Dr. Jörg-Heiner Möller: Ich bin traurig und wütend

Dr. Jörg-Heiner Möller: Ich bin traurig und wütend

vor 2 Tagen
43 Minuten
Podcast
Podcaster

Beschreibung

vor 2 Tagen

Dr. Jörg-Heiner Möller schlägt erneut Alarm: In einem bewegenden
Gespräch mit Johannes Clasen berichtet der Kardiologe von
dramatischen Krankheitsverläufen nach der Impfung, warnt vor der
zerstörerischen Wirkung des Spike-Proteins und prangert das
systematische Wegsehen von Behörden und Ärzten an. Sein Fazit:
Post-Vac ist real – und ein Skandal, der ihn traurig und wütend
macht.


Dr. Jörg-Heiner Möller kam bereits im Oktober 2024 im Rahmen des
Projekts „geimpft-geschädigt-geleugnet“ zu Wort. Vor kurzem
trafen sich Johannes Clasen und Dr. Möller zu einem berührenden
Update-Gespräch, in dem der Kardiologe und ehemalige Chefarzt
eines kleinen bayerischen Krankenhauses erneut seine
erschütternden Erfahrungen mit der sogenannten
„Post-Vac-Erkrankung“ schilderte.


Die Krankheitsbilder, die er beschreibt, sind beängstigend und
werfen ernsthafte Fragen zu den Folgen der Impfung auf. Besonders
schockierend ist die Tatsache, dass viele der Betroffenen – trotz
schwerwiegender Symptome – noch immer nicht als „Impfgeschädigte“
anerkannt werden.


Seiner Beschreibung nach ist Post-Vac eine „nach der Impfung
neu aufgetretene, einer Autoimmunerkrankung ähnliche
Systemerkrankung, (…) die spontan so gut wie nicht weggeht.“


Symptome wie schwere Müdigkeit, kognitive Störungen und
autoimmune Dysautonomie bestimmen seither das Leben dieser
Patienten. Viele seien, so Möller, aufgrund dieser
Beschwerden „arbeitsunfähig und aus dem Leben rausgeworfen.“


Der Zusammenhang mit dem Spikeprotein, das durch die Impfung in
den Körper gelangt, ist für Möller unbestreitbar: Dieses Protein
sei nämlich „ein hoch immunogenes Protein, das bei … vielen
Patienten zu einer überschießenden Immunantwort führt“, so dass
eine „Inflammationskaskasde, … die in vielem noch überhaupt
nicht verstanden ist“, in Gang gesetzt werde. Möllers Befürchtung
ist, dass dieses Spikeprotein „nie wieder aus dem Körper
rauszugehen scheint.“ Deswegen, so seine düstere Prognose,
sei „diese Erkrankung nicht heilbar.“ Vielmehr
werde „diese Inflammationskaskade aufrecht … erhalten“, da
das Spike-Protein „immer weiter produziert wird, immer
weiter ein Reiz für den Körper ist.“


Die zentrale Rolle des Spike-Proteins bei der Entstehung der
Erkrankung erklärt auch die Ähnlichkeit mit dem
Post-Covid-Syndrom, mit dem Unterschied, dass bei Post-Covid die
Symptome durch das Virus-Spike selbst ausgelöst werden, bei
Post-Vac hingegen durch die impfinduzierten Spikes. Zudem ist
Möllers Einschätzung nach Post-Vac die schwerere Erkrankung. Der
labortechnische Nachweis des Spikeproteins erfolgt „in
Exosomen, Immunzellen und im Serum“, erklärt Dr. Möller. Labore
wie MMD Magdeburg und das MWGFD-Labor-Inmodia GmbH
seien dazu in der Lage. Doch trotz dieser eindeutigen Befunde
blieben die Impfschäden weitgehend unberücksichtigt, so seine
bittere Erkenntnis. Die medizinische Gemeinschaft lehne es
weiterhin ab, diese neue Erkrankung anzuerkennen. Diese zeige
sich auch in der Weigerung der Kostenträger, die Untersuchungen
zur Detektion der Spike-Proteine und der Differenzierung zwischen
Virus- und Impfspike zu bezahlen.


Ein weiterer erschreckender Aspekt in Dr. Möllers Schilderungen
ist der Widerstand vieler Ärzte, sich mit den Auswirkungen der
Impfung auseinanderzusetzen. So berichtet er von einem Vorfall,
bei dem er von einem örtlichen Hausarzt beschimpft wurde, weil er
ihn gebeten hatte, eine Patientin, die nie an Corona erkrankt
gewesen war, aber unter starker Müdigkeit und rezidivierenden
Fieberschüben sowie einer hohen Spike-Konzentration im Serum
litt, als Impfgeschädigte zu melden. Diese ablehnende Reaktion
sei leider keine Ausnahme, sondern spiegele eine weit verbreitete
Tendenz wider: Viele Ärzte kämen oft nicht damit zurecht, dass
sie mit ihrer Impfung, mit der sie „eigentlich etwas
Positives bewirken wollten, Schaden angerichtet
haben.“ Zudem sei das offizielle Narrativ ein anderes
gewesen:


„Es gab keine Äußerungen von Politikern, von Ärzten, von Medien,
wo es nicht hieß, Impfnebenwirkungen sind gering.“


So entstand eine „projizierte Wirklichkeit“, in der es
niemand mehr wagte, Impfnebenwirkungen überhaupt wahrzunehmen
oder darüber zu sprechen:


„Meine Patienten berichten mir, dass sie, wenn sie sagten, das
ist aber erst seit der Impfung aufgetreten, dieses oder jenes
Symptom, dass sie teilweise aus Praxen rausgeschmissen wurden.
Das wollte keiner hören. Von daher entstand so eine politische
Denke, dass diese Impfung komplett sicher sei.“


Es ist Dr. Möller deutlich anzusehen, dass ihn das Schicksal
seiner Patienten persönlich sehr berührt. So schildert er den
Fall eines 28-jährigen Studenten, der nach der Impfung eine
Myokarditis mit bösartigen Herzrhythmusstörungen entwickelte, die
seine Lebenserwartung deutlich verkürzt. Dieser junge Mann sei,
obwohl er in der Charité behandelt worden sei, nicht als
Impfgeschädigter anerkannt. Der Grund könne sein, so Möller, dass


„Impfschäden an den Universitäten auch unter den Bereich der
politischen Correctness fallen, da will man lieber nicht dran
rühren. Das ist für mich auch ein denkerisches Brett vorm Kopf.“


Möller beklagt: „Es müssten mehr Wissenschaftler sagen, wir
gehen dem mal nach.“ Die Realität ist jedoch,
dass „kein Fachblatt, das … veröffentlicht.“


So wie seine Beobachtungsstudie, die über ein Jahr mit 350
Patienten durchgeführt wurde, nicht veröffentlicht wurde. In dem
Patientenklientel dieser Studie waren zwei Patienten mit
amyotropher Lateralsklerose. [Anm, de. Red.: Die Amyotrophe
Lateralsklerose, kurz ALS, ist eine fortschreitende
Erkrankung der Bewegungsneuronen, die zu Muskellähmung führt. Die
Krankheit ist nicht heilbar und führt – meist innerhalb weniger
Jahre – zum Tod. ]


„Das ist eine tödliche Erkrankung, … fortschreitend, … sieht man
als Mediziner selten in seiner beruflichen Laufbahn. Ich habe nur
ein oder zwei in 40 Jahren gesehen.“


Das Auffällige war: „Beide sagten, das Zittern hat am Tag
der Impfung angefangen.“ Beide Patienten seien mittlerweile
nach einem ungewöhnlich schnellen Krankheitsverlauf verstorben
und waren auch nicht als Impfgeschädigte anerkannt: „Das ist
jetzt zufällig zeitgleich, so wird gesagt.“


Dabei müsste es „eigentlich den Fachgesellschaften
auffallen, dass mehr amyotrophe Lateralsklerose, mehr
rheumatische Erkrankungen, mehr plötzlicher Herztod auftauchen,
und man müsste eigentlich Alarm schlagen“, so Dr. Möller weiter.
Doch das Gegenteil sei der Fall. Das Thema werde unter den
Teppich gekehrt, alle diese Fälle würden weder in der Statistik
des PEI aufgenommen noch bei den Versorgungsämtern
registriert.


Doch das Problem gehe weit über die medizinische Erkenntnis
hinaus. Möller kritisiert insbesondere die Rolle des
Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) und anderer offizieller Stellen, die
die Krankheit nicht nur ignorierten, sondern auch aktiv daran
arbeiteten, sie kleinzureden.


„Das PEI ist das Institut, die oberste Behörde, die
dafür zuständig ist zu schauen, ob ein Impfstoff sicher ist oder
nicht.“


Die Mitarbeiter des PEI hätten aufgrund der Forschungen
des Nobelpreisträgers Weisman gewusst, dass es eine Gruppe von
Menschen gibt, die „mit chronischen Entzündungsreaktionen,
Autoimmunerkrankungen, Blutplättchenfunktionsstörungen und
Thrombusformation reagiert.“ Diese Personengruppe hätte, so
Möller, vor der Impfung identifiziert werden müssen. Weismans
Forschungsergebnisse wurden „im April 2018 veröffentlicht. …
Die Profis vom PEI, die sicher jedes Paper zur mRNA-Technik
kannten, haben das gewusst. D. h. man hat gewusst, dass eine
Gruppe so reagieren würde.“


Als oberste Bundesbehörde, die für die Impfstoffsicherheit
zuständig ist, hätte das PEI die Aufgabe gehabt, die
Arztpraxen hierfür zu sensibilisieren:


„Guckt, ob solche Leute mit Müdigkeit, Kopfschmerzen,
Gelenkschmerzen nach der Impfung auftauchen und meldet uns das
sofort auf eine einfache Weise. Dann hätte man schon relativ früh
sehen können: halt, halt, das müssen wir stoppen, das müssen wir
modulieren oder modifizieren, die Impfung. Das Gegenteil ist
passiert. Man hat die Statistik von Pfizer übernommen –
Schadensstatistik, keine eigene – man hat wie eine tibetanische
Gebetsmühle gesagt, die Impfschäden sind verschwindend gering,
und man hat in einer Weise, Sie merken meine Fassungslosigkeit,
weggeguckt und die Realität nicht gesehen. Dieses Verhalten, eine
Wirklichkeit auszublenden, in Verbindung mit einer Impfkampagne
des Staates ist für mich ein Verbrechen.“


Möller macht keinen Hehl daraus, dass er die Reaktion der
Behörden als schwerwiegenden Skandal sieht:


„Ich bin der Meinung, dass dieser Skandal mit dem Umgang mit
Impfnebenwirkungen um Dimensionen größer ist als der
Conterganskandal der 60er Jahre“.


Die Konsequenzen für die Betroffenen seien verheerend, und die
gesellschaftliche Reaktion darauf sei erschreckend.


„Man hat einen Schaden erzeugt, wo Leute nicht mehr arbeiten
können, wo Lebensglück weg ist, wo überhaupt keine Energie ist,
wo die Betroffenen sich nicht mehr freuen können, wo
Partnerschaften kaputtgehen, wo man durch das soziale Netz fällt
und ich behaupte, das hat man bei einer halben Million. Und das
mag keiner mehr hören. … Es interessiert keinen mehr, aber ich
hab die Patienten. Ich sehe sie, und sie werden alleine
gelassen.“


Möller fordert, dass die Post-Vac-Erkrankung endlich als
eigenständige Krankheit anerkannt wird. Dazu sei eine klare
Definition und bessere Diagnostik erforderlich. Wenn er in einer
Leitliniengruppe säße, würde Möller abfragen, ob folgende
Kriterien erfüllt sind:
Ist das Spikeprotein vorhanden? Gibt es agonistische
Rezeptorautoantikörper? Ist die schwere Müdigkeit als Leitsymptom
vorhanden? Treten kognitive Störungen auf? Bestehen Autonome
Dysautonomie Koordinationsstörungen Kopfschmerzen Sehstörungen
Posturales Tachykardiesyndrom (POTS)

Lägen sieben der genannten Kriterien vor, wäre es nach seiner
Definition Post-Vac.


„Das wäre … ein ganz praktischer Vorschlag, damit man… endlich
die Krankheit benennt, das ist Post Vac, damit die im
Krankheitskatalog auftaucht, damit die Krankenkassen endlich auch
sich an den Kosten beteiligen. … Wenn man die Krankheit
definieren will, wenn man sie definiert hat, hat das für die
Patienten auch den Vorteil, dass sie endlich anerkannt wird.“


Aber:


„So ein Vorschlag ist bislang nicht gekommen. … Wir haben diese
Erkrankung seit dreieinhalbJahren. Dass das noch nicht gemacht
worden ist auch einer der vielen Skandale.“


Möller, der nicht nur als Arzt, sondern auch als Partner einer
schwer an Post-Vac erkrankten Frau betroffen ist, leidet
persönlich an dem Versagen der Politik, der Behörden, der
Medizin:


„Ich hab die Krankheit zuerst an meiner Lebenspartnerin
kennengelernt und sehe jeden Tag das Elend, das sie auslöst.“


So resümiert er abschließend:


„Das macht Sie traurig, wenn Sie die Schicksale sehen, … da
weinen Sie auch …. das macht was mit Ihnen. … Wenn Sie sehen,
dass die gesamte Gesellschaft wegguckt, dann werden Sie traurig,
wütend. Bei mir ist beides da. Ich bin traurig und wütend.“


Medizinisches Fachpersonal, das ähnliche Erfahrungen gemacht hat,
bitten wir, uns diese mitzuteilen. Kontaktaufnahme ist möglich
über info@mwgfd.org. Vielen Dank!
15
15
Close