"Karfreitag ist nicht das Ende" - Gespräch mit Irmela Preissner

"Karfreitag ist nicht das Ende" - Gespräch mit Irmela Preissner

vor 1 Tag
14 Minuten
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Impulse zur Heiligen Schrift

Beschreibung

vor 1 Tag
Am Karfreitag spricht Irmela Preissner von "Biblische Reisen" über
die Heilige Woche in Jerusalem, wie sie verläuft, wenn
Friedenszeiten sind. Gerade der Karfreitag ist zwar dann sehr voll
in Jerusalem, aber für viele Gläubige ein unvergessliches
Erlebnis!Das Evangelium schilder, wie sich Jesus am Kreuz noch um
seie Mutter und Jünger sorgt. Er kümmert sich bis zum Schluss um
die Menschen, die ihm nahe sind, und wünscht sich, dass sie
zukünftig aufeinander achten, sagt sie.Eine Folge, die trotz des
Todes am Kreuz die Hoffnung bringt, dass mit dem Tod doch nicht
alles aus ist!Aus dem Johannesevangelium: Sie übernahmen
Jesus. Und er selbst trug das Kreuz und ging hinaus zur sogenannten
Schädelstätte, die auf Hebräisch Golgota heißt. Dort kreuzigten sie
ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte
aber Jesus. Pilatus ließ auch eine Tafel anfertigen und oben am
Kreuz befestigen; die Inschrift lautete: Jesus von Nazaret, der
König der Juden. Diese Tafel lasen viele Juden, weil der Platz, wo
Jesus gekreuzigt wurde, nahe bei der Stadt lag. Die Inschrift war
hebräisch, lateinisch und griechisch abgefasst. Da sagten die
Hohepriester der Juden zu Pilatus: Schreib nicht: Der König der
Juden, sondern dass er gesagt hat: Ich bin der König der Juden.
Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben.
Nachdem die Soldaten Jesus gekreuzigt hatten, nahmen sie seine
Kleider und machten vier Teile daraus, für jeden Soldaten einen
Teil, und dazu das Untergewand. Das Untergewand war aber ohne Naht
von oben ganz durchgewoben. Da sagten sie zueinander: Wir wollen es
nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So
sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider
unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies taten die
Soldaten. Bei dem Kreuz Jesu standen seine Mutter und die Schwester
seiner Mutter, Maria, die Frau des Klopas, und Maria von Magdala.
Als Jesus die Mutter sah und bei ihr den Jünger, den er liebte,
sagte er zur Mutter: Frau, siehe, dein Sohn. Dann sagte er zu dem
Jünger: Siehe, deine Mutter! Und von jener Stunde an nahm sie der
Jünger zu sich. Danach, da Jesus wusste, dass nun alles vollbracht
war, sagte er, damit sich die Schrift erfüllte: Mich dürstet. Ein
Gefäß voll Essig stand da. Sie steckten einen Schwamm voll Essig
auf einen Ysopzweig und hielten ihn an seinen Mund. Als Jesus von
dem Essig genommen hatte, sprach er: Es ist vollbracht! Und er
neigte das Haupt und übergab den Geist. (Joh
19,16-30)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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