Podcaster
Episoden
03.03.2026
49 Minuten
Beschreibung
In dieser Episode sprechen Florian und Constanze über
Mitarbeiter:innen – und darüber, wie sich ihre Haltung über die
Jahre verändert hat: vom holprigen Einstieg ohne Struktur bis zu
klaren Standards, die heute das Rabbithole-Team prägen.
Es geht um Arbeitsverträge, faire Rahmenbedingungen, die Realität
von Minijobs, den „hausgemachten“ Fachkräftemangel – und warum
vier Tage im Wochenrhythmus oft mehr Sinn ergeben als fünf.
Außerdem: Nähe und Distanz im Team, wann Lästern normal (und
gesund) ist, und was passiert, wenn Konflikte nicht dort landen,
wo sie hingehören.
Ein besonders prägender Moment: eine eskalierte
Klamottendiskussion nach der Weihnachtsfeier – und warum daraus
am Ende eine klare, für alle geltende Regel wurde. Dazu sprechen
wir über Probeschichten, Bauchgefühl bei Einstellungen,
betriebliche Altersvorsorge und die Frage: Arbeiten wir wirklich
„auf Augenhöhe“ – oder ist das eine romantische Vorstellung?
Am Ende interessiert uns eure Perspektive: Was macht für euch
gute Chefs, gute Teams und gute Zusammenarbeit aus?
Kapitel
00:00 – Intro: „Mitarbeiter“ vs. „Personal“: Sprache &
Haltung
01:05 – Die eigenen Erfahrungen als Angestellte
12:15 – Regeneration und „social battery“
14:15 – Fachkräftemangel: hausgemacht?
19:00 – Nähe/Distanz im Team: Arbeiten mit Freunden?
20:53 – Konflikte
30:57 – Vom Suchen und Finden
38:20 – Wie ein starkes Team entsteht:
43:00 – Weiterentwicklung fördern
47:00 – Abschlussfrage: Was ist euch wichtig an guter
Zusammenarbeit?
Transkript: Das vollständige Transkript zur
Folge findet ihr demnächst auf www.the-rabbithole.de
In dieser Folge sprechen wir über unsere Erfahrungen mit
Mitarbeitenden in der Gastronomie – von den eigenen Anfängen ohne
klare Verträge bis hin zu unserem heutigen Teammodell im
Rabbithole.
Wir erzählen, wie wir selbst als Angestellte gearbeitet haben:
ohne bezahlte Krankheitstage, ohne geregelte Urlaubsansprüche,
mit vier bis fünf Tagen Wochenenddienst und wenig Struktur. Wir
sprechen über ausbleibende Gehälter, fehlende Verträge und
darüber, warum viele Probleme der Branche nicht neu sind –
sondern über Jahre hausgemacht wurden.
Ein Schwerpunkt der Folge: der viel zitierte Fachkräftemangel.
Ist er wirklich ein Mangel – oder eher das Ergebnis schlechter
Arbeitsbedingungen? Welche Rolle hat Corona gespielt? Und warum
glauben wir, dass sich nur etwas ändert, wenn sich Betriebe
ehrlich hinterfragen?
Außerdem geht es um:
Vier-Tage-Woche in der Gastronomie
Nähe und Distanz im Team
Freundschaft und Abhängigkeit
Konfliktkultur und Lästern über Chefs
Eine eskalierte Dresscode-Diskussion nach einer
Weihnachtsfeier
Warum klare Kommunikation bei Einstellungen entscheidend ist
Bauchgefühl vs. Lebenslauf
Warum wir heute nur noch mit Festangestellten arbeiten
Verantwortung gegenüber Gästen – und gegenüber dem Team
Betriebliche Altersvorsorge in einer Branche mit begrenzten
Löhnen
Wir sprechen offen darüber, welche Fehler wir gemacht haben,
warum wir lange zu optimistisch eingestellt haben – und was sich
dadurch verändert hat.
Am Ende bleibt die Frage:
Arbeiten wir wirklich auf Augenhöhe – oder tragen wir als Inhaber
immer die letzte Verantwortung?
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17.02.2026
31 Minuten
Wie wird aus einer Einzelunternehmerin ein Betreiber-Duo – und
wie trennt man Beziehung und Geschäft sauber?
In Folge 2 sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über die
Zeit nach der Gründungsphase von The Rabbithole: über Corona,
Rollenverteilung, Teamdynamik und die Entscheidung, gemeinsam
Unternehmer zu werden.
Nach den ersten stabilen Jahren entwickelte sich The Rabbithole
weiter – unter anderem als Zigarrenbar mit klarer
Service-Handschrift und strukturierten Abläufen. Dann kam der
Lockdown. Die Pandemie brachte Stillstand, Unsicherheit – und
gleichzeitig neue Perspektiven.
Florian kam zunächst als Unterstützung für Corona-Kontrollen und
Gästemanagement ins Abendgeschäft. Aus einer temporären Lösung
wurde eine feste Rolle – zunächst als Host, später als
Mitgestalter von Abläufen, Technik und baulichen Veränderungen.
Parallel entstand die Frage: Wie geht es weiter?
Die beiden sprechen offen über:
· Spannungen im Team
durch neue Rollen
· Gastgeberverständnis
und Serviceoptimierung
· die Entscheidung gegen
ein Angestelltenverhältnis
· die Ausarbeitung einer
gemeinsamen Gesellschaft
· Machtverteilung,
Aufgabenbereiche und Vertragsgestaltung
· die Herausforderung,
Paar- und Geschäftsebene zu vereinen
Ein Gespräch über Vertrauen, Verantwortung, Eitelkeit, Struktur
und darüber, warum langfristige Partnerschaften klare Regeln
brauchen.
Kapitelübersicht
00:00 Intro
00:30 Etablierung
01:35 Thema Stehplätze
04:40 Corona
07:30 Kennenlernen
11:55 Neustart
13:30 Host
15:10 Spannungen
20:30 Strukturarbeit
23:20 Beteiligung
25:00 Vertragsgestaltung
28:00 Partnerschaft
30:00 Ausblick
In Folge 2 von Inside The Rabbithole – vor und hinter der
Bar sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über die
Zeit nach der Aufbauphase der Bar und über den Übergang von einer
Einzelunternehmerin zu einer gemeinsamen Gesellschaft.
Nach der Etablierung als Zigarrenbar mit klarer
Servicephilosophie folgte mit Corona ein massiver Einschnitt.
Lockdowns, Auflagen und Unsicherheit bestimmten den Alltag.
Gleichzeitig entstand Raum für Veränderung: Florian unterstützte
zunächst bei Corona-Kontrollen und entwickelte sich schnell zum
festen Bestandteil des Abendgeschäfts.
Aus praktischer Unterstützung wurde strukturelle Mitgestaltung:
Serviceabläufe, Technik, bauliche Optimierungen und strategische
Weiterentwicklung wurden gemeinsam gedacht. Doch mit der
zunehmenden Einbindung stellte sich die zentrale Frage:
Angestelltenverhältnis oder Beteiligung?
Die beiden sprechen offen über Eitelkeit, Verantwortung,
Machtverteilung und darüber, warum sie sich bewusst gegen eine
50/50-Konstellation entschieden haben. Ein Jahr intensiver
Gespräche führte zu einer detaillierten vertraglichen Lösung –
inklusive Regelungen für Trennung, Krankheit und Erbfolge.
Folge 2 zeigt, wie unternehmerische Klarheit und persönliche
Beziehung miteinander vereinbar sein können – wenn Struktur,
Kommunikation und Vertrauen stimmen.
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03.02.2026
34 Minuten
Wie gründet man eine Bar – ohne Investor, ohne Blaupause und mit
wenig Kapital?
In Episode 1 sprechen Constanze Lay und Florian Sonneborn über
die Entstehung von The Rabbithole in Hamburg: über Bankgespräche,
Umbau, Eigenleistung und die Verantwortung, unternehmerische
Entscheidungen allein zu tragen.
Constanze hat die Bar 2016 allein gegründet. Florian ist fünf
Jahre später als Partner eingestiegen. Gemeinsam blicken sie
zurück auf die Anfangszeit und ordnen ein, was sie heute anders
sehen würden – und was sich bewährt hat.
Ein Gespräch über Zahlen, Bauchgefühl und darüber, was es
bedeutet, eine Bar nicht nur zu eröffnen, sondern langfristig zu
tragen.
Inside The Rabbithole – vor und hinter der Bar ist ein
Podcast über Bararbeit, Unternehmertum und das Leben hinter dem
Tresen.
Zusammenfassung:
In dieser ersten Episode von Inside The Rabbithole – vor und
hinter der Bar blicken Constanze Lay und Florian Sonneborn
ausführlich auf die Entstehungsgeschichte von The Rabbithole
zurück.
Constanze beschreibt, wie sie 2015/2016 in Hamburg eine Lücke in
der Barszene wahrgenommen hat: Entweder legere, qualitativ
schwankende Bars oder sehr formelle High-Class-Hotelbars. Ihre
Idee war ein Mittelweg – eine Bar mit hohem handwerklichem
Anspruch und gutem Service, aber ohne Schwellenangst. Eine
Nachbarschaftsbar, in die man im Hoodie genauso gehen kann wie im
Anzug.
Ein zentrales Thema der Folge ist die Entscheidung zur
Selbstständigkeit. Constanze spricht offen darüber, warum sie
sich bewusst gegen ein Angestelltenverhältnis entschieden hat und
warum sie Verantwortung und Entscheidungsfreiheit als essenziell
empfand – auch wenn das bedeutete, alle Risiken selbst zu tragen.
Erfahrungen aus früheren Stationen, unter anderem aus dem Aufbau
der Clockers Bar, haben diese Haltung maßgeblich geprägt.
Ausführlich geht es um das Thema Finanzierung: von einem naiven
ersten Businessplan über die Zusammenarbeit mit der Dehoga bis
hin zu Bankgesprächen, Absagen, Zusagen und der letztlich
erfolgreichen Kreditfinanzierung. Constanze schildert, warum
private Darlehen für sie nie infrage kamen und wie sie mit
vergleichsweise wenig Kapital den Ausbau der Bar realisiert hat –
inklusive Eigenleistung, Hilfe aus dem Freundeskreis und sehr
detaillierter Planung.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den praktischen
Herausforderungen der Eröffnung: technische Probleme,
unterschätzte Kosten für Kleinteile, Strom- und Starkstromfragen,
Lieferprobleme und der komplette Ausbau ohne Handwerksfirmen.
Besonders prägend waren dabei Improvisation, Durchhaltevermögen
und die Bereitschaft, Fehler in Kauf zu nehmen.
Emotional wird es beim Rückblick auf die ersten Betriebsjahre.
Die Anfangszeit war geprägt von leeren Abenden, sehr niedrigen
Umsätzen und der ständigen Frage, ob man die richtigen
Entscheidungen getroffen hat. Constanze beschreibt offen die
Zweifel, die Unsicherheit und den Druck, gerade wenn gut gemeinte
Ratschläge von außen dazukommen. Gleichzeitig wird deutlich, wie
wichtig Geduld, Konsequenz und das Vertrauen in die eigene Idee
waren.
Zum Ende der Folge reflektiert Constanze, warum es rückblickend
ein Vorteil war, nicht sofort mit großem Budget zu starten,
sondern den Laden Schritt für Schritt wachsen zu lassen. Viele
Entscheidungen, die heute selbstverständlich erscheinen, konnten
sich erst durch den laufenden Betrieb entwickeln.
Die Episode schließt mit einem Ausblick: In der nächsten Folge
geht es um Florians Einstieg während der Corona-Zeit, die
Gestaltung der Partnerschaft – vertraglich wie menschlich – und
darum, wie sich The Rabbithole in den folgenden Jahren
weiterentwickelt hat.
00:00 Intro & Vorstellung
00:34 Die ursprüngliche Idee von The Rabbithole
02:30 Warum Selbstständigkeit?
06:00 Finanzierung & Bankgespräche
13:00 Ausbau mit wenig Budget
17:30 Technische und logistische Probleme
21:00 Die ersten Jahre: Zweifel & Durchhalten
29:00 Rückblick & Lehren
32:40 Ausblick auf Episode 2
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16.01.2026
56 Sekunden
Wir machen einen Podcast über das Betreiben einer Bar – nicht
theoretisch, sondern aus dem Alltag heraus.
Ab Februar legen wir mit den ersten Folgen los. Zum Teil sind wir
als Betreiber unter uns, zum Teil werden Gäste dazukommen.
Wer einen Einblick haben möchte, kann sich auf der Instagram
Seite unserer Bar "The Rabbithole" unsere Reels anschauen.
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Über diesen Podcast
Inside The Rabbithole ist ein Podcast über das Betreiben einer Bar
– aus der Perspektive derjenigen, die sie führen und auch abends
selbst hinter der Bar stehen. Wir sprechen offen über
Entscheidungen, Fehler und Verantwortung. Über Drinks, Konzepte,
Personal und Zahlen. Über das Spannungsfeld zwischen Anspruch,
Alltag und Wirtschaftlichkeit. Unsere Bar „The Rabbithole“ steht
dabei im Zentrum: als Ort, als Unternehmen und als Realität. Nicht
als Hochglanz-Erfolgsstory, sondern als ehrlicher Einblick in das,
was vor und hinter der Bar wirklich passiert.
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