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Beschreibung
vor 5 Tagen
In dieser Folge von Inside The Rabbithole sprechen
Florian Sonneborn und Constanze Lay über politische Haltung in
Bars und Gastronomie.
Wann sollte man sich positionieren? Welche Risiken entstehen für
den Betrieb? Und welche Verantwortung haben Barbetreiber:innen
gegenüber Team und Gästen?
Anhand konkreter Beispiele aus der Barszene geht es um:
– Rassismus und klare Haltung („Love Drinks, Hate Racism“)
– Hausrecht und der Umgang mit schwierigen Gästen
– „Keine Drinks für Nazis“ – Erfahrungen aus der Praxis
– Sexismus und gesellschaftliche Verantwortung
– Teamführung, Autonomie und Grenzen im Service
– Gleichberechtigung und Frauen in der Barbranche
Außerdem sprechen wir über unseren eigenen Code of Conduct und
warum wir eine externe Ombudsperson einführen wollen.
Eine ehrliche Folge über Führung, Verantwortung und Realität
hinter der Bar.
00:00 Intro – DBU Roundtable & Vortrag
01:37 Erste politische Statements in Bars
03:47 Klare Haltung vs. wirtschaftliches Risiko
06:25 „Keine Drinks für Nazis“ – eigene Erfahrungen
07:42 Fensterdemo
11:27 Sexismus & gesellschaftliche Verantwortung
15:04 Team-Autonomie & Hausrecht
16:48 Selbstbewusstsein im Service
20:25 Frauen in der Barbranche
27:23 Code of Conduct & Outro
Florian Sonneborn:
In dieser Folge geht es um Bars und Politik – und um Politik in
Bars. Guten Abend, Constanze.
Constanze Lay:
Guten Abend, Flo.
Florian:
Wir kommen von einem langen Arbeitstag. Beim DBU Roundtable haben
wir über Kostensenkung und Prozessoptimierung gesprochen.
Constanze:
Und danach ging es um Sichtbarkeit und Social Media. Der Vortrag
lief gut, und ich habe mich wohler gefühlt als erwartet.
Florian:
Danke an Coco und Annika für die Organisation.
Constanze:
Der Austausch ist extrem wichtig.
Florian:
Kommen wir zum Thema: Sollten Bars politisch sein?
Ein frühes Beispiel für mich war „Love Drinks, Hate Racism“.
Constanze:
Den hatten wir lange – und später selbst adaptiert. Eine klare
Botschaft.
Florian:
Wir sind uns einig: Bars sollten Haltung zeigen.
Constanze:
Ein prägendes Beispiel war die Goldene Bar, die eine
AfD-Politikerin rausgeworfen hat.
Florian:
Mit spürbaren Konsequenzen. Haltung hat ihren Preis.
Florian:
Wir hatten selbst ein Plakat: „Keine Drinks für Nazis“.
Constanze:
Und Gäste haben uns darauf angesprochen. Unsere Antwort war klar
– und sie sind gegangen.
Florian:
Es hat funktioniert.
Constanze:
Aktuell hängen bei uns Plakate gegen sexualisierte Gewalt.
Mein Favorit: „Not every man, but every woman.“
Florian:
Meiner: „Educate your son“.
Constanze:
Wichtig ist, sich weiterzuentwickeln.
Florian:
Und klare Grenzen zu setzen.
Constanze:
Der Gast ist nicht immer König.
Florian:
Bei uns kann jedes Teammitglied Gäste rauswerfen.
Constanze:
Niemand soll mit respektlosen Gästen arbeiten.
Florian:
Das braucht Selbstbewusstsein.
Constanze:
Und genau das spüren Gäste.
Florian:
Ein weiteres Thema: Frauen in der Barbranche.
Constanze:
Viele Frauen in Führungsrollen – aber Veranstaltungen sind oft
männlich geprägt.
Florian:
Eher fehlende Awareness als Absicht.
Constanze:
Strukturen reproduzieren sich.
Florian:
Zum Abschluss: Unser Code of Conduct.
Constanze:
Mit externer Ombudsperson.
Florian:
Ein wichtiger Schritt.
Constanze:
Absolut.
Florian:
Schöne Feiertage – bis in zwei Wochen.
Constanze:
Tschüss.
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