Hoffen wider den Irrsinn

Hoffen wider den Irrsinn

vor 3 Wochen
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Beschreibung

vor 3 Wochen
Wie bleibt Hoffnung möglich, wenn der Irrsinn zum Dauerzustand
wird? Manuel und Stephan sprechen darüber, wie man wach bleibt,
ohne sich vom Panikmodus und der Dauerempörung verschlingen zu
lassen. Trump liefert im Wochentakt neues Material für
Fassungslosigkeit. Kaum ist die eine Absurdität verdaut, folgt
bereits die nächste. Manuel und Stephan sprechen darüber, was diese
Logik der Überforderung mit uns macht: wie sie unsere
Aufmerksamkeit bindet, uns in Daueralarm versetzt, zum Reposten
verleitet und eine Form von Ansteckung erzeugt, bei der wir uns im
Kampf gegen den Wahnsinn selbst verwandeln. Die Folge kreist um die
Frage, was eine angemessene Reaktion auf diese Gegenwart sein kann.
Hilft «News-Fasten», also der bewusste Verzicht auf Nachrichten,
oder ist das am Ende bloss Rückzug? Braucht es andere Formen des
Widerstands, andere Ebenen der Antwort, andere Geschichten? Manuel
und Stephan denken über Gegen-Narrative nach, über die Möglichkeit,
nicht nur auf den nächsten Skandal zu reagieren, sondern selbst
Worte, Bilder und Haltungen zu prägen, die nicht aus Panik leben.
Dabei geht es nicht um billigen Optimismus. Es geht um Hoffnung als
Praxis. Um die Entscheidung, sich nicht vollständig von der Logik
des Irrsinns bestimmen zu lassen. Um eine Wachheit, die weder
abstumpft noch hysterisch wird. Und um die Frage, wie man in einer
Zeit der Dauerempörung handlungsfähig, klar und innerlich beweglich
bleibt. Zum Schluss wird es persönlich: Manuel und Stephan nennen
je drei Dinge, die sie trotz allem weiter hoffen lassen. Keine
grossen Lösungen, keine falschen Versprechen, sondern kleine,
konkrete Gegenkräfte gegen das Gefühl, dass alles immer nur
schlimmer wird. Eine Folge über Überforderung, Widerstand,
Gegen-Narrative und die Kunst, der Gegenwart nicht das letzte Wort
zu überlassen.

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