen:
Greenpeace Österreich https://www.greenpeace.at
Rachel Carson – Silent Spring (historischer Wendepunkt der Umweltbewegung)
EU-Informationen zur Empowering Consumers Directive https://commission.europa.eu
Kapitelmarken
00:00 Greenwashing ist mehr als Marketing 02:00 Wer tut wirklich etwas – und wer nur so tut 03:18 Ursprung des Begriffs Greenwashing 09:02 Die Branchen mit dem meisten Greenwashing 11:04 Die klassischen Greenwashing-Tricks 12:57 Deep Greenwashing & Lobbyismus 14:32 Lobbying in Brüssel 16:12 EU-Regulierung & Deregulierungswelle 19:26 Was sich rechtlich ändert (Empowering Consumers Directive) 21:32 Nachhaltigkeit im Restaurant – Transparenz & Herkunft 27:02 Greenwashing im Lebensmittelbereich 29:24 Warum Bio ein gesetzlicher Standard ist 30:41 Nachhaltiger Fisch – was ist realistisch? 36:46 „Regenerativ“ vs. Bio 38:08 Bioökonomie erklärt 40:31 Wissenschaft, Medien & Einfluss 46:05 Fast Fashion & Greenwashing 49:55 Verantwortung auf Konsument:innen abwälzen 51:15 Was wir selbst tun können 53:23 Was es politisch braucht 58:42 Was nachhaltiger Lebensstil wirklich bedeutet 01:01:00 Schlussgedanken
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04.02.2026
60 Minuten
Mikrobiomforschung verträgt keine Verkürzung. Wer sich ernsthaft mit ihr auseinandersetzt, merkt schnell, dass einfache Antworten dort enden, wo Zusammenhänge beginnen. Podcast-Host Alexandra Seyer-Gmeinbauer spricht mit Gabriele Berg, einer der international prägenden Forscherinnen ihres Fachs. Das Gespräch folgt keiner klassischen Gesundheitslogik, sondern bewegt sich entlang größerer Linien:
Wie sich mikrobielle Gemeinschaften im Lauf eines Lebens verändern Warum Stabilität immer aus Vielfalt entsteht. Und weshalb das menschliche Mikrobiom ohne den Blick auf Landwirtschaft, Boden und ökologische Systeme unvollständig bleibt.
Deutlich wird dabei, dass das menschliche Mikrobiom nicht isoliert betrachtet werden kann. Landwirtschaftliche Praxis, Bodengesundheit, Sortenvielfalt und Lebensmittelverarbeitung wirken bis in den menschlichen Körper hinein. Der im One-Health-Konzept formulierte Zusammenhang zwischen Umwelt, Pflanze, Tier und Mensch ist hier kein theoretisches Modell, sondern empirisch unterlegt.
Aufgezeichnet wurde diese Folge im Rahmen der Veranstaltung „Gesund altern & Longevity“ https://gaumenhoch.at/wissen/gesund-altern-longevity/ und an einem Ort, der diesen Ansatz nicht behauptet, sondern lebt: im Retter Bio Hotel. Gastgeber und Kulisse zugleich, steht das Haus exemplarisch für eine Praxis, in der Ernährung, Herkunft und Verantwortung zusammengehören.
Das Retter Bio Hotel im Gaumen-Hoch-Guide https://bit.ly/49WeXxj
Auch kulinarisch spiegelt sich das im Podcast wider: serviert wurde ein Dessert rund um die seltene Hirschbirne – ein Lebensmittel, das nicht nur regional verankert ist, sondern aktuell auch Teil mikrobiologischer Forschung. Hier geht's zum Rezept https://bit.ly/46i8dYi
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Gefällt dir unser Podcast? Nominiere ihn jetzt für den Ö3-Podcast-Award 2026! https://bit.ly/4bHPA3C
𝘋𝘪𝘦 𝘪𝘯 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘉𝘦𝘪𝘵𝘳𝘢𝘨 𝘨𝘦ä𝘶ß𝘦𝘳𝘵𝘦𝘯 𝘔𝘦𝘪𝘯𝘶𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘈𝘶𝘴𝘴𝘢𝘨𝘦𝘯 𝘴𝘵𝘢𝘮𝘮𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘤𝘩𝘭𝘪𝘦ß𝘭𝘪𝘤𝘩 𝘷𝘰𝘮 𝘎𝘢𝘴𝘵 𝘣𝘻𝘸. 𝘥𝘦𝘯𝘎ä𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘨𝘦𝘭𝘯 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘯𝘰𝘵𝘸𝘦𝘯𝘥𝘪𝘨𝘦𝘳𝘸𝘦𝘪𝘴𝘦 𝘥𝘪𝘦 𝘈𝘯𝘴𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦𝘯 𝘰𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘰𝘴𝘪𝘵𝘪𝘰𝘯𝘦𝘯 𝘥𝘦𝘳 𝘗𝘭𝘢𝘵𝘵𝘧𝘰𝘳𝘮 𝘸𝘪𝘥𝘦𝘳.
Wie sich mikrobielle Gemeinschaften im Lauf eines Lebens verändern Warum Stabilität immer aus Vielfalt entsteht. Und weshalb das menschliche Mikrobiom ohne den Blick auf Landwirtschaft, Boden und ökologische Systeme unvollständig bleibt.
Deutlich wird dabei, dass das menschliche Mikrobiom nicht isoliert betrachtet werden kann. Landwirtschaftliche Praxis, Bodengesundheit, Sortenvielfalt und Lebensmittelverarbeitung wirken bis in den menschlichen Körper hinein. Der im One-Health-Konzept formulierte Zusammenhang zwischen Umwelt, Pflanze, Tier und Mensch ist hier kein theoretisches Modell, sondern empirisch unterlegt.
Aufgezeichnet wurde diese Folge im Rahmen der Veranstaltung „Gesund altern & Longevity“ https://gaumenhoch.at/wissen/gesund-altern-longevity/ und an einem Ort, der diesen Ansatz nicht behauptet, sondern lebt: im Retter Bio Hotel. Gastgeber und Kulisse zugleich, steht das Haus exemplarisch für eine Praxis, in der Ernährung, Herkunft und Verantwortung zusammengehören.
Das Retter Bio Hotel im Gaumen-Hoch-Guide https://bit.ly/49WeXxj
Auch kulinarisch spiegelt sich das im Podcast wider: serviert wurde ein Dessert rund um die seltene Hirschbirne – ein Lebensmittel, das nicht nur regional verankert ist, sondern aktuell auch Teil mikrobiologischer Forschung. Hier geht's zum Rezept https://bit.ly/46i8dYi
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Über diesen Podcast
Gaumen Hoch führt Tischgespräche in einer gemütlichen Runde, die
weiß: Essen ist nicht nur Nahrungsaufnahme – es ist Kultur, Emotion
und Gemeinschaft. Und darüber darf und soll geredet werden. Aber
keine Sorge: nicht mit vollem Mund.
Abonnenten
R:M.
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