Gabriela: Wir rennen überall nur gegen Wände
29 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Gabriela Buxbaums Leidensweg begann vor ca. 3 Jahren und dauert
bis heute an. Motiviert von dem Versprechen der Regierung und der
Medien, durch die Impfung gegen Corona könne sie ihren
solidarischen Beitrag zur Beendigung der Pandemie leisten, und so
dabei helfen, dass wieder Normalität einkehren könne, ließ sie
sich im April und Mai 2021 mit dem Impfstoff von BioNTech impfen.
Heute bereut sie diese Entscheidung sehr.
Verspürte sie nach der ersten Injektion nur Müdigkeit,
entwickelte sie einige Wochen nach der zweiten Impfung rasende
Kopfschmerzen, die einen Krankenhausaufenthalt notwendig machten.
Die niederschmetternde Diagnose war: Hirnhautschwellung frontal
rechts und links. Parallel dazu entwickelte sich ein Zittern am
ganzen Körper, das sie bis heute einschränkt. Ein Ärztemarathon
folgte, viele Diagnosen, wie POTS (posturales
Tachykardiesyndrom), verschiedene Autoimmunprozesse wie Lupus,
Autoimmungastritis, autoimmune Darmentzündungen,
erhöhte GPCR-Autoantikörper, CFS mit einem Bell
Score von 20, PEM (Post-Exertionelle Malaise) mit
häufigen Crashs, Small Fiber Neuropathie oder Mikrothrombosen
wurden gestellt. Ernüchtert stellt sie fest:
„Wenn ich das gewusst hätte, was ich heute weiß, wäre ich ganz
sicher nicht Impfen gegangen. […] Aber ich wollt halt mithelfen.
[…] Ich hab klassisch alle Nebenwirkungen und alle Probleme die
man haben kann. […] Ich hab wirklich das volle Programm, ich hab
eigentlich alles.”
Ein Rollstuhl und ein Rollator sind ihr täglicher Begleiter
geworden. Es gibt sogar Tage, da hat sie keine Kraft zur
Körperpflege: „Da schaff ich nicht einmal
Zähneputzen.” Wurde zunächst der Zusammenhang mit der
Impfung von den Ärzten negiert, hat sie heute eine Post
Vac-Diagnose bestätigt bekommen. Dennoch gibt es immer noch
Ärzte, die sich weigern, die Verbindung zur Impfung herzustellen,
und sie mit der Diagnose „Long Covid” abzuspeisen: ein Unding für
Gabriela Buxbaum, die erst im April ’23 erstmalig an Corona
erkrankte, und während der Pandemie jeden zweiten Tag ein
negativen Test vorweisen konnte.
Aufgrund der Tatsache, dass Spikeproteine seit ihren Impfungen
anhaltend im Blut und im Gewebe nachweisbar sind, geht sie davon
aus, dass ihr Körper nach wie vor Spikes produziert. Und das,
obwohl diese, glaubt man dem
Mainstream-Narrativ, „eigentlich schon lange weg sein und
abgebaut sein” sollten. Leider ist ihrer Erfahrung nach die
Situation in Österreich für Impfgeschädigte mehr als
unbefriedigend. „Therapeutisch tut sich halt nicht sehr
viel, weil das halt alles mit sehr hohen Kosten verbunden
ist.” In Österreich werde nichts bezahlt, da es laut
gängigem Narrativ „keine Impfschäden“ geben würde. Notwendige
Hilfen wie Anlaufstellen, Ambulanzen, Fachleute, die ausgebildet
sind, die speziellen diagnostischen Verfahren zu interpretieren
und die richtige Therapie einzuleiten, fehlen. So wenden sich
viele österreichische Betroffene an überlaufene Praxen in
Deutschland. Lange Wartezeiten und hohe selbst zu zahlende Kosten
sind der Preis.
Gabriela Buxbaums Enttäuschung über das österreichische
Gesundheitssystem ist groß: Eigentlich habe es einen guten Ruf,
aber mittlerweile stelle es ihr „die Haare
auf.” Mittlerweile würden sogar bestehende Long
Covid-Ambulanzen wieder geschlossen, was bedeutet, dass Post
Vac-Erkrankte, die mit der Diagnose „Long Covid”
fehldiagnostiziert werden, nicht einmal mehr dort Hilfe erhalten
können. „Es wird halt runtergehalten”, stellt sie ernüchtert
fest. Die Ärzte stünden unter großem Druck der Ärztekammer. Viele
Mediziner hätten zu ihr gesagt, dass ihre Beschwerden von der
Impfung kämen, jedoch nur wenige wagten es, ihr dies auch
schriftlich zu bestätigen. Doch Gabriela Buxbaum ist eine
Kämpferin. Gemeinsam mit anderen Betroffenen hat sie den Verein
„Post Vac Syndrom Austria” gegründet, der mittlerweile knapp
1.100 Mitglieder zählt. Den Zusammenschluss aller Betroffenen
hält sie für wichtig. Unzählige Briefe hat der Verein an den
Gesundheitsminister und die Medien geschrieben, Kundgebungen
wurden organisiert.
Aber: „Es greift das heiße Thema niemand an. […] Wir rennen
überall an die Wand.” Gabriela Buxbaum hat Angst, eines
Tages als Pflegefall in einem Pflegeheim leben zu müssen,
da „es [..] immer weiter bergab” ginge. Aufgrund ihrer
Erfahrungen hat sie den Verdacht, dass die Regierung das Problem
mit den Impfgeschädigten aussitzen wolle, und zwar so lange, bis
die Betroffenen gestorben sind, und sich das Problem daher von
selbst gelöst hat.
Wir hoffen, dass durch diesen Beitrag und die gesamte
Interviewreihe die Situation der Impfgeschädigten von einer
breiten Öffentlichkeit wahrgenommen wird, um dadurch ein Umdenken
der Politik und der Ärzteschaft zu erwirken, sodass Gabriela
Buxbaums schreckliche Vermutung nicht wahr werden wird.
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