Verhandlungen mit dem Iran: Trug oder Hoffnung? | Von Claudia Töpper

Verhandlungen mit dem Iran: Trug oder Hoffnung? | Von Claudia Töpper

vor 2 Wochen
16 Minuten
0
0 0

Beschreibung

vor 2 Wochen

Ein Kommentar von Claudia Töpper.


In der vergangenen Woche berichtete der US-Präsident, Donald J.
Trump darüber, dass die USA mit dem Iran verhandeln würde. Der
Iran dementierte dies. Während einige bereits über den geistigen
Zustand des US-Präsidenten fachsimpelten, klärt sich nun die Lage
langsam auf. Tatsächlich hat es zwischen den USA und dem Iran
Verhandlungen gegeben – nur nicht mit dem Obersten Führer und der
obersten Regierung des Iran, sondern mit der zweiten Riege der
iranischen Regierung. (1) Diese übernehme laut eines Informanten
des Publizisten, Thomas Röper, die eigentliche Führung des Iran,
so lange der Krieg anhalte. Bei dieser sogenannten zweiten Riege
handele es sich unter anderem um das iranische Militär. Von der
Existenz dieser Verhandlungen scheint laut des Informanten die
oberste iranische Regierung jedoch nichts gewusst zu haben. Zudem
lehnt diese nach wie vor jegliche Verhandlungen mit den USA ab.
(2)


Friedensgespräche


Laut tagesschau.de soll es nun aber die Möglichkeit geben, dass
es tatsächlich zu offiziellen Verhandlungen zwischen dem Iran und
den USA kommt. (3) Am Montag, den 30. März 2026 hat Pakistan
offiziell verkündet, sich als Vermittlungspartner anbieten zu
wollen. (4) Obwohl der pakistanische Außenminister, Ishaq Dar in
einer Fernsehansprache erklärte, dass beide Länder mit Pakistan
als Verhandlungsort einverstanden wären, blieben bisher
offizielle Stellungnahmen zu dem Angebot von den USA und dem Iran
aus. Auch fehlt eine klare Formulierung eines konkreten Ziels der
Gespräche, die schon nächste Woche aufgenommen werden sollen. (5)
Somit bleibt unklar, ob ein Waffenstillstand erzielt werden soll
oder ob sich die Gespräche zunächst nur um eine Lösung für die
Nutzung der Handelsstraße von Hormuz drehen. (6)


Aktuelle Lage im Irankrieg


Der Iran plant bereits ein Gesetzesvorhaben, welches vorsieht,
dass die Nutzung der Straße von Hormus nach dem Kriegsende
mautpflichtig werden soll. (7) Inoffiziell soll dies bereits zur
Anwendung kommen. So soll der Iran bereits jetzt für die Nutzung
der Straße von Hormuz pro Schiff 2 Millionen Dollar verlangen.
Diese sollen jedoch nicht in der Weltwährung Dollar gezahlt
werden, sondern in chinesischen Yuan. (8) Dies zieht eine
Kettenreaktion für den Weltmarkt nach sich, die massive Verluste
und Preissteigerungen zur Folge hat. Zum einen verliert der
Dollar als Weltwährung an Macht und Einfluss. Dies betrifft nicht
nur das Petro-Dollar-System und damit das Öl. Denn der US-Dollar
war bis vor kurzem noch das internationale Zahlungsmittel in der
Weltwirtschaft.


...https://apolut.net/verhandlungen-mit-dem-iran-trug-oder-hoffnung-von-claudia-topper/


Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
15
15
Close