"Liebe zeigt sich im Dienen" - Gespräch mit Irmela Preissner

"Liebe zeigt sich im Dienen" - Gespräch mit Irmela Preissner

vor 2 Tagen
15 Minuten
Podcast
Podcaster
Impulse zur Heiligen Schrift

Beschreibung

vor 2 Tagen
Im Podcast "Blick in die Bibel" am Gründonnerstag spricht Irmela
Preissner, Geschäftsführerin von "Biblische Reisen", mit
DOMRADIO-Redakteur Mathias Peter über die aktuelle Lage im Nahen
Osten. Sie erklärt, dass ihr Reiseunternehmen in Krisen
schnell reagiert, Infos sammelt und sich eng mit Partnern
austauscht, um die Sicherheit der Kunden zu gewährleisten. Wenn
nötig, werden Reisen abgesagt oder Gäste sogar ausgeflogen. Dabei
hilft ein starkes Netzwerk vor Ort.Im Evangelium zum Gründonnerstag
wäscht Jesus seinen Jüngern die Füße. Für Preissner ist das ein
Zeichen von Demut und echter Liebe. Jesus zeigt, dass es nicht um
Macht geht, sondern darum, anderen zu dienen. Dieses Beispiel soll
auch heute Mut machen, im Alltag füreinander da zu sein, zu helfen
und das eigene Ego zurückzustellen.Die Folge macht deutlich, wie
man diese Botschaft heute leben kann – und warum sie gerade in
schwierigen Zeiten so wichtig ist. Wer wissen will, was das konkret
für den eigenen Alltag bedeutet, sollte unbedingt reinhören.Aus dem
Johannesevangelium:Es war vor dem Paschafest. Jesus wusste, dass
seine Stunde gekommen war, um aus dieser Welt zum Vater
hinüberzugehen. Da er die Seinen liebte, die in der Welt waren,
liebte er sie bis zur Vollendung. Es fand ein Mahl statt und der
Teufel hatte Judas, dem Sohn des Simon Iskariot, schon ins Herz
gegeben, ihn auszuliefern. Jesus, der wusste, das ihm der Vater
alles in die Hand gegeben hatte und dass er von Gott gekommen war
und zu Gott zurückkehrte, stand vom Mahl auf, legte sein Gewand ab
und umgürtete sich mit einem Leinentuch. Dann goss er Wasser in
eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit
dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war. Als er zu
Simon Petrus kam, sagte dieser zu ihm: Du, Herr, willst mir die
Füße waschen? Jesus sagte zu ihm: Was ich tue, verstehst du jetzt
noch nicht; doch später wirst du es begreifen. Petrus entgegnete
ihm: Niemals sollst du mir die Füße waschen! Jesus erwiderte ihm:
Wenn ich dich nicht wasche, hast du keinen Anteil an mir. Da sagte
Simon Petrus zu ihm: Herr, dann nicht nur meine Füße, sondern auch
die Hände und das Haupt. Jesus sagte zu ihm: Wer vom Bad kommt, ist
ganz rein und braucht sich nur noch die Füße zu waschen. Auch ihr
seid rein, aber nicht alle. Er wusste nämlich, wer ihn ausliefern
würde; darum sagte er: Ihr seid nicht alle rein. Als er ihnen die
Füße gewaschen, sein Gewand wieder angelegt und Platz genommen
hatte, sagte er zu ihnen: Begreift ihr, was ich an euch getan habe?
Ihr sagt zu mir Meister und Herr und ihr nennt mich mit Recht so;
denn ich bin es. Wenn nun ich, der Herr und Meister, euch die Füße
gewaschen habe, dann müsst auch ihr einander die Füße waschen. Ich
habe euch ein Beispiel gegeben, damit auch ihr so handelt, wie ich
an euch gehandelt habe. (Joh 13,1-15)( Ständige Kommission für
die Herausgabe der gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen
Sprachgebiet)
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