Bidirektionales Laden: Das E-Auto als Energiespeicher für das eigene Haus

Bidirektionales Laden: Das E-Auto als Energiespeicher für das eigene Haus

vor 3 Wochen
Reto Baschera von Energie 360° erklärt im Podcast «Elektrogeflüster», warum das E-Auto bald nicht nur unsere Kaffeemaschinen betreiben, sondern bidirektionales Laden sogar das Stromnetz revolutionieren könnte.
43 Minuten
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Beschreibung

vor 3 Wochen
Das Auto nicht bloss als reines Fortbewegungsmittel, sondern als
gigantische, fahrbare Powerbank nutzen: Bei den steigenden
Energiepreisen eine geniale Vorstellung! Und heute auch kein
Wunschdenken mehr. Das Zauberwort heisst bidirektionales Laden.
Dank der neuen Technologie fliesst der Strom nicht mehr nur ins
Auto hinein, sondern bei Bedarf auch wieder heraus – zurück ins
Haus oder sogar ins öffentliche Stromnetz. Im Gespräch mit den
Hosts zeigt Reto Baschera auf, warum das für Besitzer eines
Einfamilienhauses mit Photovoltaikanlage bereits jetzt ein echter
Gamechanger ist. Denn tagsüber wird der gratis produzierte
Sonnenstrom im Auto zwischengespeichert, um abends den Fernseher
oder die Heizung zu betreiben. Mit einer Batteriekapazität von 50
bis teils über 100 Kilowattstunden kann ein modernes E-Auto dabei
ein durchschnittliches Haus problemlos mehrere Tage lang mit Strom
versorgen. Doch während die Technik im Einfamilienhaus bereits
heute vor dem Durchbruch steht, warten in Mehrfamilienhäusern und
im öffentlichen Netz noch einige Herausforderungen. Von fehlender,
einheitlicher Kommunikation zwischen E-Auto und Ladestation bis hin
zu kniffligen steuerlichen Fragen gibt es noch einiges zu klären.
Warum die Schweiz hier im Vergleich zu den Niederlanden oder
Dänemark noch Nachholbedarf hat, weshalb bidirektionale
Ladestationen aktuell noch bis zu 8'000 Franken kosten und wie das
eigentlich rechtlich ist, wenn man den Strom tagsüber beim
Arbeitgeber an der Ladestation bezieht und abends teurer zurück ins
Stromnetz speist – um all das gehts in der aktuellen Folge.
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