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Beschreibung
vor 2 Monaten
In dieser anekdotenreichen Folge von Sinnerfüllt erzählt Horst
Marschall, Professor für Geowissenschaften, ausführlich von
seiner Schul- und Studienzeit, wobei erstere alles andere als
geradlinig verlaufen ist. Sein Beispiel zeigt, dass antiquierte
Lehrmethoden selbst klugen und interessierten Kindern das Lernen
schwer machen können. In starkem Kontrast dazu steht für ihn die
intellektuelle Freiheit während seiner eigenen Studienzeit und
späteren Berufslaufbahn.Inhaltlich rückt Marschall die drohende
und zum Teil bereits eingetroffene Klimakatastrophe in den Fokus
des Interviews und plädiert nachdrücklich dafür, trotz der
aktuellen geopolitischen Konflikte in der Nähe Europas den
Klimaschutz stärker voranzutreiben. Er betont, dass der
Klimawandel nicht „nur“ die Vielfalt und Schönheit der
biologischen Umwelt dezimiert, sondern auch das Überleben der
menschlichen Zivilisation gefährdet. Kipppunkte wie das Aussetzen
des Golfstroms werden allen Berechnungen zufolge bei zu hoher
globaler Erwärmung weite Teile des Globus unbewohnbar machen.
Dabei warnt Marschall jedoch auch vor Fatalismus angesichts der
politischen Schwierigkeiten, das 1,5-Grad-Limit einzuhalten. So
wären 1,6 Grad globale Erwärmung im Vergleich zum
vorindustriellen Niveau zwar deutlich schlimmer als 1,5 Grad,
aber immer noch deutlich besser als 1,7 Grad. Letztlich gilt:
jedes bisschen CO2-Einsparung zählt!
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