Judas‘ Verrat – warum lässt Jesus das zu? - Gespräch mit Irmela Preissner

Judas‘ Verrat – warum lässt Jesus das zu? - Gespräch mit Irmela Preissner

vor 3 Tagen
11 Minuten
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Impulse zur Heiligen Schrift

Beschreibung

vor 3 Tagen
In dieser Folge vom „Blick in die Bibel“ erzählt Irmela Preissner,
Geschäftsführerin bei „Biblische Reisen“, wie ihre Reiselust schon
in der Kindheit begann: Durch die Trennung ihrer Eltern reiste sie
in den Sommerferien meist mehr als andere Kinder und entdeckte früh
die Welt. Heute fasziniert sie am Reisen vor allem, wie ähnlich
sich Menschen überall sind – egal aus welchem Land oder welcher
Kultur. Danach geht es um das Evangelium vom Verrat des Judas.
Für Geld liefert er Jesus aus, doch seine Motive bleiben unklar.
Preissner erklärt, dass Jesus den Verrat kennt und zulässt, weil er
Teil eines größeren Plans ist. Gleichzeitig zeigt die Geschichte,
wie frei der Mensch ist, sich auch für das Falsche zu
entscheiden. Eine nachdenkliche Folge über Vertrauen, Schuld
und Menschlichkeit – die neugierig macht, tiefer einzutauchen.Aus
dem Matthäusevangelium:In jener Zeit ging einer der Zwölf namens
Judas Iskáriot zu den Hohepriestern und sagte: Was wollt ihr mir
geben, wenn ich euch Jesus ausliefere? Und sie boten ihm dreißig
Silberstücke. Von da an suchte er nach einer Gelegenheit, ihn
auszuliefern. Am ersten Tag des Festes der Ungesäuerten Brote
  gingen die Jünger zu Jesus und fragten: Wo sollen wir das
Paschamahl für dich vorbereiten? Er antwortete: Geht in die Stadt
zu dem und dem und sagt zu ihm: Der Meister lässt dir sagen: Meine
Zeit ist da; bei dir will ich mit meinen Jüngern das Paschamahl
feiern. Die Jünger taten, wie Jesus ihnen aufgetragen hatte, und
bereiteten das Paschamahl vor. Als es Abend wurde, begab er sich
mit den zwölf Jüngern zu Tisch. Und während sie aßen, sprach er:
Amen, ich sage euch: Einer von euch wird mich ausliefern. Da wurden
sie sehr traurig und einer nach dem andern fragte ihn: Bin ich es
etwa, Herr? Er antwortete: Der die Hand mit mir in die Schüssel
eintunkt, wird mich ausliefern. Der Menschensohn muss zwar seinen
Weg gehen, wie die Schrift über ihn sagt. Doch weh dem Menschen,
durch den der Menschensohn ausgeliefert wird! Für ihn wäre es
besser, wenn er nie geboren wäre. Da fragte Judas, der ihn
auslieferte: Bin ich es etwa, Rabbi? Jesus antwortete: Du sagst es.
(Mt 26,14-25)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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