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Beschreibung
vor 1 Woche
Autofahrerinnen und Autofahrer, die das Büro von Gianclaudio Casutt
in Zug betreten, haben sich im Strassenverkehr mehr als nur einen
kleinen Fehltritt geleistet. Der Verkehrspsychologe erstellt
Gutachten für Behörden und entscheidet letztlich mit darüber, ob
jemand grundsätzlich für den Strassenverkehr geeignet ist
beziehungsweise den Führerausweis dauerhaft abgeben muss.
Viele seiner grösstenteils männlichen Patienten sind echte
Petrolheads, für die ein Auto nicht nur schnell, sondern vor allem
laut sein muss. Nicht nur sie sind mit sachlichen Argumenten kaum
vom E-Antrieb zu überzeugen – auch ein grosser Teil der Schweizer
Bevölkerung steht Stromern immer noch äusserst skeptisch gegenüber.
Im Gespräch mit den Elektrogeflüster-Hosts Wilma Fasola und Andi
Engel erklärt Casutt, warum das Thema emotional so aufgeladen ist
und es für viele nur «Schwarz oder Weiss» gibt. Viele der Sorgen
und Ängste, die der Wandel von Benzin zu Strom mit sich bringt, hat
der Verkehrspsychologe am eigenen Leib erfahren: Erst vor zwei
Jahren wechselte er vom Verbrenner auf ein Elektroauto. «Ich hatte
die gleichen Bedenken wie die meisten anderen auch: Das Laden ist
zu kompliziert, die Reichweite zu gering – das hat sich in der
Praxis alles nicht bewahrheitet.» Da ein Auto für viele Menschen
aber Unabhängigkeit und Freiheit verspricht, würden die
befürchteten Einschränkungen im persönlichen Verhalten besonders
schwer wiegen. Das angedrohte Verbrennerverbot der EU hätte dabei
sogar kontraproduktiv gewirkt und bei nicht wenigen Autofahrern
eine Trotzreaktion ausgelöst: Wenn ihr mir meinen Verbrenner
verbieten wollt, halte ich erst recht daran fest. Die Hoffnung, die
tiefen Gräben eines Tages zu überwinden, besteht dennoch, ist
Casutt überzeugt. Und verrät, wie das in der Praxis funktionieren
könnte.
in Zug betreten, haben sich im Strassenverkehr mehr als nur einen
kleinen Fehltritt geleistet. Der Verkehrspsychologe erstellt
Gutachten für Behörden und entscheidet letztlich mit darüber, ob
jemand grundsätzlich für den Strassenverkehr geeignet ist
beziehungsweise den Führerausweis dauerhaft abgeben muss.
Viele seiner grösstenteils männlichen Patienten sind echte
Petrolheads, für die ein Auto nicht nur schnell, sondern vor allem
laut sein muss. Nicht nur sie sind mit sachlichen Argumenten kaum
vom E-Antrieb zu überzeugen – auch ein grosser Teil der Schweizer
Bevölkerung steht Stromern immer noch äusserst skeptisch gegenüber.
Im Gespräch mit den Elektrogeflüster-Hosts Wilma Fasola und Andi
Engel erklärt Casutt, warum das Thema emotional so aufgeladen ist
und es für viele nur «Schwarz oder Weiss» gibt. Viele der Sorgen
und Ängste, die der Wandel von Benzin zu Strom mit sich bringt, hat
der Verkehrspsychologe am eigenen Leib erfahren: Erst vor zwei
Jahren wechselte er vom Verbrenner auf ein Elektroauto. «Ich hatte
die gleichen Bedenken wie die meisten anderen auch: Das Laden ist
zu kompliziert, die Reichweite zu gering – das hat sich in der
Praxis alles nicht bewahrheitet.» Da ein Auto für viele Menschen
aber Unabhängigkeit und Freiheit verspricht, würden die
befürchteten Einschränkungen im persönlichen Verhalten besonders
schwer wiegen. Das angedrohte Verbrennerverbot der EU hätte dabei
sogar kontraproduktiv gewirkt und bei nicht wenigen Autofahrern
eine Trotzreaktion ausgelöst: Wenn ihr mir meinen Verbrenner
verbieten wollt, halte ich erst recht daran fest. Die Hoffnung, die
tiefen Gräben eines Tages zu überwinden, besteht dennoch, ist
Casutt überzeugt. Und verrät, wie das in der Praxis funktionieren
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