Unbeugsam und kompromissbereit im Bundestag – mit Ingrid Matthäus-Maier

Unbeugsam und kompromissbereit im Bundestag – mit Ingrid Matthäus-Maier

vor 4 Monaten
53 Minuten
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Beschreibung

vor 4 Monaten

In dieser Folge von „Humanistische Lebensgeschichten“ ist die
ehemalige Bundestagsabgeordnete und ehemalige Chefin der
KfW-Bankengruppe Ingrid Matthäus-Maier zu Gast. Wer den
Dokumentarfilm „Die Unbeugsamen“ von 2020 gesehen hat, kennt die
sozialliberale Vorkämpferin der 70er, 80er und 90erJahre bereits.


Matthäus-Maier lässt in dem Gespräch prägende Etappen ihrer
Biografie und politischen Arbeit Revue passieren: Von 1976 bis
1999 gehörte sie dem Bundestag an – zunächst für die FDP in der
sozialliberalen Koalition unter Willy Brandt, ab 1983 dann für
die SPD. Sie berichtet unter anderem von der Neugestaltung der
gesetzlichen Regelung des Schwangerschaftsabbruchs nach der
Wiedervereinigung sowie von sexuellen Übergriffen im Bundestag,
deren Zeugin sie wurde. Mit Blick auf die heutige Lage hebt sie
die Bedeutung politischer Kompromisse hervor. Zugleich weiß
Matthäus-Maier aus Erfahrung: Manchmal mussman ein Amt
niederlegen, um integer zu bleiben. Vor diesem Hintergrund könne
sie dem politischen Nachwuchs nur raten, stets über einen soliden
Plan B außerhalb der Politik zu verfügen.


Hinweis: Die Folge wurde am 30. September aufgezeichnet und
bildet daher nicht den aktuellen Stand rund um die
Grundsicherungsdebatte ab.
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