A3M – die Albtraum-Macher Mit Krisen-Frühwarn-System werden Reisen sicherer

A3M – die Albtraum-Macher Mit Krisen-Frühwarn-System werden Reisen sicherer

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Eigentlich ist die gute Laune in der Reisebranche ja ein
Naturgesetz. Man verkauft Träume, Palmen und das süße Nichtstun.
Doch wenn man sich mit Mirko Jacubowski unterhält, dem COO von
A3M, bekommt die Urlaubsidylle schnell Risse. Wer einen Blick auf
seine „Internetseite des Grauens“ wirft – eine Weltkarte übersät
mit roten und orangen Punkten –, merkt schnell: Die Welt ist
ungemütlicher geworden. Und während wir früher vielleicht nur
wissen wollten, ob der Pool beheizt ist, müssen wir heute klären,
ob die Straße von Hormus offen bleibt oder ob der nächste Streik
das Drehkreuz in Dubai lahmlegt.
Die Welt als „Kammer des Schreckens“

Es ist schon eine paradoxe Situation. Firmen wie A3M sind die
Dienstleister, die eigentlich niemand haben will, aber die heute
jeder dringend braucht. Jacubowski und sein Team aus
hochspezialisierten Analysten in Deutschland und Indien sind so
etwas wie der „Schwamm für schlechte Meldungen“. Sie überwachen
24/7 den Globus – nicht um uns den Urlaub zu vermiesen, sondern
um das Unwägbare doch irgendwie begreiflich und bearbeitbar zu
machen. Ob es der plötzliche Raketenangriff, der Vulkanausbruch
oder die neue Hitzewelle am Mittelmeer ist: Professionelles
Monitoring ist heute kein Luxus mehr, sondern schlichte
Überlebensnotwendigkeit für die Reisebranche.


 


 
Fürsorgepflicht statt Urlaubsflirt

Besonders für Geschäftsreisende ist die Lage ernst. Wer seine
Mitarbeiter beruflich nach Nigeria, Paraguay oder in den Sudan
schickt, kann sich nicht auf das Prinzip Hoffnung verlassen. Hier
greift die gesetzliche Fürsorgepflicht. Ein Unternehmen muss
wissen, wo seine Leute sind und welche Risiken vor Ort lauern. Es
geht eben nicht mehr nur um „Man-Made-Events“ wie Terrorismus
oder politische Unruhen. Der Klimawandel liefert uns mittlerweile
eine „Explosion klimabedingter Risiken“. Waldbrände in der
russischen Taiga oder 50 Grad im Schatten am Mittelmeer sind die
neuen Realitäten, die kein Reiseplaner ignorieren darf.


„Wir liefern die Albtraum-Komponente des Ganzen. Reisen hat
gewisse Risiken. Man kann sie aber moderieren, man kann sie
abmildern.“
Professioneller Blick in den Abgrund

Man könnte Jacubowski und sein Team fast als „Krisengewinnler“
bezeichnen, doch das greift zu kurz. Sie sind eher die Realisten
in einer Branche, die viel zu lange auf rosarote Brillen gesetzt
hat. In einer Welt, in der die Interdependenzen der
Globalisierung dafür sorgen, dass ein Konflikt im Nahen Osten
sofort die Flugpreise für den Familienurlaub in Thailand nach
oben treibt, ist Information die einzige harte Währung.


Natürlich könnten wir alle zu Hause bleiben – doch wie Mirko so
treffend bemerkt: Die meisten tödlichen Unfälle passieren
bekanntlich im Haushalt. Dann doch lieber mit einem
professionellen Frühwarnsystem im Gepäck die Welt erkunden. Denn
eines ist sicher: Die Krisen werden uns so schnell nicht
ausgehen. Wer heute ohne Netz und doppelten Boden reist, ist
nicht mutig, sondern schlichtweg schlecht informiert.


 


Um den WAS MIT REISEN Podcast mit Mirko Jacubowski zu
hören, bitte auf das Kopfhörer-Symbol im Titelbild klicken


Interessanter Lesetipp: das Interview mit Mirko
Jacubowski auf TRVLCOUNTER


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