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Beschreibung
vor 1 Tag
Im Podcast "Blick in die Bibel" spricht DOMRADIO.DE-Moderator
Mathias Peter mit Irmela Preissner, Geschäftsführerin bei
"Biblische Reisen" über den Karsamstag. Zum Einstieg erzählt sie
persönlich, wie sie die Kartage und Ostern erlebt: ruhig, oft mit
Spaziergängen oder Gottesdienst – eine Zeit zum Innehalten. Auch
Familie, gutes Essen und Gemeinschaft gehören für sie dazu.Im
Evangelium geht es um die Grablegung Jesu. Preissner erklärt, warum
die vielen Details wichtig sind: Sie sollen zeigen, dass alles
wirklich so passiert ist. Der Glaube basiert für sie nicht auf
Geschichten, sondern auf echten Ereignissen.In ihrer Auslegung
beschreibt sie die besondere Stimmung dieses Tages: Leere, Zweifel
und Warten. Gott scheint fern, nichts passiert. Genau das sei
schwer auszuhalten. Doch ihre Botschaft ist klar: Auch in den
dunkelsten Momenten ist man nicht allein – und das Ende ist nicht
der Tod.Eine ruhige, tiefgehende Folge, die Hoffnung schenkt und
neugierig macht.Aus dem Johannesevangelium:Weil Rüsttag war und die
Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten – dieser
Sabbat war nämlich ein großer Feiertag –, baten die Juden Pilatus,
man möge ihnen die Beine zerschlagen und sie dann abnehmen. Also
kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem
andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus
kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die
Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in
seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der es
gesehen hat, hat es bezeugt und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß,
dass er Wahres sagt, damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen,
damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein
zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den
blicken, den sie durchbohrt haben. Josef aus Arimathäa war ein
Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur im Verborgenen. Er
bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus
erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab. Es kam auch
Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er
brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Sie
nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden,
zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen
Begräbnis Sitte ist. An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war
ein Garten und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch
niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und
weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei. (Joh
19,31-42)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
Mathias Peter mit Irmela Preissner, Geschäftsführerin bei
"Biblische Reisen" über den Karsamstag. Zum Einstieg erzählt sie
persönlich, wie sie die Kartage und Ostern erlebt: ruhig, oft mit
Spaziergängen oder Gottesdienst – eine Zeit zum Innehalten. Auch
Familie, gutes Essen und Gemeinschaft gehören für sie dazu.Im
Evangelium geht es um die Grablegung Jesu. Preissner erklärt, warum
die vielen Details wichtig sind: Sie sollen zeigen, dass alles
wirklich so passiert ist. Der Glaube basiert für sie nicht auf
Geschichten, sondern auf echten Ereignissen.In ihrer Auslegung
beschreibt sie die besondere Stimmung dieses Tages: Leere, Zweifel
und Warten. Gott scheint fern, nichts passiert. Genau das sei
schwer auszuhalten. Doch ihre Botschaft ist klar: Auch in den
dunkelsten Momenten ist man nicht allein – und das Ende ist nicht
der Tod.Eine ruhige, tiefgehende Folge, die Hoffnung schenkt und
neugierig macht.Aus dem Johannesevangelium:Weil Rüsttag war und die
Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten – dieser
Sabbat war nämlich ein großer Feiertag –, baten die Juden Pilatus,
man möge ihnen die Beine zerschlagen und sie dann abnehmen. Also
kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem
andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. Als sie aber zu Jesus
kamen und sahen, dass er schon tot war, zerschlugen sie ihm die
Beine nicht, sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in
seine Seite und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Und der es
gesehen hat, hat es bezeugt und sein Zeugnis ist wahr. Und er weiß,
dass er Wahres sagt, damit auch ihr glaubt. Denn das ist geschehen,
damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein
zerbrechen. Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den
blicken, den sie durchbohrt haben. Josef aus Arimathäa war ein
Jünger Jesu, aber aus Furcht vor den Juden nur im Verborgenen. Er
bat Pilatus, den Leichnam Jesu abnehmen zu dürfen, und Pilatus
erlaubte es. Also kam er und nahm den Leichnam ab. Es kam auch
Nikodemus, der früher einmal Jesus bei Nacht aufgesucht hatte. Er
brachte eine Mischung aus Myrrhe und Aloe, etwa hundert Pfund. Sie
nahmen den Leichnam Jesu und umwickelten ihn mit Leinenbinden,
zusammen mit den wohlriechenden Salben, wie es beim jüdischen
Begräbnis Sitte ist. An dem Ort, wo man ihn gekreuzigt hatte, war
ein Garten und in dem Garten war ein neues Grab, in dem noch
niemand bestattet worden war. Wegen des Rüsttages der Juden und
weil das Grab in der Nähe lag, setzten sie Jesus dort bei. (Joh
19,31-42)( Ständige Kommission für die Herausgabe der
gemeinsamen liturgischen Bücher im deutschen Sprachgebiet)
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