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Beschreibung
vor 10 Monaten
In dieser Folge von „Sinnerfüllt. Humanistische
Lebensgeschichten“ gewährt Eva Creutz vom Düsseldorfer
Aufklärungsdienst Einblicke in ihre säkulare Weltanschauung und
ihr Engagement für eine konsequente Trennung von Staat und
Kirche. Der Verzicht auf Religion bedeutet für sie dabei
keineswegs einen Verzicht auf Gemeinschaft – ganz im Gegenteil.
Humanismus ist für Creutz nicht nur eine Überzeugung, sondern
auch ein Gefühl, das sich in der Verbundenheit mit anderen
Menschen ausdrückt. Wenn Menschen füreinander da sind und sich in
Krisenzeiten beistehen, braucht es keinen Gott, der leere
Versprechungen macht und deren Erfüllung auf ein ungewisses Leben
nach dem Tod vertagt.
Eva Creutz’ Erzählungen zeigen eindrucksvoll, wie wertvoll es
sein kann, sich ganz auf das Hier und Jetzt zu konzentrieren –
auch und gerade dann, wenn uns persönliche Schicksalsschläge das
Leben erschweren. Zugleich beleuchten sie den Umstand, dass unser
Privatleben immer auch politisch ist. Wenn andere sich daran
stören, was wir (nicht) glauben oder wen wir lieben, bleibt uns
nichts anderes übrig, als diesen Anfeindungen mit guten
Argumenten, Haltung und Tatkraft zu begegnen, um unsere (noch)
offene Gesellschaft zu verteidigen.
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